📅❓ Selbstfürsorge.

Persönliches Wachstum vollzieht sich oft so leise, dass es im Trubel des Alltags kaum bemerkt wird. Es ist selten ein plötzlicher Durchbruch, sondern vielmehr eine sanfte, kontinuierliche Verschiebung der eigenen Perspektive.

Ich begreife mein Leben als stetiges Wachsen. In diesem Jahr gibt es keinen Leuchtturm meines Wachstums. Es sind viele kleine Trippelschritte auf der kleinteiligen Leiter meines Lebens, die ich langsam nach oben gehe.

Die fast vollkommene Abwesenheit von Krankheiten oder Krankheitsgefühlen erlaubte es mir in den vergangenen zehn Jahren, meine Abneigung gegen Arztbesuche auszuleben. Dieses Jahr habe ich mir jedoch einen Ruck gegeben und alle Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen sowie alle Schutzimpfungen erhalten, die sinnvoll oder nötig waren.

Angefangen mit einer neuen Hausarztpraxis und voraussichtlich bald endend mit einem Augenarztbesuch, habe ich dazwischen einen Kardiologen, einen Gastroenterologen und einen Urologen aufgesucht. Die Vorsorge habe ich nun verstetigt, indem ich mir gleich die nächsten Termine für 2027 habe geben lassen. Aus ärztlicher Sicht bin ich in einem guten Allgemeinzustand und für die altersnormalen bzw. ererbten Wehwehchen gibt es gute Medikamente. Gesundheitlich ist also alles im Lot.

Somit kann ich die heutige Frage konkret mit der Aussage beantworten, dass ich in diesem Jahr in meiner Selbstfürsorge gewachsen bin und sich eine unterschwellige Angst vor einer schweren, unentdeckten Erkrankung in Luft aufgelöst hat.

Täglicher Schreibanreiz
Worin bist du dieses Jahr gewachsen?

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🎙 Ist unser Wohlstand noch zu retten oder müssen wir unsere Prioritäten völlig neu setzen?

Der Soziologe Heinz Bude konstatiert das Ende des Zeitalters des stetigen Wachstums und Wohlstands in Deutschland.

Dies ist auf geopolitische Krisen und notwendige Prioritätensetzungen bei den Staatsausgaben zurückzuführen. Er erläutert, dass der Erhalt der allgemeinen Wohlfahrt – etwa des hochentwickelten Gesundheitssystems – künftig nur noch durch spürbare Einbußen beim individuellen Lebensstandard möglich sein wird.

Laut Bude führt diese Entwicklung zu einer tiefgreifenden Vertrauenskrise in die Regierungsfähigkeit und befeuert den Zulauf zu populistischen Strömungen quer durch alle sozialen Schichten. Bude warnt dabei vor einer wachsenden Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, die aus reinem Eigennutz prinzipienlose Politik unterstützen würden, solange diese ihren persönlichen Wohlstand sichert.

Abschließend plädiert er für politische Wahrhaftigkeit und die Einsicht, dass die Gesellschaft die Zukunft des Landes als gestaltende Kraft in Europa wieder aktiv selbst in die Hand nehmen muss.


Aus dem Interview „Verlust als Grundproblem der Gegenwart – Heinz Bude, Soziologe“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –19.04.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/04/19/verlust_als_grundproblem_der_gegenwart_heinz_bude_soziologe_dlf_20260419_0714_5f6359f3.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/verlust-als-grundproblem-der-gegenwart-heinz-bude-soziologe-100.html

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🎙 Wachstum ist kein Selbstzweck: Warum wir endlich über echten Wohlstand sprechen müssen

In dieser Podcastfolge werden die aktuellen Diskussionen über Wirtschaftswachstum und dessen Bedeutung für die Gesellschaft behandelt. Der Autor Achim Truger ist Wirtschaftswissenschaftler, berät die Politik und thematisiert die Kritik am traditionellen Wachstumskonzept.


