🎙 Die Müllproblematik spiegelt die gesellschaftliche Verantwortung wider.

In dieser Podcastfolge wird das Problem der Vermüllung im öffentlichen Raum und die damit verbundene Wegwerfmentalität in der Gesellschaft behandelt.

Er beschreibt, dass Müll nicht nur ein Hygiene- und Umweltproblem darstellt, sondern auch soziale und psychologische Dimensionen hat, die das Verhalten der Menschen beeinflussen. Forscher argumentieren, dass Müll ein Spiegelbild der sozialen Zugehörigkeit und der Gemeinschaft ist, wobei die Wahrnehmung des öffentlichen Raums und die Übernahme von Verantwortung eine zentrale Rolle spielen.

Zudem wird die Notwendigkeit betont, soziale Bindungen zu stärken, um ein Bewusstsein für Müllvermeidung und -entsorgung zu schaffen.

Abschließend wird darauf hingewiesen, dass individuelles Engagement und gemeinschaftliche Aktionen zur Verbesserung der Situation beitragen können.


Podcastfolge „Vermüllung: Wie wir mit dem Wegwerfen umgehen“ vom –19.02.2026– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/02/19/vermuellte_orte_warum_muell_ein_solches_trigger_thema_ist_dlf_20260219_2010_4237d56a.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/vermuellte-orte-warum-das-ein-solches-trigger-thema-ist-100.html

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🎙 Der vergessene Genozid: Warum die Welt im Sudan wegsieht – und wer wirklich davon profitiert.

Der Publizist Navid Kermani berichtet von seiner gefährlichen Recherchereise in den Sudan, der derzeit die weltweit größte humanitäre Katastrophe erlebt, die jedoch in den Medien oft ignoriert wird.

Er schildert erschütternde Erlebnisse eines Genozids durch die RSF-Miliz, betont jedoch auch, dass die Regierungsarmee schwere Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung begeht. Als Hauptverantwortlichen für die Aufrüstung der Miliz identifiziert Kermani die Vereinigten Arabischen Emirate, deren Beteiligung aus wirtschaftlichem Eigeninteresse international kaum beim Namen genannt wird.

Laut Kermani steht der Konflikt zudem im Schatten anderer Krisen, da der Zugang für Journalisten extrem erschwert ist und eine falsche Wahrnehmung der geografischen Distanz herrscht.

Abschließend warnt er davor, dass die Folgen dieser Instabilität durch Fluchtbewegungen und den globalen Goldhandel längst auch Europa direkt betreffen.


Aus dem Interview „Humanitäre Katastrophe im vergessenen Krieg: Wie geht es den Menschen im Sudan?“ der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Studio 9“ vom –15.04.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/04/15/humanitaere_katastrophe_im_vergessenen_krieg_wie_geht_es_den_drk_20260415_0740_6cb77906.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunkkultur.de/humanitaere-katastrophe-im-vergessenen-krieg-wie-geht-es-den-menschen-im-sudan-100.html

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🎙 Tanzstunden für Fortgeschrittene: Warum Stefanie und Dominique lernen, die Musik zu wechseln.

In dieser Podcastfolge geht es um die Herausforderungen einer Fernbeziehung am Beispiel von Stefanie und Dominik, die in ihrer Beziehung häufig streiten. Stefanie hat das Gefühl, dass Dominique den Streit provoziert, während Dominique sich nach mehr Nähe sehnt und das Gefühl hat, von Stefanie nicht wahrgenommen zu werden. Ihre unterschiedlichen Erwartungen führen zu einem ständigen Konflikt.


Podcastfolge „Fernbeziehung: Örtliche und emotionale Distanz?“ vom 19.04.2025 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis 19.04.2026.


Ein Experte namens Eric gibt Ratschläge, wie sie mit ihrer Situation umgehen können. Er betont, wie wichtig Nähe ist und dass Paare darüber sprechen sollten, welche Art von Nähe sie brauchen – emotional, körperlich oder örtlich. Stressreaktionen sind normal, sollten aber reflektiert werden, um Konflikte zu vermeiden. Auch das Akzeptieren von „Nein“ ist wichtig, um Unsicherheiten in der Beziehung zu verringern.

Die Beziehung wird zusätzlich durch die bevorstehende Fernbeziehung belastet, was gemischte Gefühle bei beiden auslöst. Stefanie sieht darin auch Vorteile, da sie Zeit für sich selbst gewinnt, während Dominique Angst vor der Distanz hat und sich fragt, ob ihre Verbindung stark genug ist.

Ein wichtiger Punkt ist die Kommunikation auf emotionaler Ebene statt nur auf sachlicher Basis. Erik empfiehlt die Übung „Daily Double“, bei der beide Partner täglich zwei Dinge füreinander tun, um Achtsamkeit und Dankbarkeit zu fördern.

