🎙 Sexdarstellung in Serien: Realität oder Problem?

In dieser Podcastfolge geht es um die Darstellung von Sex in Serien und deren Auswirkungen auf das Publikum.

Ariane Alter diskutiert mit Vanessa Schneider, wie sich die Anzahl und die Art von Sexszenen in modernen Streaming-Serien im Vergleich zu traditionellen Fernsehsendungen verändert haben. Es wird darauf hingewiesen, dass Streaming-Dienste weniger reguliert sind, was zu einer Zunahme freizügiger Inhalte führt.

Zudem wird die Rolle der sogenannten Intimacy Coordinators thematisiert. Diese sorgen dafür, dass sexuelle Szenen sicher und respektvoll gedreht werden. Ihre Bedeutung hat nach der MeToo-Bewegung stark zugenommen.

Abschließend wird die Frage aufgeworfen, ob Sexszenen in Serien notwendig sind oder oft nur der Aufmerksamkeit wegen gezeigt werden.


Aus der Podcastfolge „Sex in Serien“ vom –06.07.2019– des Podcasts „Im Namen der Hose – der Sexpodcast von BR-PULS„.


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🎙 Fünffache Mutter und OnlyFans-Millionärin: Ein Leben ohne Schamgrenzen?

In diesem Podcast beschreibt die fünffache Mutter Sandra Bartsch ihren unkonventionellen Alltag als OnlyFans-Produzentin.

Mit dieser Tätigkeit generiert sie eigenen Angaben zufolge ein siebenstelliges Jahreseinkommen. Ihr Weg ist geprägt von einer bewegten Kindheit, dem Drang nach Aufmerksamkeit und dem Streben nach finanzieller Unabhängigkeit.

Sie versteht die Arbeit mit ihrem Körper als pure Selbstverwirklichung. Trotz eigener Mobbing-Erfahrungen und Schulskandale ihrer Söhne steht sie offensiv zu ihrem Beruf und sieht die Verantwortung für den Jugendschutz primär bei anderen Eltern.

Unterstützt von ihrem Ehemann bewältigt sie täglich ein enormes Pensum zwischen Haushalt, Kindererziehung und der Produktion erotischer Inhalte bis in die frühen Morgenstunden.

Sandra betont dabei ihre Philosophie, kompromisslos im Hier und Jetzt zu leben, wobei für sie die eigene Gesundheit und das persönliche Glück über jedem gesellschaftlichen Urteil stehen.


Aus der Podcastfolge „Mein Alltag zwischen Brotbox und OnlyFans – Sandra Bartsch“ vom –10.08.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🎙 Wie uns das tiefe Gefühl der Unzulänglichkeit antreibt.

In dieser Podcastfolge spricht die Psychotherapeutin Stefanie Stahl mit dem erfolgreichen YouTuber und Influencer Jonas Ems über dessen ausgeprägte Arbeitssucht.


Podcastfolge „Jonas Ems: Ich bin ein Workaholic“ vom 11.05.2022 aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Ems beschreibt, dass er die Fähigkeit verloren habe, zwischen Arbeit und Privatleben zu unterscheiden. Sein Leben fühlt sich wie eine Aneinanderreihung von Projekten an, bei denen er kaum noch abschalten kann.


Diese Sucht wird durch die Mechanismen von Plattformen wie Instagram und YouTube verstärkt. Der ständige Druck, den Algorithmus mit Inhalten zu „füttern“, und die unmittelbare Belohnung durch Likes und Abonnenten wirken dabei wie Suchtfaktoren.


Ems arbeitet mit extrem durchgetakteten Tagesplänen auf einem Whiteboard. Stehen abends keine Aufgaben mehr auf dem Plan, empfindet er keine Freude, sondern eine unangenehme Spannung, Nervosität und ein Gefühl der Nutzlosigkeit.


Als tieferliegendes Motiv wird der Wunsch nach Anerkennung und Erfolg identifiziert. Stefanie Stahl merkt an, dass sich Jonas‘ innerer Druck sogar in seinem sehr hohen Sprechtempo widerspiegelt.


Jonas gesteht, dass es ihm schwerfällt, eine Verbindung zu seinen eigenen Gefühlen und seinem Körper aufzubauen. Er nutzt die ständige Beschäftigung oft dazu, Emotionen zu ignorieren oder beiseitezuschieben.


Der enorme Leistungsdruck führt phasenweise zu schlaflosen Nächten und in extremen Momenten sogar zu dem Gedanken, dass es nicht schlimm wäre, am nächsten Morgen gar nicht mehr aufzuwachen.


Das Gespräch dient Jonas Ems als erster Reflexionspunkt, um die tieferen Ursachen seines Verhaltens zu verstehen und langfristig wieder einen gesünderen Umgang mit Arbeit und Freizeit zu finden

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