🎙 Hund auf dem Sofa, Schwein auf dem Spaltenboden. Die Doppelmoral des Tierschutzgesetzes

In der Podcast-Episode „Speziesismus leicht gemacht” von Daniela Noitz wird der Begriff „Speziesismus” erklärt.

Dieser beschreibt die Diskriminierung von Arten, insbesondere die Bevorzugung des Menschen gegenüber anderen Tieren. Noitz kritisiert, dass sich der Mensch oft als überlegene Spezies sieht und die Gemeinsamkeiten mit anderen Tieren ignoriert, was zu einer Abwertung führt.

Sie beleuchtet die rechtlichen und gesellschaftlichen Strukturen, die diese Ungleichbehandlung unterstützen, und weist darauf hin, dass Tiere in der Landwirtschaft häufig als Produktionsmittel statt als fühlende Wesen betrachtet werden. Die Podcastfolge thematisiert auch die Rolle der Sprache bei der Normalisierung dieser Verhältnisse und ruft dazu auf, die gesellschaftlichen Bedingungen, die Speziesismus fördern, zu hinterfragen.

Abschließend betont Noitz, dass ein Wandel in der Wahrnehmung und Behandlung von Tieren auch eine Veränderung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen erfordert.

Podcast-Folge in neuem Tab hören: https://novels4u.com/wp-content/uploads/2026/06/LPT-Speziesismus-6_23.mp3


Aus der Podcastfolge „Love, Peace & Tofu: Speziesismus leicht gemacht“ der Website „NOVELS4U“ vom –05.06.2026-.


Webseite der Podcastfolge in neuem Tab lesen: https://novels4u.com/2026/06/05/speziesismus-leicht-gemacht/

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🎙 Der vergessene Genozid: Warum die Welt im Sudan wegsieht – und wer wirklich davon profitiert.

Der Publizist Navid Kermani berichtet von seiner gefährlichen Recherchereise in den Sudan, der derzeit die weltweit größte humanitäre Katastrophe erlebt, die jedoch in den Medien oft ignoriert wird.

Er schildert erschütternde Erlebnisse eines Genozids durch die RSF-Miliz, betont jedoch auch, dass die Regierungsarmee schwere Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung begeht. Als Hauptverantwortlichen für die Aufrüstung der Miliz identifiziert Kermani die Vereinigten Arabischen Emirate, deren Beteiligung aus wirtschaftlichem Eigeninteresse international kaum beim Namen genannt wird.

Laut Kermani steht der Konflikt zudem im Schatten anderer Krisen, da der Zugang für Journalisten extrem erschwert ist und eine falsche Wahrnehmung der geografischen Distanz herrscht.

Abschließend warnt er davor, dass die Folgen dieser Instabilität durch Fluchtbewegungen und den globalen Goldhandel längst auch Europa direkt betreffen.


Aus dem Interview „Humanitäre Katastrophe im vergessenen Krieg: Wie geht es den Menschen im Sudan?“ der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Studio 9“ vom –15.04.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/04/15/humanitaere_katastrophe_im_vergessenen_krieg_wie_geht_es_den_drk_20260415_0740_6cb77906.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunkkultur.de/humanitaere-katastrophe-im-vergessenen-krieg-wie-geht-es-den-menschen-im-sudan-100.html

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🎙 Es ist keine Gleichgültigkeit, sondern Angst: Warum die Sachebene im Streit eine Sackgasse ist.

In dieser Podcast-Folge moderiert Eric Hegmann eine Sitzung mit Louisa und Andreas, die in einem Kreislauf aus gegenseitiger Kritik, eisigem Schweigen und tiefsitzenden Verlustängsten gefangen sind.

Während Louisa Distanz sucht, um Druck abzubauen, gerät Andreas in eine lähmende Starre, da sein „innerer Kritiker“ aus der Kindheit durch den Konflikt massiv aktiviert wird.

Ein Experiment verdeutlicht, dass ihre Streitigkeiten, etwa um einen Nebenjob, eigentlich Ausdruck von unbewussten Sorgen und dem Bedürfnis nach Autonomie sind. Der Therapeut deckt auf, dass Andreas’ Rückzug keine Ignoranz ist, sondern aus einer emotionalen Überforderung resultiert. Diese Überforderung missversteht Louisa wiederum fälschlicherweise als Desinteresse.

Die zentrale Erkenntnis lautet: Wahre Annäherung gelingt nur, wenn die emotionale Verbindung wiederhergestellt ist, bevor versucht wird, Probleme rein rational auf der Sachebene zu lösen.


Podcastfolge „Jeder Streit ein Minenfeld“ vom –26.04.2024– aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis -26.04.2026-.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2024/0423/AU-20240423-1212-0800.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1620336.html

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Gewalt und Menschenhandel, die dunklen Seiten der Prostitution, werden weitgehend ausgeblendet.

Die Ausstellung „Sex Work“ in der Bundeskunsthalle in Bonn wird als propagandistische Veranstaltung der Pro-Prostitutionslobby kritisiert – insbesondere in einer Zeit, in der immer mehr Länder Prostitution als Gewalt gegen Frauen betrachten. Die Direktorin der Bundeskunsthalle, Dr. Eva Kraus, betont, dass die Ausstellung aufklären und Wissen vermitteln soll. Dabei werden die dunklen Seiten der Prostitution, wie Gewalt und Menschenhandel, weitgehend ausgeblendet. Kritiker:innen, darunter der Bundesverband Nordisches Modell und die Organisation Sisters, argumentieren, dass die Realität der meisten Frauen in der Prostitution nicht ausreichend berücksichtigt wird und die Stimmen der Betroffenen ignoriert werden. Da viele die Finanzierung durch Steuergelder und die Darstellung von Prostitution als Teil der Kulturgeschichte scharf verurteilen, sind bereits Protestaktionen gegen die Ausstellung angekündigt.

https://www.emma.de/artikel/ausstellung-sex-work-zuhaelter-gibts-nicht-342411

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