🎙 PISA-Krise: Warum wir Bildung endlich vom Kind aus denken müssen – und nicht vom Lehrplan.

In diesem Interview wird über die schlechten Ergebnisse des PISA-Tests berichtet, bei dem die Lesefähigkeiten von Schülern aus 38 Ländern getestet wurden. In einem Interview äußert sich Martin Süsterhenn, der Schulleiter der Katharina-Henoth-Gesamtschule in Köln, dazu.

Er erklärt, dass die Ergebnisse nicht überraschend seien und es an der Zeit sei, die Art und Weise, wie Lesen in Schulen vermittelt wird, zu überdenken. Süsterhenn betont, dass Lesen nicht mit Leistungsdruck verbunden sein sollte. Kinder sollten stattdessen die Freude am Lesen entdecken, ohne dass es um Noten oder Prüfungen geht. Er schlägt vor, eine entspannte Lesestunde einzuführen, in der die Lehrer vorlesen und die Schüler zuhören und mitlesen können.

Ein weiteres Problem, das er anspricht, ist der hohe Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund und schwierigen familiären Verhältnissen. Viele dieser Kinder haben zu Hause nicht die Unterstützung, die sie benötigen, um gut lesen zu lernen. Süsterhenn fordert mehr Freiheiten für Schulen bei der Gestaltung des Unterrichts, um besser auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen zu können.

Er spricht auch über die Möglichkeit, dass Rentner als Lesementoren an Schulen tätig werden, um Kinder beim Lesen zu unterstützen. Abschließend warnt er davor, Kinder zu Hause zu unterrichten, da viele von ihnen aus belastenden Verhältnissen kommen und die Schule ein wichtiger Ort für soziale Kontakte und Unterstützung ist.


Aus dem Interview „PISA-Desaster – Ein Kölner Schulleiter und sein Lesekonzept“ des Deutschlandfunks vom –09.09.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/09/09/int_martin_suesterhenn_schulleiter_katharina_henoth_dlf_20260909_0810_92e3b577.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/int-martin-suesterhenn-schulleiter-katharina-henoth-gesamtschule-pisa-lehren-100.html

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🎙 Fußball hat Nejla Akans Leben positiv verändert.

Im Alter von sechs Jahren flüchtete Nejla Akan mit ihrer kurdischen Familie aus der Türkei nach Deutschland.

In ihrer neuen Heimat erlebte sie Diskriminierung und Ausgrenzung. Durch das Fußballspielen fand sie jedoch eine neue Heimat und das Selbstbewusstsein, um sich in der Gesellschaft und im Bildungssystem durchzusetzen.

Heute ist sie Deutsch- und Sportlehrerin, leitet eine Mädchenfußball-AG und bietet damit anderen Mädchen die Chancen, die sie selbst als Kind vermisste. Trotz der Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert war, und der Verantwortung, die sie für ihre Familie übernehmen musste, schloss sie das Abitur mit guten Noten ab.

Nun möchte sie anderen helfen, ihre eigenen Ziele zu erreichen.

Ihr Weg zeigt, wie wichtig Unterstützung und Chancengleichheit für Menschen mit Migrationshintergrund sind.


Aus der Podcastfolge „Dem Fußball verdanke ich mein Leben – Nejla Akan“ vom –22.09.2024– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/nachtcafe/podcast/nachtcafe-podcast-nejla-akan.m.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/nachtcafe/nachtcafe-podcast-nejla-akan-100.html

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