🎙 Vom Frühchen in Rumänien zum alleinerziehenden Papa in Bremen. Eine Geschichte über pure Lebenskraft.

In dieser Podcastfolge geht es um Christian Tenes. Er ist 43 Jahre alt, wurde als Frühchen in Rumänien geboren und lebt seitdem mit verschiedenen gesundheitlichen Herausforderungen. Er hat mehrere Operationen durchgemacht und leidet unter einer spastischen Gangstörung sowie einer kaputten Kniescheibe. Trotz dieser Schwierigkeiten hat Christian eine positive Lebenseinstellung und ist sehr dankbar.

Nach seiner Auswanderung nach Deutschland konnte er zur Schule gehen und sich gut in die Gesellschaft integrieren. Er arbeitet in einer Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen, wo er elektrische Geräte prüft, und ist mit seinem Job zufrieden.

Christian verbringt viel Zeit mit seinem zwölfjährigen Sohn, mit dem er aktiv ist, sei es beim Radfahren oder im Fitnessstudio. Er hat eine optimistische Sicht auf sein Leben und betrachtet Herausforderungen als Teil desselben, die er mit Entschlossenheit meistert.

Er erzählt von seinem Werdegang, seiner Familie und den Erfahrungen, die ihn geprägt haben. Dabei hebt er hervor, wie wichtig es ist, für sein Kind da zu sein, und reflektiert über seine eigenen Erlebnisse mit Vätern und seine Rolle als Vater.

Insgesamt vermittelt dieses Gespräch eine Botschaft von Hoffnung, Mut und der Bedeutung von Unterstützung und Akzeptanz in der Gesellschaft.


Aus der Podcastfolge „Sein Leben ist ein Kampf, der sich lohnt“ vom –31.07.2025– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -13.09.2027-).


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🎙 Trost in der Anonymität: Briefe, die zeigen, dass der verstorbene Bruder weiterlebt.

In dieser Podcast-Folge spricht Michael Steinbrecher mit Teresa Reimann über den tragischen Tod ihres Bruders Michael, der nach einem gewalttätigen Vorfall in Wiesbaden verstorben ist.

Die Geschwister hatten eine enge Beziehung und lebten zusammen, bis Michael plötzlich verschwand, während Teresa auf einer Hochzeit war. Nach ihrer Rückkehr wurde er mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus gefunden und für hirntot erklärt.

Zwei Jahre später steht ein Angeklagter vor Gericht, der wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt ist. Er wird jedoch freigesprochen, da das Gericht von Notwehr ausging.

Teresa beschreibt den Prozess als kalt und mechanisch, ohne Menschlichkeit, und beklagt das Fehlen von Reue seitens des Angeklagten und der Zeugen. Der Verlust ihres Bruders hat sie emotional stark belastet.

Sie kämpft mit Wut und Trauer, während sie gleichzeitig versucht, die positiven Erinnerungen an ihn zu bewahren. Trotz des Schmerzes ist sie Mutter geworden und beschreibt, wie der Tod ihres Bruders ihre Lebensperspektive verändert hat:

Sie bleibt lebensbejahend und schätzt die Bedeutung von Beziehungen und Familie. Teresa engagiert sich auch für Organspenden, da ihr Bruder nach seinem Tod Organe gespendet hat, um anderen zu helfen.


Aus der Podcastfolge „Mein Bruder: Verschwunden und plötzlich tot – Teresa Reimann“ vom –24.08.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🎙 Die Unverschämtheit des Alterns: Warum uns Falten so sehr kränken.

In diesem Interview analysiert die Psychologin Ada Borkenhagen den modernen Jugendwahn als psychoanalytische Abwehrreaktion gegen die narzisstische Kränkung der eigenen Sterblichkeit.

Sie verdeutlicht, dass „gepflegtes Altern“ zu einem sozioökonomischen Privileg geworden ist, das sich aus Geld, Zeit und frühzeitigem Gesundheitswissen speist und soziale Ungleichheiten verschärft. Besonders kritisch beleuchtet sie die geschlechtsspezifische Doppelmoral, nach der Männer im Alter oft an Würde gewinnen, während Frauen massiv an gesellschaftlichem Wert und Sichtbarkeit verlieren.

