🎙 Gleiche Angst, andere Strategie: Warum wir im Streit oft aneinander vorbeireden.

In dieser Podcast-Folge sprechen Nadine und Daniel über ihre Kommunikationsschwierigkeiten, die vor allem durch Daniels emotionalen Rückzug und Nadines Bedürfnis nach Nähe entstehen.

Der Therapeut Eric Hegmann arbeitet heraus, dass beide Partner gegensätzliche Stressstrategien nutzen. Während Nadine durch Reden Verbindung sucht, versucht Daniel, Probleme schweigend mit sich selbst zu klären. Ein entscheidender Durchbruch gelingt, als beide erkennen, dass hinter ihrem Verhalten die gleiche, tiefe Angst steht, den jeweils anderen zu verlieren.

Hegmann verdeutlicht, dass Daniels Schweigen keine böse Absicht ist, sondern eine erlernte Schutzstrategie gegen den massiven inneren Erwartungsdruck darstellt.

Als Lösung vereinbaren sie einen „Beziehungs-Trainingsplan“, bei dem Daniel emotionale Offenheit wie einen Muskel trainiert, um die Verbindung nachhaltig zu stärken.


Podcastfolge „Schweigende Partner: Kommt nach der Funkstille die Trennung?“ vom –01.11.2024– aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis -01.11.2026-.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2024/1030/AU-20241030-1421-5600.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1744942.html

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📰 Neu: Podcast über sexuellen Missbrauch durch Lehrer.

In dem Interview geht es um den neuen Podcast „Die Lieblingsschülerin“, in dem drei Frauen über ihre Erfahrungen mit sexueller Gewalt in der Schule berichten. Die Journalistin Britta Rotsch ist selbst betroffen und möchte herausfinden, warum solche Übergriffe von Lehrkräften oft unbemerkt bleiben.


Deutschlandfunk Kultur InterviewMeToo-Fall Schule: Wenn Lehrer Schülerinnen missbrauchen – Julia Bamberg interviewt die Journalistin Britta Rotsch über ihren Podcast „Die Lieblingsschülerin“ – 26.02.2026 – Webseite des Interviews in neuem Tab: https://www.deutschlandfunkkultur.de/metoo-fall-schule-wenn-lehrer-schuelerinnen-missbrauchen-100.htmlInterview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/02/26/metoo_fall_schule_wenn_lehrer_schuelerinnen_missbrauchen_drk_20260226_0740_07b3596a.mp3


Im Podcast erzählen die Frauen, die zum Zeitpunkt der Belästigungen 15 Jahre alt waren, von ihren verwirrenden Gefühlen. Einerseits fühlten sie sich geschmeichelt, andererseits waren sie von der Aufmerksamkeit, die sie von den Lehrern erhielten, überfordert. Deutlich wird, dass viele Schüler*innen in schwierigen persönlichen Situationen sind, wodurch sie anfälliger für solche Übergriffe werden.

Rotsch beschreibt, dass Lehrerinnen oft schrittweise vorgehen: Zunächst bauen sie Vertrauen auf und senden dann immer sexualisiertere Nachrichten. Dies führt dazu, dass die Schülerinnen verwirrt sind und oft nicht wissen, wie sie reagieren sollen. Es wird betont, dass es sich dabei nicht um eine gesunde Beziehung handelt, sondern um Machtmissbrauch.

Die Konsequenzen für die Lehrer:innen sind oft gering: Sie werden manchmal einfach an eine andere Schule versetzt, ohne bestraft zu werden. Viele Betroffene schweigen aus Angst vor den Folgen für ihre Zukunft.

Der Podcast konzentriert sich auf weibliche Betroffene, da die Mehrheit der Fälle von männlichen Lehrern begangen wird. Es wird auch darauf hingewiesen, dass emotionaler und sexueller Missbrauch an Schulen ein größeres Problem darstellen, mit dem sich weiterhin befasst wird.


Webseite des Podcasts „Die Lieblingsschülerin“: https://www.deutschlandfunk.de/die-lieblingsschuelerin-100.html


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