🎙 Wenn das Vertrauen bricht: Was Täter und Opfer jetzt tun müssen.

In dieser Podcastfolge mit dem Titel „Vertrauen wieder aufbauen – wie es gelingt” geht es um die Bedeutung von Vertrauen in Beziehungen und darum, wie man es wiederherstellen kann, wenn es einmal gebrochen wurde. Vertrauen ist grundlegend für soziale Beziehungen und die Gesellschaft insgesamt. Die Autoren Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski erklären, dass Vertrauen oft mit unseren Kindheitserfahrungen und der Fähigkeit, uns selbst zu vertrauen, verbunden ist.

Die Autoren Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski diskutieren, dass Vertrauen auch ein Risiko birgt und dass es nicht immer einfach ist, es wieder aufzubauen, nachdem es verletzt wurde. Sie sprechen über persönliche Erfahrungen mit Vertrauen und betonen, wie wichtig es ist, Konflikte offen anzusprechen, um die Beziehung zu reparieren.


O. K., ich konstruiere jetzt einfach mal ein Beispiel: Ich war in der ganzen Beziehung total konfliktscheu. Ich habe immer versucht, dir alles recht zu machen. Ich habe nie meinen Mund aufgekriegt. Irgendwann habe ich mich selbst so eingeengt gefühlt und habe mich auch von dir nicht mehr richtig gesehen gefühlt. Ich hatte das Gefühl, mich nur noch unterzuordnen. Da fiel mir nichts Besseres ein, als mein Ego mit der Affäre mit meiner Kollegin wieder aufzubauen. Das ist eine Konstruktion. Wenn der Typ das genauso formulieren kann und sagt: „Daran werde ich arbeiten. Ich werde an meiner verfluchten Konfliktscheu arbeiten. Ich werde die Themen jetzt ansprechen. Ich werde auf dich zugehen. Und dann wird das auch nie wieder vorkommen, weil ich dich liebe. Das war Ego-Scheiße von mir.” Ja, das wäre für mich so ein Pep-Talk, bei dem ich sagen würde: „Jo, auf dieser Grundlage könnte ich mich durchaus wieder dir anvertrauen.” Ja, weil er die Verantwortung übernimmt und eine Weiterentwicklung ankündigt.


Ein zentraler Punkt ist, dass Vertrauen in kleinen Momenten aufgebaut wird – durch Empathie und Zuwendung. Wenn jemand unser Vertrauen bricht, ist es wichtig, geduldig zu sein und die Perspektive des anderen zu verstehen. Die Autoren betonen, dass sowohl die Person, die das Vertrauen gebrochen hat, als auch die Person, die verletzt wurde, aktiv an der Wiederherstellung des Vertrauens arbeiten müssen.

Zusammengefasst gibt diese Podcast-Folge Ratschläge, wie man Vertrauen aufbauen und wiederherstellen kann, indem man offen kommuniziert, Empathie zeigt und Verantwortung übernimmt.



Podcastfolge „Vertrauen wieder aufbauen – wie es gelingt“ vom –15.11.2023– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://sphinx.acast.com/p/open/s/695b7e82511175cf3ed1d504/e/gid%3A%2F%2Fart19-episode-locator%2FV0%2FismehUt0zqXg10_gsCs-s-nunbWR2luxw8-sTGGAPYY/media.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://plus.rtl.de/so-bin-ich-eben-stefanie-stahls-psychologie-podcast-fur-alle-normalgestorten-p_12550/audio/vertrauen-wieder-aufbauen-wie-es-gelingt-c_559664

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

🎙 Zwischen Liebe und Widerstand

Im Podcast-Gespräch mit Stefanie Stahl thematisiert Anna ihre schwierige Mutterbeziehung, die seit ihrer Kindheit von hohem Leistungsdruck, emotionaler Kontrolle und mangelndem Verständnis geprägt ist.

Stefanie Stahl identifiziert Annas heutige impulsive Wut als eine Schutzreaktion, mit der Anna versucht, das eigentlich unerträgliche Primärgefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins zu bewältigen. Deutlich wird, dass Anna verinnerlicht hat, „abliefern“ zu müssen, um liebenswert zu sein.

Dies äußert sich in aktuellen Ängsten und dem Drang zur Kontrolle. Stahl rät Anna, die Heilung nicht von einer Entschuldigung ihrer Mutter abhängig zu machen, sondern das verletzte „Schattenkind“ durch Selbstbejahung und innere Abgrenzung eigenständig zu trösten.

Das Gespräch dient als Vorbereitung auf einen geplanten Austausch mit der Mutter, um festgefahrene Muster zu durchbrechen und eine realistischere Basis für den künftigen Umgang zu finden.

Die Fortsetzung gibt es hier: Das Erbe der Lieblosigkeit: Wie eine schwere Kindheit die eigene Mutterschaft beeinflusst.


Podcastfolge „Schwierige Mutter-Tochter-Beziehung aufarbeiten – wie kann das gelingen“ vom –03.08.2025– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ais.audiorella.com/podcasts/1748-stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl/227315-meine-anteile-in-der-beziehung-mit-meiner-tochter-anna-stehe-ich-auf-verlorenem-posten.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://plus.rtl.de/podcast/stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl-hkbvaxayyklcv/schwierige-mutter-tochter-beziehung-aufarbeiten-wie-kann-das-gelingen-89xf2b4v54bh1

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

🎙 Falsche Entschuldigungen und ihre Auswirkungen.

In der Podcastfolge „Entschuldigen oder rechtfertigen? Warum wir uns oft falsch entschuldigen“ von Lukas Klaschinski und Stefanie Stahl diskutiert das Thema Entschuldigung und die damit verbundenen Herausforderungen. Die beiden Psychologen sprechen darüber, wie wichtig eine aufrichtige Entschuldigung ist und welche psychologischen Faktoren dabei eine Rolle spielen.


Podcastfolge „Entschuldigen oder rechtfertigen? Warum wir uns oft falsch entschuldigen“ vom 26.11.2025 aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Sie erklären, dass viele Menschen Schwierigkeiten damit haben, sich zu entschuldigen, da sie Angst vor Scham oder Ablehnung haben. Eine Entschuldigung, die mit Ausreden oder Rechtfertigungen verbunden ist, wird oft nicht ernst genommen. Eine echte Entschuldigung sollte daher aus drei Teilen bestehen: der Übernahme von Verantwortung, dem Ausdruck von Bedauern und der Bitte um Verzeihung.

Stahl und Klaschinski betonen, dass eine aufrichtige Entschuldigung nicht nur dem anderen, sondern auch dem Entschuldigenden hilft, da sie Schuldgefühle abbaut und das Selbstwertgefühl stärkt. Zudem diskutieren sie, wie Entschuldigungen in zwischenmenschlichen Beziehungen Vertrauen aufbauen und Konflikte lösen können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Entschuldigungen auch gesellschaftliche Konflikte entschärfen können, beispielsweise in politischen Auseinandersetzungen. Die Psychologen schließen mit der Idee, dass das Verständnis für die Schwierigkeiten anderer, sich zu entschuldigen, die eigene Reaktion auf solche Situationen verbessern kann.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e9d511175cf3ed1dc21.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/so-bin-ich-eben/episodes/695b7e9d511175cf3ed1dc21

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.