🎙 „Ich könnte das Messer nehmen …“ – Warum aggressive Zwangsgedanken oft die friedlichsten Menschen treffen.

In dieser Podcast-Folge sprechen Lukas Klaschinski, Stefanie Stahl und die Therapeutin Nora Bruckhoff über die Entstehung und den Umgang mit Zwangsstörungen und Zwangsgedanken.

Erläutert wird, dass Betroffene oft versuchen, durch Rituale wie Waschen oder Kontrollieren eine übersteigerte innere Unruhe sowie vermeintliche Gefahren zu „neutralisieren”. Ein zentraler Therapieansatz ist die Konfrontation mit der Realität.

Dabei lernen Patienten, die Angst ohne die Ausführung von Zwangshandlungen auszuhalten, bis diese physiologisch von allein abklingt. Da die meisten Erkrankten ihre Zwänge selbst als irrational erleben, spielen Scham und der Wunsch nach Kontrolle über eine als bedrohlich empfundene Welt eine entscheidende Rolle.

Abschließend wird Angehörigen geraten, sich nicht in die Zwangsrituale einbinden zu lassen, sondern die Betroffenen wertschätzend zur professionellen Behandlung zu motivieren.


Podcastfolge „Zwänge und Zwangsgedanken – wie gelingt ein guter Umgang?“ vom –23.08.2023– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7ea64df5528bc91c3368.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://plus.rtl.de/podcast/so-bin-ich-eben-stefanie-stahls-psychologie-podcast-fuer-alle-normalgestoerten-shkh905mmgb9j/zwaenge-und-zwangsgedanken-wie-gelingt-ein-guter-umgang-ny4xdo49r2yio

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Irrige Prämissen

Eine neue Außenpolitik für Europa (1/2) | In seinem Essay entwirft Jeffrey Sachs eine neue Außenpolitik für die EU. Diese sollte sich auf die wahren Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen Europas konzentrieren, anstatt sich von einer irrationalen Feindschaft gegenüber Russland leiten zu lassen. Er kritisiert die gegenwärtigen politischen Prämissen, die seiner Meinung nach zu einer gefährlichen Abhängigkeit von den USA und einer verzerrten Wahrnehmung Russlands als Bedrohung geführt haben. Er fordert eine Neuausrichtung der EU-Politik durch diplomatische Ansätze.
03.09.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=138419
hören:

»In diesem umfangreichen Essay entwirft Jeffrey Sachs die Grundzüge für eine neue, friedliche und nachhaltige Außenpolitik für die EU. In diesem ersten Teil analysiert und korrigiert er zunächst die irrigen Prämissen, die dem gegenwärtigen Kurs zugrunde liegen. Im zweiten Teil zeigt er die hohen Kosten dieser verfehlten Politik auf und entwickelt konkrete Vorschläge für eine umsetzbare Neuausrichtung. Von Jeffrey D. Sachs, aus dem Englischen übersetzt von Klaus-Dieter Kolenda.«

Jeffrey Sachs entwirft eine neue, friedliche und nachhaltige Außenpolitik für die EU.

Der Artikel kritisiert die gegenwärtige Außenpolitik der EU, die als unterwürfig gegenüber den USA und feindlich gegenüber Russland beschrieben wird.

Die EU ist in einer wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Falle, geprägt von Angst vor Russland und China.

Sachs argumentiert, dass die EU ihre Außenpolitik auf wahre Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen ausrichten sollte.

Die Angst vor Russland wird als falsche Prämisse dargestellt, die durch historische Missverständnisse und ein verzerrtes Narrativ über den Ukraine-Krieg verstärkt wird.

Der Artikel nennt verschiedene historische Konflikte, um zu zeigen, dass Russlands militärische Aktionen oft defensiver Natur waren.

Es wird betont, dass Russland keine Expansion nach Westen anstrebt, sondern nach nationaler Sicherheit sucht.

Die westliche Politik hat Russlands Sicherheitsinteressen nicht anerkannt, was zu Spannungen geführt hat.

Der Artikel fordert eine Neuausrichtung der europäischen Außenpolitik, die auf Diplomatie und Frieden abzielt.