Aus der Podcastfolge „Wachstum NEU DENKEN mit Achim Truger“ vom 14.10.2025 des Podcasts „NEU DENKEN„.


Truger und die Moderatorin Maja Göpel bemängeln, dass die Debatten über Wirtschaftswachstum oft oberflächlich und vorhersehbar sind. Sie argumentieren, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Maßstab für Erfolg nicht alle wichtigen Aspekte des Wohlstands erfasst. Insbesondere kritisieren sie, dass Umweltzerstörung, soziale Ungleichheit und unbezahlte Arbeit nicht berücksichtigt werden.

Truger betont, dass Wachstum in der Vergangenheit zwar wichtig war, um den Lebensstandard zu heben, die negativen Folgen wie die Zerstörung natürlicher Ressourcen und das Ungleichgewicht in der Verteilung des Wohlstands jedoch nicht ignoriert werden dürfen. Er fordert ein Umdenken: Anstelle von blindem Wachstum sollten soziale und ökologische Ziele im Vordergrund stehen.

Die Podcastfolge leuchtet auch die Herausforderungen, die durch wirtschaftliche Krisen entstehen, und wie Ängste in dieser Situation oft genutzt werden, um soziale Kürzungen zu rechtfertigen. Truger plädiert für eine differenzierte Diskussion darüber, wie Wohlstand definiert werden kann und welche Rolle Wachstum dabei spielt. Er betont, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse der Menschen und eine nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt zu stellen, statt sich nur auf quantitative Wachstumszahlen zu konzentrieren.

Insgesamt fordert der Artikel ein Umdenken in der Wirtschaftspolitik, um eine gerechtere und nachhaltigere Gesellschaft zu schaffen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://audio.podigee-cdn.net/2104869-m-3f431d7e67dcf4c14bad20b65628fbcf.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://neu-denken-podcast.podigee.io/s1e1-wachstum-neu-denken-mit-achim-truger

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📅❓ Sandkuchen statt Symphonien. Warum ich mit fünf Jahren einfach nur groß werden wollte.

Nein, ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, was ich im Alter von fünf Jahren einmal werden wollte. Groß wollte ich werden und habe eine Größe von 176 cm erreicht. Auch daran, was ich im selben Alter nicht werden wollte, kann ich mich nicht erinnern.

Vermutlich durfte ich einfach ein Kind sein und meine Umwelt spielerisch erkunden. Vermutlich gab es niemanden, der ein Talent in mir entdeckte und es fördern wollte. Ich durfte einfach sein.

Ich habe mich mit Gemini darüber unterhalten:

Gemini nannte mir einige prominente Beispiele, bei denen Talent und Ambition extrem früh aufeinandertrafen (ohne Gewähr und ungeprüft inhaltlich übernommen):

Wolfgang Amadeus Mozart ist wohl das Paradebeispiel: Bereits mit vier Jahren erhielt er Musikunterricht von seinem Vater. Mit fünf Jahren begann er, seine ersten kleinen Stücke zu komponieren. Für ihn gab es nie eine andere Welt als die der Musik.

Tiger Woods stand mit zwei Jahren auf dem Golfplatz und trat in Fernsehshows auf, um sein Können zu zeigen. Mit fünf Jahren war er so sehr auf den Sport fokussiert, dass er in seinem Umfeld als künftiger Profi galt. In diesem Alter gewann er bereits erste Turniere für Unter-Zehnjährige.

Pablo Picassos Mutter behauptete, sein erstes Wort sei „Piz” gewesen, was so viel wie „Bleistift” (Lápiz) bedeutet. Da sein Vater Kunstlehrer war, verbrachte Pablo seine gesamte frühe Kindheit im Atelier. Mit fünf Jahren beherrschte er bereits Zeichentechniken, zu denen viele Erwachsene nie fähig sind, und er interessierte sich ausschließlich für Kunst.

