🎙 Gleiche Angst, andere Strategie: Warum wir im Streit oft aneinander vorbeireden.

In dieser Podcast-Folge sprechen Nadine und Daniel über ihre Kommunikationsschwierigkeiten, die vor allem durch Daniels emotionalen Rückzug und Nadines Bedürfnis nach Nähe entstehen.

Der Therapeut Eric Hegmann arbeitet heraus, dass beide Partner gegensätzliche Stressstrategien nutzen. Während Nadine durch Reden Verbindung sucht, versucht Daniel, Probleme schweigend mit sich selbst zu klären. Ein entscheidender Durchbruch gelingt, als beide erkennen, dass hinter ihrem Verhalten die gleiche, tiefe Angst steht, den jeweils anderen zu verlieren.

Hegmann verdeutlicht, dass Daniels Schweigen keine böse Absicht ist, sondern eine erlernte Schutzstrategie gegen den massiven inneren Erwartungsdruck darstellt.

Als Lösung vereinbaren sie einen „Beziehungs-Trainingsplan“, bei dem Daniel emotionale Offenheit wie einen Muskel trainiert, um die Verbindung nachhaltig zu stärken.


Podcastfolge „Schweigende Partner: Kommt nach der Funkstille die Trennung?“ vom –01.11.2024– aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis -01.11.2026-.


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🎙 Schieberitis: Warum wir wirklich aufschieben (und warum es keine Faulheit ist)

In dieser Podcastfolge entschlüsseln Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski die „Schieberitis“ als psychologischen Schutzmechanismus, der häufig auf Versagensängsten sowie dem Bedürfnis nach sofortiger Belohnung beruht.

Sie erklären, dass sowohl die genetische Veranlagung als auch das Vermeiden unangenehmer Gefühle dazu führen, dass wir wichtige Aufgaben trotz drohender Nachteile auf die lange Bank schieben. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, empfehlen die beiden unter anderem die Visualisierung des späteren Erfolgsgefühls, die Pomodoro-Technik oder das Zerlegen großer „Berge” in winzige, machbare Schritte.

Ein zentraler Schlüssel ist das „Ertappen und Umschalten“, um von der bloßen Emotionsvermeidung wieder in die Logik des präfrontalen Kortex und somit ins Handeln zu kommen.

Abschließend raten sie Partnern von Aufschiebern, Verantwortung konsequent abzugeben und Druck herauszunehmen, um kräftezehrende Machtkämpfe und Reiz-Reaktions-Muster zu vermeiden.


Podcastfolge „Die wahren Gründe hinter Prokrastination“ vom –07.06.2023– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 „My home is my castle“ – aber wie groß muss die Burg eigentlich sein?

In der Podcastfolge wird das Paradoxon beleuchtet, dass die durchschnittliche Wohnfläche pro Person in Deutschland trotz akuten Wohnraummangels stetig steigt, da viele Einzelpersonen in für sie zu großen Wohnungen verbleiben.

Eine Wohnpsychologin führt diesen Trend auf mediale Einflüsse, das Bedürfnis nach Selbstdarstellung sowie psychologische Hürden wie den „Besitztumseffekt“ und die Angst vor Veränderung zurück. Praxisbeispiele wie Tiny Houses zeigen jedoch, dass ein reduzierter Lebensstil, der sich auf das Wesentliche konzentriert und durch smarte Grundrisse umgesetzt wird, die Lebenszufriedenheit und Nachhaltigkeit steigern kann.

ForschungsExpertinnen fordern daher politische Anreize wie den Wegfall der Grunderwerbssteuer beim Verkleinern, um das „Downshifting“ attraktiver zu machen.

Abschließend wird betont, dass flexiblere Bauweisen und ein attraktiver öffentlicher Raum entscheidend sind, um den privaten Flächenverbrauch ohne Wohlstandsverlust zu senken.

Stell dir vor, du müsstest dich morgen auf die Hälfte deiner aktuellen Quadratmeter verkleinern – welches Teil könntest du auf keinen Fall aussortieren?


Podcastfolge „Wohnungsnot: Wie viel Platz brauchen wir wirklich?“ vom –05.12.2024– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


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🎙 Es ist keine Gleichgültigkeit, sondern Angst: Warum die Sachebene im Streit eine Sackgasse ist.

In dieser Podcast-Folge moderiert Eric Hegmann eine Sitzung mit Louisa und Andreas, die in einem Kreislauf aus gegenseitiger Kritik, eisigem Schweigen und tiefsitzenden Verlustängsten gefangen sind.

Während Louisa Distanz sucht, um Druck abzubauen, gerät Andreas in eine lähmende Starre, da sein „innerer Kritiker“ aus der Kindheit durch den Konflikt massiv aktiviert wird.

Ein Experiment verdeutlicht, dass ihre Streitigkeiten, etwa um einen Nebenjob, eigentlich Ausdruck von unbewussten Sorgen und dem Bedürfnis nach Autonomie sind. Der Therapeut deckt auf, dass Andreas’ Rückzug keine Ignoranz ist, sondern aus einer emotionalen Überforderung resultiert. Diese Überforderung missversteht Louisa wiederum fälschlicherweise als Desinteresse.

Die zentrale Erkenntnis lautet: Wahre Annäherung gelingt nur, wenn die emotionale Verbindung wiederhergestellt ist, bevor versucht wird, Probleme rein rational auf der Sachebene zu lösen.


Podcastfolge „Jeder Streit ein Minenfeld“ vom –26.04.2024– aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis -26.04.2026-.


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🎙 „Wir streiten jeden Tag!“ – Warum die Rettung der Beziehung nicht bei der Veränderung des Partners beginnt

In dieser Podcastfolge geht es um Robert und Susan, ein Paar, das seit acht Jahren zusammen ist und in letzter Zeit häufig streitet. Sie haben zwei Kinder und erlebten ihre Beziehung anfangs als harmonisch, doch inzwischen fühlen sie sich oft missverstanden und allein. Die Streitigkeiten sind so häufig geworden, dass sie manchmal sogar an Trennung denken.


Podcastfolge „Wir streiten jeden Tag!“ vom 14.07.2023 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„.


In der Sitzung mit ihrem Therapeuten Eric Hegmann versuchen Robert und Susan herauszufinden, warum sie ständig streiten und wie sie ihre Kommunikation verbessern können. Robert hat das Bedürfnis, die Kontrolle zu behalten, was Susan frustriert, da sie sich nicht als gleichwertige Partnerin sieht. Beide erkennen, dass sie in stressigen Situationen oft laut werden und sich gegenseitig nicht richtig zuhören.

Eric hilft ihnen, sich an die positiven Zeiten ihrer Beziehung zu erinnern, als sie sich kennengelernt haben, und ermutigt sie, an ihrer Kommunikation zu arbeiten. Eine Übung, die sie machen, besteht darin, über ein wichtiges Symbol zu verhandeln. Dies zeigt, wie sie Konflikte im Alltag lösen. Während der Übung zeigt Robert Selbstlosigkeit, indem er das Symbol für Susan aufgibt. Dies führt jedoch auch zu Missverständnissen über seine eigenen Bedürfnisse.

Letztlich lernen Robert und Susan, dass sie beide an sich selbst arbeiten müssen, um ihre Beziehung zu verbessern, statt zu erwarten, dass der andere sich ändert. Der Artikel schließt mit der Erkenntnis, dass man nicht darauf warten sollte, dass der Partner sich verändert, sondern selbst aktiv an der Beziehung arbeiten muss, um die gewünschten Veränderungen zu erreichen.

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