Borkenhagen warnt davor, dass die totale Verleugnung biologischer Fakten durch Filter und Eingriffe in einen pathologischen Realitätsverlust münden kann.

Ein echtes Umdenken hin zu einer Wertschätzung natürlicher Reife sieht sie jedoch skeptisch, da Jugendlichkeit in einer alternden Gesellschaft nach wie vor als exklusives Statussymbol fungiert.


Aus dem Interview „Jung und schön im Alter? Sozialer Druck Realitätsverweigerung. Ada Borkenhagen“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –10.05.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/05/10/jung_und_schoen_im_alter_sozialer_druck_dlf_20260510_0715_86d3ad61.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/jung-und-schoen-im-alter-sozialer-druck-realitaetsverweigerung-ada-borkenhagen-100.html

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📔 Nein!

Freiheit ist ein Zustand, in dem man von allen Zwängen und Pflichten befreit ist. Freiheit bedeutet auch, sich in der Natur bewegen zu können, ohne eingesperrt zu sein.

Im Artikel 2 Absatz 1 des Grundgesetzes wird die freie Entfaltung der Persönlichkeit garantiert, auch als allgemeine Handlungsfreiheit bezeichnet. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Rechte anderer verletzt werden oder wo der Einzelne gegen die verfassungsmäßige Grundordnung verstößt (Schrankentrias). Daneben gibt es spezielle Freiheitsrechte wie den Schutz vor willkürlicher Verhaftung oder körperlichem Zwang (Freiheit der Person), das Recht, (keine) Religion oder Weltanschauung zu haben (Glaubens- und Gewissensfreiheit), Meinungs- und Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit und Berufsfreiheit.

Diese Freiheitsrechte sind eine notwendige Bedingung, um als würdevolles, eigenverantwortliches Wesen zu existieren, denn die Würde des Menschen ist unantastbar.

Es gibt nur wenige Personen, die frei von allen Zwängen und Pflichten sind.

Für mich ist die Gedankenfreiheit die wichtigste Freiheit. Alle anderen Freiheiten können eingeschränkt werden, bis hin zu deren (zeitweisem) Verlust. Meine Gedanken kann mir niemand nehmen. Bis jetzt. Die Forschung ist jedoch bereits so weit, dass sie in der Lage ist, Gedankenfragmente von Menschen „lesen” zu können. Es wird nicht mehr lange dauern, bis es die Freiheit der Gedanken nicht mehr geben wird.

Die größte Freiheit ist es, ungestraft „Nein” sagen zu können.

=> Weitere „dailyprompts“ aller Blogger:innen: LINK

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🎙 Gleiche Angst, andere Strategie: Warum wir im Streit oft aneinander vorbeireden.

In dieser Podcast-Folge sprechen Nadine und Daniel über ihre Kommunikationsschwierigkeiten, die vor allem durch Daniels emotionalen Rückzug und Nadines Bedürfnis nach Nähe entstehen.

Der Therapeut Eric Hegmann arbeitet heraus, dass beide Partner gegensätzliche Stressstrategien nutzen. Während Nadine durch Reden Verbindung sucht, versucht Daniel, Probleme schweigend mit sich selbst zu klären. Ein entscheidender Durchbruch gelingt, als beide erkennen, dass hinter ihrem Verhalten die gleiche, tiefe Angst steht, den jeweils anderen zu verlieren.

Hegmann verdeutlicht, dass Daniels Schweigen keine böse Absicht ist, sondern eine erlernte Schutzstrategie gegen den massiven inneren Erwartungsdruck darstellt.

Als Lösung vereinbaren sie einen „Beziehungs-Trainingsplan“, bei dem Daniel emotionale Offenheit wie einen Muskel trainiert, um die Verbindung nachhaltig zu stärken.


Podcastfolge „Schweigende Partner: Kommt nach der Funkstille die Trennung?“ vom –01.11.2024– aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis -01.11.2026-.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2024/1030/AU-20241030-1421-5600.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1744942.html

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