🎙 Kleinvieh macht auch Mist: Umwelt- und Klimaschutz im eigenen Alltag

Zum Weltumwelttag wird darüber gesprochen, was jeder Einzelne für das Klima tun kann. David Nelles, Experte für Nachhaltigkeit, erklärt, dass bereits kleine Veränderungen im Alltag einen großen Unterschied machen können.

Ein Beispiel ist die Ernährung: Immer mehr Menschen werden Vegetarier oder Veganer. Allein in Deutschland können dadurch bereits über 5 Millionen Tonnen Treibhausgase pro Jahr eingespart werden. Das ist doppelt so viel wie der gesamte Luftverkehr innerhalb Deutschlands.

Nelles betont auch die Bedeutung von lokalem Engagement. Dazu zählt beispielsweise die Förderung von Fahrradwegen oder die Umgestaltung von Straßen, um umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu unterstützen. Er erklärt, dass es unserem Gehirn oft schwerfällt, Veränderungen zu akzeptieren, da wir dazu neigen, im Hier und Jetzt zu denken und uns vor zukünftigen Bedrohungen zu fürchten.

Um Veränderungen zu fördern, sollten wir persönliche Vorteile hervorheben, wie etwa die Einsparungen durch dynamische Stromtarife. Nelles warnt vor Klimamythen, die uns davon abhalten, aktiv zu werden. Ein Beispiel ist die Annahme, dass wir auf perfekte Lösungen warten sollten, bevor wir handeln.

In Diskussionen über Klimaschutz empfiehlt er, zuerst zuzuhören und zu verstehen, welche Bedenken die anderen haben, anstatt sofort zu widersprechen. Veränderungen können oft einen Schneeballeffekt haben. Wenn einige Menschen anfangen, folgen ihnen andere.

Insgesamt zeigt das Gespräch, dass jeder Einzelne durch kleine Schritte zur Verbesserung des Klimas beitragen kann.


Aus dem Interview „Welt-Umwelt-Tag – Was der Einzelne für das Klima tun kann“ der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Studio 9“ vom –05.06.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/06/05/welt_umwelt_tag_was_der_einzelne_fuer_das_klima_tun_kann_drk_20260605_0750_f95dde12.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunkkultur.de/welt-umwelt-tag-was-der-einzelne-fuer-das-klima-tun-kann-100.html

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🎙 Warum Empathie und Kompromissbereitschaft unsere stärksten Werkzeuge sind

In dieser Podcastfolge „Demokratie NEU DENKEN | Ein Rückblick” von Mission Wertvoll wird ein Überblick über die dritte Staffel des Podcasts NEU DENKEN gegeben, in der das zentrale Thema Demokratie behandelt wird. Im Folgenden sind die Hauptpunkte und Argumente zusammengefasst:

Demokratie verstehen: Demokratie wird nicht nur als Wahlprozess verstanden, sondern als tägliche Mitgestaltung gesellschaftlicher Regeln und Ziele. Es wird betont, dass Demokratie aktive Teilnahme und Feedback erfordert.

Böckenförde-Diktum: Das Diktum von Ernst-Wolfgang Böckenförde wird zitiert, um zu verdeutlichen, dass der freiheitliche Staat von Voraussetzungen abhängt, die er selbst nicht garantieren kann. Dies betrifft die Bereitschaft der Bürger, sich an Regeln zu halten und Kompromisse einzugehen.

Macht in der Demokratie: Es wird diskutiert, dass Macht nicht nur autoritär ausgeübt werden sollte, sondern demokratische Qualitäten haben muss. Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin, wird als Stimme für eine demokratische Machtausübung vorgestellt.

Kompromissbereitschaft: Die Notwendigkeit von Kompromissen in der Politik wird hervorgehoben. Julia Reuschenbach spricht über die Herausforderungen, die eine kompromissorientierte Haltung in der politischen Diskussion mit sich bringt.

Bürokratie und Verwaltung: Uwe Schneidewind thematisiert die Schwierigkeiten, kreative Lösungen innerhalb starrer bürokratischer Strukturen zu finden, und fordert eine Innovationskultur, die Fehler als Teil des Lernprozesses akzeptiert.

Zuhören und Kommunikation: Bernhard Pörksen diskutiert die Bedeutung von Zuhören und empathischer Kommunikation in der Gesellschaft, um Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden und eine gemeinsame Basis zu finden.

Matthias Quent erklärt, wie das Gefühl der Ohnmacht in der Bevölkerung extremistische Tendenzen fördern kann. Der Wunsch nach starken Führern, die schnelle Lösungen versprechen, wird als gefährlich identifiziert.

Positive Ansätze: Der Podcast ermutigt dazu, konstruktive Diskussionen zu führen, Potenziale zu erkennen und Probleme nicht ständig zu skandalisieren. Es wird betont, dass jeder Einzelne zur demokratischen Kultur beitragen kann.

Insgesamt kommt diese Podcastfolge zu dem Schluss, dass Demokratie lebendig bleibt, wenn Bürger aktiv teilnehmen, Kompromisse eingehen und empathisch kommunizieren. Der Podcast „NEU DENKEN” möchte einen Raum für respektvollen und lösungsorientierten Diskurs schaffen.


Aus der Podcastfolge „Demokratie NEU DENKEN | Ein Rückblick“ vom –10.03.2026– des Podcasts „NEU DENKEN„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://youtu.be/AVTAHW8fZtk

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.mission-wertvoll.org/demokratie-neu-denken-ein-rueckblick/

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📔 Nein!

Freiheit ist ein Zustand, in dem man von allen Zwängen und Pflichten befreit ist. Freiheit bedeutet auch, sich in der Natur bewegen zu können, ohne eingesperrt zu sein.

Im Artikel 2 Absatz 1 des Grundgesetzes wird die freie Entfaltung der Persönlichkeit garantiert, auch als allgemeine Handlungsfreiheit bezeichnet. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Rechte anderer verletzt werden oder wo der Einzelne gegen die verfassungsmäßige Grundordnung verstößt (Schrankentrias). Daneben gibt es spezielle Freiheitsrechte wie den Schutz vor willkürlicher Verhaftung oder körperlichem Zwang (Freiheit der Person), das Recht, (keine) Religion oder Weltanschauung zu haben (Glaubens- und Gewissensfreiheit), Meinungs- und Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit und Berufsfreiheit.

Diese Freiheitsrechte sind eine notwendige Bedingung, um als würdevolles, eigenverantwortliches Wesen zu existieren, denn die Würde des Menschen ist unantastbar.

Es gibt nur wenige Personen, die frei von allen Zwängen und Pflichten sind.

Für mich ist die Gedankenfreiheit die wichtigste Freiheit. Alle anderen Freiheiten können eingeschränkt werden, bis hin zu deren (zeitweisem) Verlust. Meine Gedanken kann mir niemand nehmen. Bis jetzt. Die Forschung ist jedoch bereits so weit, dass sie in der Lage ist, Gedankenfragmente von Menschen „lesen” zu können. Es wird nicht mehr lange dauern, bis es die Freiheit der Gedanken nicht mehr geben wird.

Die größte Freiheit ist es, ungestraft „Nein” sagen zu können.

=> Weitere „dailyprompts“ aller Blogger:innen: LINK

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