Jane Goodall war schon als kleines Mädchen von Tieren „besessen”. Berühmt ist die Anekdote, wie sie sich mit fünf Jahren stundenlang in einem Hühnerstall versteckte, um zu beobachten, wie ein Huhn ein Ei legt. Ihre Mutter rief bereits die Polizei, weil sie vermisst wurde – doch Jane wollte einfach nur wissen, wie die Natur funktioniert.

Shirley Temple war mit drei Jahren bereits eine „professionelle” Schauspielerin und Tänzerin. Mit fünf Jahren war sie ein Weltstar und wusste genau, wie man vor der Kamera agiert. Für sie war das Set ihr natürlicher Lebensraum, noch bevor sie überhaupt richtig lesen konnte.

Während ich mit fünf Jahren vermutlich noch Sandkuchen gebacken habe, kamen bei ihnen drei Faktoren zusammen:

1.) eine natürliche Begabung, 2.) Eltern, die das Talent früh erkennen und fördern und 3.) der Zugang zu Werkzeugen im entscheidenden Zeitfenster der Gehirnentwicklung.

Täglicher Schreibanreiz
Was wolltest im Alter von fünf Jahren einmal werden?

When you were five, what did you want to be when you grew up?  |  Als du fünf warst, was wolltest du später einmal werden?

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📅❓ The great silent one.

Am meisten dabei geholfen, mich weiterzuentwickeln, hat mir die Lebenserfahrung, dass Reden besser ist als Schweigen.

Sprich, damit ich dich sehe.

  • Sokrates

Ich entstamme einer redseligen Familie, die schwieg. Es wurde unablässig über die Dinge im Außen gesprochen, aber nie über das Wesentliche im Inneren. So wurde ich zum großen Schweiger. Die wenigen Momente, in denen ich mein Schneckenhaus verließ, waren wenig erfolgreich, sodass ich mich sofort wieder zurückzog. Die Folge war, dass ich nicht mit meinen Gefühlen verbunden war. Dieses Verbundensein kam dann irgendwann viel später eruptiv durch einen äußeren Anlass, der mich zwang, mein Schweigen zu durchbrechen. Natürlich überwältigten mich nun meine Gefühle. In den darauffolgenden Jahren führte ich viele intensive, tiefschürfende Gespräche mit zahlreichen Frauen, mit denen ich kollegial und/oder freundschaftlich verbunden war. Ich lernte, dass ich Gefühle habe, aber nicht meine Gefühle bin.

Heute bin ich mit meinen Gefühlen verbunden und behalte die Kontrolle über sie. Meistens bin ich entspannt und ausgeglichen.

Äußere Auslöser veranlassten mich, mein Schneckenhaus zu verlassen, meine Gefühle wahrzunehmen und über mein Innerstes zu sprechen. Es waren die intensiven Gespräche mit anderen Menschen, in denen ich mich spiegeln, erkennen und beruhigen konnte und in denen ich zu dem wachsen konnte, der ich aktuell bin. Ich bin mir sicher, dass diese Entwicklung nie abgeschlossen sein wird.

Täglicher Schreibanreiz
Welche Lebenserfahrungen haben dir am meisten geholfen?

What experiences in life helped you grow the most?  |  Welche Erfahrungen in deinem Leben haben dir am meisten geholfen, dich weiterzuentwickeln?

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🎙 Auch schüchterne Menschen können aktiv an ihrer Karriere arbeiten und sich selbst mehr zutrauen.

In der Podcastfolge „Selbstbewusst im Joballtag: Karrieretipps für Schüchterne“ geben die Autorinnen Corinna und Christin Tipps, wie schüchterne Menschen im Berufsleben selbstbewusster auftreten können. Die Autorinnen Corinna und Christine diskutieren, dass viele Menschen in Meetings oder Gesprächen unsicher sind und oft nicht wissen, wie sie sich einbringen sollen.


Aus der Podcastfolge „Selbstbewusst im Joballtag: Karrieretipps für Schüchterne“ vom 22.01.2025 des BR-Podcasts „Freundschaft Plus – Liebe, Sex und Beziehungen aller Art„, verfügbar bis ??.??.????.


