🎙 Intervallfasten, Ramadan und Schlaf: Wissenschaftliche Mythen und Fakten

Das Gespräch behandelt das Thema Fasten und dessen Auswirkungen auf den Schlaf, insbesondere während der christlichen Fastenzeit und des muslimischen Ramadan.

In dieser Zeit verzichten viele Menschen auf bestimmte Nahrungsmittel oder Gewohnheiten. Dies kann sowohl aus religiösen als auch aus gesundheitlichen Gründen erfolgen. Der Artikel erwähnt verschiedene Arten des Fastens: das Intervallfasten, bei dem nur in einem bestimmten Zeitfenster gegessen wird, und die religiösen Fastenzeiten, bei denen oft auf Fleisch, Alkohol oder Süßigkeiten verzichtet wird.

Eine Umfrage zeigt, dass etwa die Hälfte der Menschen schon einmal gefastet hat, wobei häufig Genussmittel wie Alkohol oder Süßigkeiten gemieden werden. Der Artikel diskutiert, dass Fasten positive gesundheitliche Effekte wie Gewichtsreduktion und eine Verbesserung des Stoffwechsels haben kann. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass Intervallfasten nicht unbedingt die Schlafqualität verbessert.

Während des Ramadan, einer wichtigen religiösen Zeit für Muslime, wird tagsüber gefastet, was oft zu einer Verkürzung der Schlafzeit führt. Es wird festgestellt, dass viele Menschen während des Ramadan weniger Schlaf bekommen und die Schlafqualität leidet, insbesondere, wenn spät gegessen wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Fasten sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf den Schlaf haben kann – abhängig von der Art des Fastens und den individuellen Gewohnheiten. Es wird empfohlen, auf bestimmte Dinge zu verzichten, wenn dies als angenehm empfunden wird, insbesondere in Bezug auf Alkohol und Bildschirmnutzung, da dies möglicherweise zu einem besseren Schlaf führen kann.


Podcastfolge „Fasten – Was machen Ramadan und Fastenzeit mit dem Schlaf?“ vom –03.03.2026– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Über Schlafen“.


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🎙 Die Stressfalle Kiefer: Was gegen Zähneknirschen hilft und wie Schlafmangel unserem Zahnfleisch schadet.

In dieser Podcastfolge geht es um das Thema Zähneknirschen, auch Bruxismus genannt. Es wird erläutert, dass viele Menschen – besonders in stressigen Zeiten – nachts mit den Zähnen knirschen oder sie fest zusammenbeißen. Etwa 20 % der Frauen und 15 % der Männer sind davon betroffen. Studien zufolge knirscht weltweit etwa jede fünfte Person nachts mit den Zähnen.

Zähneknirschen kann verschiedene Ursachen haben, wobei Stress eine große Rolle spielt. Erwähnt wird auch, dass Kinder häufiger betroffen sind als Erwachsene, was möglicherweise mit der Entwicklung des Gehirns zusammenhängt. Zähneknirschen kann zu Schmerzen im Kiefer- und Kopfbereich führen und die Schlafqualität beeinträchtigen. Viele Menschen, die nachts mit den Zähnen knirschen, fühlen sich tagsüber müder oder gereizter.

In der Podcastfolge werden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten beschrieben. Dazu gehören Stressreduktion, das Tragen von Zahnschienen, Physiotherapie und in einigen Fällen Botox-Injektionen in die Kiefermuskulatur. Es wird betont, wie wichtig es ist, mit einem Zahnarzt über das Problem zu sprechen, um die beste Lösung zu finden.

Zusammenfassend ist Zähneknirschen ein häufiges Problem, das durch Stress und andere Faktoren verursacht werden kann. Es gibt verschiedene Ansätze zur Behandlung.


Podcastfolge „Zähneknirschen – Wie es entsteht und was hilft“ vom –17.02.2026– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Über Schlafen“.


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🎙 Fremdes Bett so wach, Gehirn hält die halbe Wacht, Morgen wird es gut

In dieser Podcastfolge geht es um das Phänomen, dass viele Menschen in der ersten Nacht in einem fremden Bett schlechter schlafen als gewohnt. Die Schlafforscherin Dr. Christine Blume und die Moderatorin Ilka Knigge diskutieren, warum das so ist und welche wissenschaftlichen Erkenntnisse es dazu gibt.

Viele Menschen bemerken, dass sie in der ersten Nacht an einem neuen Ort unruhiger schlafen. Dies kann durch ungewohnte Geräusche, eine andere Umgebung oder das Gefühl, in einem fremden Bett zu liegen, verursacht werden.

