🎙 Stockholm-Syndrom: Die Beziehung zwischen Geisel und Entführer.

In ihrem Vortrag behandelt Juliane Hornung die Entstehung und die gesellschaftlichen Implikationen des Stockholm-Syndroms, das in den 1970er Jahren erstmals als psychiatrisches Krankheitsbild beschrieben wurde.

Sie beschreibt, wie Geiseln emotional eine Beziehung zu ihren Entführern aufbauen können. Während dies in der Vergangenheit nicht als abnormal galt, wurde es in den 1970er Jahren, insbesondere im Kontext von Geschlechterrollen und Terrorismus, als problematisch angesehen.

Hornung argumentiert, dass die Diagnose des Stockholm-Syndroms mehr über die gesellschaftlichen Normen und Erwartungen der jeweiligen Zeit aussagt als über den Geisteszustand der Geiseln selbst. Der Vortrag beleuchtet auch, wie Medien und Geschlechterdiskurse die Wahrnehmung von Entführungsopfern beeinflussen und dass diese Dynamiken sowohl im 19. als auch im 20. Jahrhundert bestehen blieben.

Abschließend hebt Hornung die Bedeutung der emotionalen Abhängigkeit zwischen Geisel und Entführer hervor, die in der historischen Analyse von Entführungen eine zentrale Rolle spielt.


Podcastfolge „Entführer und Geisel – Wie das Stockholm Syndrom erfunden wurde“ vom –01.05.2026– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/05/01/deutschlandfunknova_entfuehrer_und_geisel_wie_20260501_92f98d24.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/entfuehrer-und-geisel-wie-das-stockholm-syndrom-erfunden-wurde

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• Ehe • Eifersucht • Kinder Kommunikation • Monogamie •Respekt • Sex • Vertrauen • offene Beziehungen •

In der Podcastfolge „Unsere Ehe, unsere Kinder und der Sex mit anderen – Sheila Karvounaki” vom 24.03.2024 aus dem SWR-Podcast „Das wahre Leben” mit Michael Steinbrecher wird die außergewöhnliche Beziehung von Sheila und Fabio Karvounaki beschrieben. Die beiden entschieden sich nach der Geburt ihres dritten Kindes, ihre Ehe zu öffnen.

Nach der Geburt ihres dritten Kindes begannen Sheila und Fabio, ihre monogame Beziehung zu überdenken. Sie schauten sich eine Dokumentation über Swingerclubs an, was zu einer Diskussion über offene Beziehungen führte. Sheila äußerte den Wunsch, mit anderen Männern zu schlafen, was Fabio überraschte. Die beiden einigten sich auf eine Probezeit von drei Monaten mit klaren Regeln: Sie durften beispielsweise nicht auswärts übernachten oder Geschenke mit nach Hause bringen. Safer Sex war ebenfalls eine Voraussetzung.

Fabio begann zuerst mit Dates, während Sheila sich Zeit ließ. Sie fühlte sich in ihrer Beziehung stabil genug, um das Experiment zu wagen. Im Laufe der Zeit lockerten sie viele der ursprünglichen Regeln und entwickelten eine entspanntere Haltung gegenüber ihren Beziehungen zu anderen. Eifersucht war ein wiederkehrendes Thema, insbesondere für Fabio, der Probleme damit hatte, mit Sheilas anderen Partnern umzugehen. Sheila hingegen sah ihre Beziehungen als gleichwertig an und wollte keine Prioritäten setzen.

Die Kinder wurden altersgerecht in die Situation einbezogen. Sheila und Fabio betonten immer wieder, dass die Kinder vor allem Sicherheit und Aufmerksamkeit von ihren Eltern benötigten. Sie stellten fest, dass ihre Kinder in der Pubertät eher zu klassischen Beziehungsvorstellungen neigten. Im Laufe der Jahre gab es Herausforderungen, insbesondere, als Sheila eine intensivere Beziehung zu einem anderen Partner entwickelte. Dies führte zu Spannungen und Diskussionen über Prioritäten in ihren Beziehungen. Sheila war jedoch fest entschlossen, ihre offene Beziehung nicht zu beenden.

Die Podcastfolge zeigt, wie es Sheila und Fabio trotz der Komplexität ihrer offenen Beziehung gelang, eine starke Verbindung zueinander aufrechtzuerhalten. Sie reflektieren über ihre Erfahrungen, die Herausforderungen und die Dynamiken, die mit einer nicht-traditionellen Beziehungsform verbunden sind.

Insgesamt vermittelt diese Podcastfolge ein Bild von einer unkonventionellen, aber funktionierenden Beziehung, die auf Kommunikation, Vertrauen und gegenseitigem Respekt basiert.

https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/nachtcafe/unsere-ehe-unsere-kinder-und-der-sex-mit-anderen-sheila-karvounaki-100.html

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Polycrisis day by day VII

Druck auf Charlie Kirk? | Die Ermordung des rechtskonservativen Aktivisten Charlie Kirk hat weltweit für Empörung gesorgt, insbesondere in Deutschland, wo die Debatte über seine Person und seine Positionen an Intensität gewonnen hat. Kirk, der als einflussreicher Unterstützer Israels galt, hatte in den Wochen vor seinem Tod eine zunehmend kritische Haltung gegenüber der israelischen Regierung eingenommen. Dies führte zu erheblichem Druck vonseiten seiner Geldgeber. Diese Entwicklungen werfen Fragen zur Unterstützung Israels in den USA auf, insbesondere unter jungen Konservativen, und verdeutlichen die komplexen Dynamiken innerhalb der US-amerikanischen politischen Landschaft.
18.09.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=139187
hören:

Schweizer AKW Gösgen seit 46 Jahren ohne Sicherheitsnachweis | Das seit 1979 in Betrieb befindliche Schweizer AKW Gösgen erfüllt grundlegende Sicherheitsanforderungen nicht und müsste aufgrund fehlender Sicherheitsnachweise seit Mai 2025 stillgelegt werden. Die Schweizer Atomaufsichtsbehörde ENSI hat falsche Berechnungen und Annahmen über Jahrzehnte eingeräumt, die zu einem erhöhten Risiko eines Kernschmelzunfalls führen könnten. Ein solcher Unfall würde weite Teile Deutschlands radioaktiv kontaminieren. Experten fordern, dass die deutschen Behörden das Risiko grenznaher Atomkraftwerke kritisch hinterfragen und Maßnahmen ergreifen, um die Atomgefahr aus der Schweiz zu beenden.
18.09.2025, https://www.sonnenseite.com/de/energie/schweizer-akw-goesgen-seit-46-jahren-ohne-sicherheitsnachweis/