Es ist hilfreich, sich vor wichtigen Gesprächen Notizen zu machen, um die eigenen Gedanken zu ordnen und sicherer aufzutreten.

Man sollte Kollegen um Feedback bitten, um die eigene Leistung besser einschätzen zu können und um Unterstützung zu erhalten.

Schüchterne Menschen sollten versuchen, sich schrittweise in Gespräche einzubringen, beispielsweise indem sie sich bei Mittagspausen oder in Meetings aktiv beteiligen.

Es ist wichtig, die eigenen Erfolge zu erkennen und zu feiern, um das Selbstbewusstsein zu steigern.

Techniken wie Meditation oder das Mitnehmen eines kleinen Gegenstands, der Sicherheit gibt, können helfen, die Nervosität zu reduzieren.

Viele Menschen leiden unter dem Imposter-Syndrom, bei dem sie ihre Fähigkeiten anzweifeln. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass man mit Herausforderungen wächst und dass es normal ist, sich manchmal unsicher zu fühlen.

Insgesamt ermutigt die Podcastfolge schüchterne Menschen, aktiv an ihrer Karriere zu arbeiten und sich selbst mehr zuzutrauen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/67f8d64dd5ed0d5b9da3477b/episodes/67f8d6596e56bbcda3b0dda4.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/freundschaft-plus-liebe-sex-beziehungen/episodes/67f8d6596e56bbcda3b0dda4

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Lesen

Introvertierte lesen viel. Sie verbringen viel Zeit mit Büchern, denn Lesen ist für sie eine gute Möglichkeit, um Energie zu tanken und persönlich zu wachsen.

~ 92 Eigenschaften von Introvertierten, introvertiert.org, https://www.introvertiert.org/92-eigenschaften-von-introvertierten

Seit ich denken kann, lese ich. Ich sehe noch die geflochtene Tasche mit den Bilderbüchern im Schrank unter dem Waschbecken meiner Oma. Sie hatte eine Wohnküche, die gleichzeitig ihr „Badezimmer” war. Es gab eine Spüle fürs Geschirr und ein Waschbecken für die Körperpflege. Zum Baden ging sie in die sogenannte Badeanstalt.

Ich freute mich auf die Fahrten mit dem Zug, denn dann durfte ich mir am Bahnhofskiosk ein Comic-Heft oder -Buch aussuchen. Meistens waren es Mickey Mouse oder Donald Duck.

Gegen Ende meiner Grundschulzeit bekam ich regelmäßig Bücher von Karl May geschenkt, die ich alle gelesen habe.

Zu Beginn der Pubertät kaufte ich mir jede Woche ein Heftchen aus der Science-Fiction-Reihe Perry Rhodan. Ich meine mich zu erinnern, dass es immer dienstags war. Nach der Schule ging ich am Kiosk vorbei und las dann den ganzen Nachmittag das neue Heft zuhause. Trivial-Literatur wurde das geringschätzig genannt. Inhaltlich fand ich es jedoch große Kunst. Als ich in die Serie einstieg, war diese bereits ein philosophisches Epos, das sich mit Evolution, Superintelligenzen und dem Platz des Lebens im Kosmos beschäftigte. Die Serie warf einen grundsätzlich optimistischen und humanistischen Blick auf die Zukunft der Menschheit.

Im Laufe der Jahre las ich unzählige Bücher, Zeitschriftenartikel, Tages- und Wochenzeitungen und sah oder hörte informative Radio- oder Fernsehsendungen. Später kam das Internet mit seinen schier unerschöpflichen Quellen hinzu. Und neuerdings kamen Podcasts hinzu.

Ja, tatsächlich, durch Lesen und Nachdenken über das Gelesene konnte und kann ich persönlich wachsen. Wenn ich zur Ruhe kommen und meine Batterien aufladen möchte, ist neben dem Spaziergang das Lesen die wertvollste Möglichkeit dazu.

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