🎙 Ein Beutel voller Leben. Warum ein Stoma kein Grund ist, sich zu verstecken.

In diesem Podcast erzählt Florian Wonnenberg von seinem Leben mit einem Stoma, einem künstlichen Darmausgang, den er nach einer Operation im Jahr 2023 erhielt. Er spricht offen über die damit verbundenen Herausforderungen und betont, wie wichtig es ist, sich von dieser Situation nicht zurückziehen zu lassen.

Er erklärt, dass er durch seine Stomatherapeutin gelernt hat, dass es normal ist, ein Stoma zu haben, und dass viele Menschen damit leben. Er möchte anderen Menschen mit Stoma Mut machen und zeigen, dass das Leben trotz dieser Veränderung weitergeht.

Er beschreibt, wie der Beutel funktioniert, den er täglich wechselt, und dass es für ihn keine große Umstellung war, da er sein Leben weiterhin aktiv gestalten kann. Florian ist beim Technischen Hilfswerk (THW) tätig und engagiert sich dort, was ihm viel Freude bereitet.

Im Gespräch erwähnt er auch seine Zeit in London, seine Ausbildung zum Bäcker und seine aktuelle Tätigkeit als Zugbegleiter bei der Deutschen Bahn. Er reflektiert über seine Erfahrungen in verschiedenen Berufen und die Bedeutung von Gemeinschaft und Unterstützung in schwierigen Zeiten.

Florian schließt mit der Botschaft, dass man trotz gesundheitlicher Herausforderungen ein erfülltes Leben führen kann und dass es wichtig ist, offen über solche Themen zu sprechen.


Aus der Podcastfolge „Stoma: Gutes Leben trotz Beutel am Bauch“ vom –24.11.2025– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -27.12.2027-).


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🎙 Die Nacht, die alles veränderte.

In diesem Gespräch wird die erschütternde Geschichte von Sylvia erzählt, die mit ihrem Lebensgefährten Eckart in einem Haus lebte und eine Mitbewohnerin aufnahm. Die an einer Psychose erkrankte Frau begann sich merkwürdig zu verhalten und fühlte sich von Sylvia und Eckart bedroht.

Eines Nachts eskalierte die Situation: Die Mitbewohnerin stach Eckart mit einem Messer nieder und nahm Sylvia als Geisel. Sylvia gelang es, aus dieser gefährlichen Situation zu entkommen, als sie mit der Mitbewohnerin im Auto unterwegs war. Sie konnte schließlich Hilfe rufen und die Polizei alarmieren.

Im Gespräch geht es auch um Sylvias emotionale und psychologische Verarbeitung des Traumas sowie die Schwierigkeiten, die sie nach dem Vorfall hatte, einschließlich posttraumatischer Belastungsstörungen. Deutlich wird, dass sie noch immer mit den Erinnerungen an die Tragödie kämpft und wie sie versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, während sie gleichzeitig um Eckart trauert.

Insgesamt zeigt das Erlebte die Auswirkungen psychischer Erkrankungen und die damit einhergehenden, unvorhersehbaren Gefahren.


Aus der Podcastfolge „Mord im Wahn – die Psychose meiner Mitbewohnerin – Sylvia“ vom –30.09.2024– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🎙 Das späte Stichwort: Warum Lars sein Geheimnis erst ganz am Ende offenbarte.

In dieser Podcastfolge sprechen Mario Neumann und Lars Kollmann über persönliche Erfahrungen und Lebensfragen. Lars erzählt von seiner Kindheit in Ritterhude und von einer Explosion in einer Chemiefabrik, durch die viele Menschen obdachlos wurden. Er reflektiert über seine familiären Beziehungen, insbesondere zu seinem Vater, der eine zentrale Rolle in seinem Leben spielt. Lars spricht auch über seine berufliche Laufbahn als Speditionskaufmann und die Herausforderungen, die er während seiner Ausbildung bewältigen musste.

Ein zentrales Thema des Gesprächs sind die Schwierigkeiten in seinen früheren Beziehungen und wie äußere Einflüsse, beispielsweise die seiner Ex-Partnerin, die Beziehungen belasteten. Lars betont die Bedeutung von Kommunikation und Kompromissen in Partnerschaften. Zudem äußert er seine Ansichten über Glück, Zukunftspläne und die Notwendigkeit, sich in der Gesellschaft zu engagieren.

Zum Abschluss des Gesprächs teilt Lars seine Überlegungen zur Work-Life-Balance und betont die Bedeutung von Sport und sozialen Aktivitäten für ein erfülltes Leben. Insgesamt vermittelt der Artikel ein Bild von Lars‘ Lebensansichten, Erfahrungen und Werten.


Aus der Podcastfolge „Warum er seine Hirn-OP lange verschweigt“ vom –18.03.2026– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -10.04.2028-).


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🎙 Trost in der Anonymität: Briefe, die zeigen, dass der verstorbene Bruder weiterlebt.

In dieser Podcast-Folge spricht Michael Steinbrecher mit Teresa Reimann über den tragischen Tod ihres Bruders Michael, der nach einem gewalttätigen Vorfall in Wiesbaden verstorben ist.

Die Geschwister hatten eine enge Beziehung und lebten zusammen, bis Michael plötzlich verschwand, während Teresa auf einer Hochzeit war. Nach ihrer Rückkehr wurde er mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus gefunden und für hirntot erklärt.

Zwei Jahre später steht ein Angeklagter vor Gericht, der wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt ist. Er wird jedoch freigesprochen, da das Gericht von Notwehr ausging.

Teresa beschreibt den Prozess als kalt und mechanisch, ohne Menschlichkeit, und beklagt das Fehlen von Reue seitens des Angeklagten und der Zeugen. Der Verlust ihres Bruders hat sie emotional stark belastet.

Sie kämpft mit Wut und Trauer, während sie gleichzeitig versucht, die positiven Erinnerungen an ihn zu bewahren. Trotz des Schmerzes ist sie Mutter geworden und beschreibt, wie der Tod ihres Bruders ihre Lebensperspektive verändert hat:

Sie bleibt lebensbejahend und schätzt die Bedeutung von Beziehungen und Familie. Teresa engagiert sich auch für Organspenden, da ihr Bruder nach seinem Tod Organe gespendet hat, um anderen zu helfen.


Aus der Podcastfolge „Mein Bruder: Verschwunden und plötzlich tot – Teresa Reimann“ vom –24.08.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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