📅❓Mehr ist nicht mehr.

Mit der Beantwortung der Frage „Was würdest du gerne jeden Tag öfter tun?” tue ich mich heute sehr schwer. Vielleicht liegt es an der Dreifachimpfung, die ich am Morgen erhalten habe, bevor ich dieses Daily Prompt beantwortet habe. Oder daran, dass mich ein Teil meiner Vergangenheit eingeholt hat, den ich in alle meine Träume der vergangenen Nacht verarbeitet habe. Jedenfalls stehe ich heute, am Tag der Beantwortung, neben mir. Drei Anläufe habe ich bereits verworfen. Nein, es gibt keine Sache, die ich gerne täglich häufiger tun würde. [gelogen] Ich verstehe die Frage so, dass sich die Frage darauf bezieht, ob ich etwas, das ich bereits täglich mache, häufiger machen möchte. Es gibt keine Sache, die ich täglich tue und die ich gerne häufiger machen würde. [gelogen] Natürlich schreit jetzt mein Lustzentrum „Aber!” auf. Mein Verstand weiß jedoch, dass die Lust an den Dingen, die ich täglich tue, weil ich Lust darauf habe, getötet werden könnte, wenn ich mehr davon täte. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich momentan mit den Dingen, die ich täglich tue, zufrieden bin.

Alle Angaben ohne Gewähr der heutigen geistigen Zurechnungsfähigkeit. (-;

Täglicher Schreibanreiz
Welche Sache würdest du gerne täglich häufiger tun?

What do you wish you could do more every day?  |  Was würdest du gerne jeden Tag öfter tun?

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🎙 Sexuelle Flaute in langjähriger Beziehung.

In dieser Podcast-Folge spricht die Psychologin Stephanie Stahl mit dem jungen Ehepaar Max und Sophie über ihre Probleme im Sexualleben. Das Paar ist seit zehn Jahren zusammen und hat seit einiger Zeit Schwierigkeiten, Intimität zu erleben. Sophie hat seit dem Tod ihres an Krebs verstorbenen Vaters emotionalen Stress, der ihre Fähigkeit, sich fallen zu lassen, beeinträchtigt. Max hingegen wünscht sich mehr Sex, hat aber Angst, das Thema anzusprechen, da er Sophie nicht verletzen möchte.


Podcastfolge „Sexflaute, aber wieso?“ vom 03.02.2021 aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Im Gespräch wird deutlich, dass beide viel Rücksicht aufeinander nehmen, wodurch sich ihre Probleme im Bett verstärken. Sie haben das Gefühl, dass ihre Beziehung zwar sehr eng und freundschaftlich ist, die Leidenschaft aber verloren gegangen ist. Sie versuchen, wieder mehr Intimität in ihr Leben zu bringen, indem sie sich bewusst Zeit füreinander nehmen und auch mal „einfach anfangen“, selbst wenn sie keine Lust haben.

Ein wichtiges Thema, das angesprochen wird, ist der Verlust von Kontrolle und die Angst vor Verletzlichkeit. Sophie hat Schwierigkeiten, ihren Trauerprozess zu bewältigen, was sich negativ auf ihre Beziehung auswirkt. Stephanie Stahl gibt den beiden Ratschläge, wie sie ihre Ängste und Rücksichtnahme überwinden können, um wieder mehr Nähe und Intimität zu erleben.

Zusammenfassend zeigt die Podcastfolge, dass viele Paare mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind und dass Offenheit im Umgang mit Problemen sowie die Investition von Zeit in die Beziehung entscheidend für deren Stärkung sind.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://youtu.be/AoK0w-Axq0s

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://plus.rtl.de/podcast/stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl-hkbvaxayyklcv/sexflaute-aber-wieso-f4uom63rfikpg

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Sex ohne Nähe: Die neue Leere

»Die Pornofizierung der Gesellschaft. In einer Zeit, in der Sexualität allgegenwärtig ist, hat sich die Beziehung zum eigenen Körper, zur Lust und zum Gegenüber verändert. Die Schwelle zur Erregung steigt – während die Fähigkeit zur echten, emotional verankerten Nähe sinkt. Sexualität wird in diesem Kontext oft entkoppelt von Beziehung, Vertrauen und Intimität. Das Gegenüber wird nicht mehr als Mensch mit eigenem Erleben wahrgenommen, sondern zum Objekt einer inszenierten Bedürfnisbefriedigung. Die Folge: Die eigene Sexualität verarmt.«

~ M. H., Psychotherapeutin

EMMA Nr. 5 (382), Seite 96, Leserinnenbrief zum Artikel „Sex: Frust oder Lust? – 50 Jahre kleiner Unterschied (4/25)“

https://www.emma.de