Forscher:innen haben herausgefunden, dass in der ersten Nacht oft längere Einschlafzeiten und häufigeres Aufwachen auftreten. Dabei kann sich die Gehirnfunktion verändern, sodass eine Hirnhälfte aktiver bleibt, um auf mögliche Gefahren zu achten – ähnlich wie bei Delfinen, die nur eine Gehirnhälfte schlafen lassen.

In den folgenden Nächten gewöhnt sich der Körper in der Regel an die neue Umgebung und der Schlaf wird besser. Dies ist für wissenschaftliche Studien wichtig, da die erste Nacht oft nicht repräsentativ für den normalen Schlaf ist.

Verschiedene Faktoren wie das Alter, die Reiseumstände oder persönliche Schlafgewohnheiten können den sogenannten Erste-Nacht-Effekt beeinflussen. Jüngere Menschen und Personen, die häufig reisen, sind möglicherweise weniger betroffen.

Um den Schlaf in der ersten Nacht zu verbessern, empfehlen die Experten, das eigene Kopfkissen oder die eigene Bettwäsche mitzunehmen, das Zimmer heimelig zu gestalten und vielleicht etwas Licht anzulassen, um sich sicherer zu fühlen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Erste-Nacht-Effekt weit verbreitet ist, aber mit der Zeit abnimmt. Es ist wichtig, sich nicht zu sehr zu stressen, da eine Nacht mit weniger Schlaf in der Regel nicht gravierend ist.


Podcastfolge „Der „Erste-Nacht-Effekt“: In fremden Betten schlafen wir schlechter“ vom –15.08.2023– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Über Schlafen“.


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🎙 Die größten Fehler beim Einschlafen – und was du stattdessen tun solltest

Der Tag entscheidet. Guter Schlaf beginnt bereits am Tag. Senke deshalb regelmäßig dein Stresslevel durch kurze „Entspannungsinseln“.

Um abendliches Grübeln zu vermeiden, hilft es, den eigenen Sorgen tagsüber ganz bewusst Raum zu geben.

Du solltest dein Bett ausschließlich zum Schlafen nutzen und es nicht mit Arbeit oder Essen verknüpfen.

Abends unterstützt ein kühles Schlafzimmer in Kombination mit warmen Füßen (zum Beispiel durch eine Wärmflasche) den Körper optimal beim Abkühlen.

Ein Glas Wein hilft zwar vielleicht beim Einschlafen, ist als Einschlafhilfe aber ungeeignet, da es die Schlafqualität und Erholung stark verschlechtert.

Entferne Uhren aus deinem Blickfeld und stehe lieber auf, um etwas Entspannendes zu tun, wenn du nach gefühlten 25 Minuten immer noch nicht schläfst.

Um kreisende Gedanken zu unterbrechen, kannst du die Methode „Cognitive Shuffling“ nutzen, bei der du unzusammenhängende Wörter nacheinander denkst, oder deine Gedanken in der Fantasie auf vorbeiziehende Wolken setzen.


Podcastfolge „Besser einschlafen – Profi-Tipps aus der Schlafforschung“ vom –02.07.2024– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Über Schlafen“.


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🎙 Tablette oder Therapie? Warum der Weg zu einem gesunden Schlaf meist im Kopf beginnt.

In dieser Podcastfolge erörtern Dr. Christine Blume und Moderatorin Ilka den Einsatz von verschreibungspflichtigen Schlafmitteln im Vergleich zur empfohlenen kognitiven Verhaltenstherapie (KVT-I) bei Insomnie.

Obwohl die KVT-I die medizinische Erstlinienbehandlung ist, zeigt die Realität, dass oft vorschnell Medikamente wie Z-Substanzen oder Benzodiazepine verschrieben werden. Die Expertin warnt dabei vor Abhängigkeitsrisiken und Nebenwirkungen und empfiehlt eine nur kurzzeitige Anwendung, idealerweise als Ergänzung zur Verhaltenstherapie.

Als neuere Alternative werden DORAs (Dorsal Oral Receptors) vorgestellt, die die Wachheit destabilisieren und laut Studien ein geringeres Potenzial für Gewöhnungseffekte aufweisen als klassische Mittel.

Zusammenfassend sind Medikamente vor allem in akuten Krisen als Unterstützung sinnvoll, während langfristige Heilungserfolge primär durch die Veränderung des Schlafverhaltens und der Schlafgedanken erzielt werden.


Podcastfolge „Schlafprobleme – Wem Schlafmittel helfen können“ vom –27.08.2024– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Über Schlafen“.


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