Conrad RoeĂler ĂŒberlebte im Oktober 2019 einen rechtsextremen Terroranschlag in Halle, als ein AttentĂ€ter versuchte, eine Synagoge zu stĂŒrmen und anschlieĂend einen Döner-Imbiss angriff, in dem sich RoeĂler gerade aufhielt.
WĂ€hrend des Angriffs versteckte er sich in der Toilette des Imbisses und schickte eine letzte Nachricht an seine Familie, in der er ihnen seine Liebe ausdrĂŒckte â ohne zu wissen, ob er den Angriff ĂŒberleben wĂŒrde. Nach dem Angriff erlebte er eine Mischung aus Erleichterung und Schock, als er erfuhr, dass ein anderer Gast getötet worden war.
Seitdem hat RoeĂler an Therapien teilgenommen und sich aktiv mit den Folgen des Anschlags auseinandergesetzt, einschlieĂlich der Teilnahme an den Gerichtsverfahren gegen den AttentĂ€ter.
Heute lebt er in Berlin, hat sich umgeschult und betont die Wichtigkeit, die Erinnerung an den Terroranschlag wachzuhalten und sich gegen rechte Ideologien zu positionieren.
Aus der Podcastfolge „Ich bin Ăberlebender von rechtem Terror â Conrad RoeĂler“ vom –20.04.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.
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