Insgesamt zeigt die Podcastfolge, dass unterschiedliche Bedürfnisse in einer Beziehung normal sind und dass es wichtig ist, diese Unterschiede zu verstehen und zu akzeptieren, um gemeinsam an der Beziehung zu arbeiten.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2024/0418/AU-20240418-1611-5400.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1617196.html

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Was essen wir und was tun wir Tieren dafür an? |

Wenn Sie ein Stück weitergehen, sehen Sie aus dem Tiefgeschoss ein aufragendes Dinosaurier-Skelett und fragen sich: „Sind wir jetzt im Naturkundemuseum?” Doch dann entpuppt es sich als vergrößertes Masthuhn. Zwanzigmal vergrößert. Es ist nur ausgestellt, weil man einen CT-Scan machen konnte, bei dem die Deformationen der Knochen sichtbar wurden. Das Kunstwerk heißt „Monument for 308” und stammt von Andreas Greiner. Und das ist so wahnsinnig, weil es das Monument des Anthropozäns ist, so wie es ist, denn dieses Huhn kennt niemand. Es hat nur diese Nummer, aber es wird zu Millionen produziert und wir essen es. Man muss sich wirklich fragen: Was essen wir und was tun wir Tieren dafür an?

Anlässlich des 130. Jahrestags der Entdeckung des Röntgenbildes durch Wilhelm Conrad Röntgen widmet sich die Ausstellung in der Völklinger Hütte dessen Einfluss auf Kunst, Medizin und gesellschaftliche Machtverhältnisse.

Die Ausstellung „X. Die Macht des Röntgenblicks“ in der Völklinger Hütte feiert den 130. Jahrestag der Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen. Die Ausstellung zeigt, wie diese Technologie Kunst, Medizin und das Menschenbild verändert hat. Kurator Ralf Beil betont, dass die Ausstellung neben den wissenschaftlichen Aspekten auch gesellschaftliche Themen wie Machtverhältnisse und Sichtbarkeit beleuchtet. Dabei werden verschiedene Kunstwerke und Installationen eingesetzt. Ziel der Ausstellung ist es, das Publikum zum Nachdenken über die tiefere Bedeutung von Röntgenbildern und deren Einfluss auf unsere Wahrnehmung anzuregen.

»Völklinger Hütte: X.RAY. Die Macht des Röntgenblicks – Heute vor 130 Jahren macht Röntgen das Unsichtbare sichtbar. Eine große Schau in der Völklinger Hütte im Saarland zeigt, wie diese Entdeckung Kunst, Medizin und Menschenbild verändert.«, 08.11.2025, https://www.deutschlandfunkkultur.de/voelklinger-huette-x-ray-die-macht-des-roentgenblicks-100.html

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Irrige Prämissen

Eine neue Außenpolitik für Europa (1/2) | In seinem Essay entwirft Jeffrey Sachs eine neue Außenpolitik für die EU. Diese sollte sich auf die wahren Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen Europas konzentrieren, anstatt sich von einer irrationalen Feindschaft gegenüber Russland leiten zu lassen. Er kritisiert die gegenwärtigen politischen Prämissen, die seiner Meinung nach zu einer gefährlichen Abhängigkeit von den USA und einer verzerrten Wahrnehmung Russlands als Bedrohung geführt haben. Er fordert eine Neuausrichtung der EU-Politik durch diplomatische Ansätze.
03.09.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=138419
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»In diesem umfangreichen Essay entwirft Jeffrey Sachs die Grundzüge für eine neue, friedliche und nachhaltige Außenpolitik für die EU. In diesem ersten Teil analysiert und korrigiert er zunächst die irrigen Prämissen, die dem gegenwärtigen Kurs zugrunde liegen. Im zweiten Teil zeigt er die hohen Kosten dieser verfehlten Politik auf und entwickelt konkrete Vorschläge für eine umsetzbare Neuausrichtung. Von Jeffrey D. Sachs, aus dem Englischen übersetzt von Klaus-Dieter Kolenda.«

Jeffrey Sachs entwirft eine neue, friedliche und nachhaltige Außenpolitik für die EU.

Der Artikel kritisiert die gegenwärtige Außenpolitik der EU, die als unterwürfig gegenüber den USA und feindlich gegenüber Russland beschrieben wird.

Die EU ist in einer wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Falle, geprägt von Angst vor Russland und China.

Sachs argumentiert, dass die EU ihre Außenpolitik auf wahre Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen ausrichten sollte.

Die Angst vor Russland wird als falsche Prämisse dargestellt, die durch historische Missverständnisse und ein verzerrtes Narrativ über den Ukraine-Krieg verstärkt wird.

Der Artikel nennt verschiedene historische Konflikte, um zu zeigen, dass Russlands militärische Aktionen oft defensiver Natur waren.

Es wird betont, dass Russland keine Expansion nach Westen anstrebt, sondern nach nationaler Sicherheit sucht.

Die westliche Politik hat Russlands Sicherheitsinteressen nicht anerkannt, was zu Spannungen geführt hat.

Der Artikel fordert eine Neuausrichtung der europäischen Außenpolitik, die auf Diplomatie und Frieden abzielt.