Der Publizist Navid Kermani berichtet von seiner gefĂ€hrlichen Recherchereise in den Sudan, der derzeit die weltweit gröĂte humanitĂ€re Katastrophe erlebt, die jedoch in den Medien oft ignoriert wird.
Er schildert erschĂŒtternde Erlebnisse eines Genozids durch die RSF-Miliz, betont jedoch auch, dass die Regierungsarmee schwere Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung begeht. Als Hauptverantwortlichen fĂŒr die AufrĂŒstung der Miliz identifiziert Kermani die Vereinigten Arabischen Emirate, deren Beteiligung aus wirtschaftlichem Eigeninteresse international kaum beim Namen genannt wird.
Laut Kermani steht der Konflikt zudem im Schatten anderer Krisen, da der Zugang fĂŒr Journalisten extrem erschwert ist und eine falsche Wahrnehmung der geografischen Distanz herrscht.
AbschlieĂend warnt er davor, dass die Folgen dieser InstabilitĂ€t durch Fluchtbewegungen und den globalen Goldhandel lĂ€ngst auch Europa direkt betreffen.
Aus dem Interview „HumanitĂ€re Katastrophe im vergessenen Krieg: Wie geht es den Menschen im Sudan?“ der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Studio 9“ vom –15.04.2026-.
Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/04/15/humanitaere_katastrophe_im_vergessenen_krieg_wie_geht_es_den_drk_20260415_0740_6cb77906.mp3
Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunkkultur.de/humanitaere-katastrophe-im-vergessenen-krieg-wie-geht-es-den-menschen-im-sudan-100.html
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