🎙 Vom manischen Rausch ins dunkle Loch: Warum die Früherkennung von Bipolarität Leben rettet.

In dieser Podcast-Folge erklärt Expertin Nora Bruckhoff die bipolare Störung als affektive Erkrankung, bei der Betroffene zwischen extremen manischen Hochphasen und schweren depressiven Episoden pendeln.

Die Diskussion verdeutlicht, dass manische Schübe oft zu Realitätsverlust und riskantem Verhalten führen. Dies kann in der späteren depressiven Phase tiefe Scham und ein hohes Suizidrisiko auslösen.

Da die Störung eine starke genetische Komponente hat, sind eine frühzeitige Diagnose und eine Kombination aus spezialisierten Medikamenten und begleitender Psychotherapie für die Stabilisierung entscheidend. Ein zentraler Aspekt der Behandlung ist das Erkennen individueller Frühwarnzeichen sowie die Einhaltung einer geregelten Lebensstruktur, um die extremen Stimmungsausschläge rechtzeitig abzufangen.

Abschließend betonen die Experten, dass die Krankheit neben großen Herausforderungen auch positive Facetten wie gesteigerte Kreativität bereithält und Betroffene bei guter Behandlung ein erfülltes Leben führen können.


Podcastfolge „Extreme Stimmungsschwankungen – was sind bipolare Störungen? – mit Nora Bruckhoff“ vom –08.11.2023– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e9e7c30ad75ba5329b8.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/so-bin-ich-eben/episodes/695b7e9e7c30ad75ba5329b8

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🎙 Die Unverschämtheit des Alterns: Warum uns Falten so sehr kränken.

In diesem Interview analysiert die Psychologin Ada Borkenhagen den modernen Jugendwahn als psychoanalytische Abwehrreaktion gegen die narzisstische Kränkung der eigenen Sterblichkeit.

Sie verdeutlicht, dass „gepflegtes Altern“ zu einem sozioökonomischen Privileg geworden ist, das sich aus Geld, Zeit und frühzeitigem Gesundheitswissen speist und soziale Ungleichheiten verschärft. Besonders kritisch beleuchtet sie die geschlechtsspezifische Doppelmoral, nach der Männer im Alter oft an Würde gewinnen, während Frauen massiv an gesellschaftlichem Wert und Sichtbarkeit verlieren.

Borkenhagen warnt davor, dass die totale Verleugnung biologischer Fakten durch Filter und Eingriffe in einen pathologischen Realitätsverlust münden kann.

Ein echtes Umdenken hin zu einer Wertschätzung natürlicher Reife sieht sie jedoch skeptisch, da Jugendlichkeit in einer alternden Gesellschaft nach wie vor als exklusives Statussymbol fungiert.


Aus dem Interview „Jung und schön im Alter? Sozialer Druck Realitätsverweigerung. Ada Borkenhagen“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –10.05.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/05/10/jung_und_schoen_im_alter_sozialer_druck_dlf_20260510_0715_86d3ad61.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/jung-und-schoen-im-alter-sozialer-druck-realitaetsverweigerung-ada-borkenhagen-100.html

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