🎶 Und endlich weiß ich es.

Ich habe dich zum König gemacht und du hast vergessen, dass ich es war, die die Krone hielt. Während die Jahre wie Perlen von einer Schnur fielen – eine nach der anderen –, wartete ich, doch du warfst sie den Säuen hin.

https://youtu.be/e-cANHw1AbU

Du nanntest dich Spielveränderer, Tor-Rüttler, Herr über Blitz und Licht. Doch der Blitz war mein. Mein war das Leuchten, das deinen Schatten so hoch und mächtig werden ließ. Meine Hungersnot deckte dein Festmahl, mein Schweigen füllte deinen Saal. Und ich bat um Krümel von einem Tisch, der ohne mich längst zusammengebrochen wäre.

https://open.spotify.com/intl-de/track/4Hd1PfRfoesL0kKRAPLTY9

Dann sah ich dich an. Da war kein König. Da war Leere, ein Thron aus geliehenem Glanz. Und ich begriff: Ich muss nicht länger betteln. Ich muss nicht warten, bis du mir gibst, was ich selbst erschaffen habe. Ich nehme den Blitz zurück. Ich nehme die Perlen zurück. Ich nehme den Thron zurück, den ich dir gebaut habe.

https://music.apple.com/us/song/kingmaker-ourvinyl-sessions/1667362386

https://link.deezer.com/s/34AwiXugUeQfBzWHk6FbO

Denn ich war schon immer ein König. Nach allem. Und endlich weiß ich es.

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

🎶 »Jemand, der sich etwas vormacht, so wie ich, verliert doch eh nur sein Gesicht.«

Ich stelle dich vor anderen immer besser dar, als du in Wirklichkeit bist. Wenn mir das nicht gelingt, schweige ich lieber ganz. Wer sich selbst so sehr belügt wie ich, hat ohnehin Angst, sein Gesicht zu verlieren. Du stehst vor meinem warmen Bett und selbst wenn du mir ein Lächeln schenkst, spüre ich nur deine eisige Kälte. Dann sagst du, dass du jetzt gehen musst. Auf meine verzweifelte Frage, wann wir uns wiedersehen, wirfst du mir nur ein flüchtiges „Bald” hin.

https://youtu.be/FkHVEKhrYXg

Tief im Innern verstehe ich genau, was all das bedeutet. Ich lese deine Nachrichten und sehe das, was du ungesagt lässt. Zwischen den Zeilen steht ganz unmissverständlich, was du wirklich denkst: Da steht ein klares „Nein“. Da steht, dass es für uns einfach nicht reicht. Und trotzdem klammere ich mich an den Gedanken, dass steter Tropfen den Stein höhlt und selbst Feuer das härteste Blei verbiegen kann. Ich rede mir ein, dass sich alles noch ändern kann, und halte an dieser unerbittlichen Hoffnung fest. Doch die Realität ist, dass ich genau dort, in den leeren Räumen zwischen deinen Worten, vollkommen allein bleibe.

https://open.spotify.com/intl-de/track/1hIhwqDREAazB7f5iFQsJv

Ich frage mich so oft, was du eigentlich brauchst, um wirklich etwas für mich zu empfinden. Soll ich einfach weiter warten? Brauchst du nur mehr Zeit? Oder liebst du längst jemand anderen, sodass ich nur die Reste abbekomme, die am Ende übrig bleiben? Um dich bloß nicht zu stören, mache ich mich unsichtbar, verhalte mich leise und nehme mich völlig zurück. Ich bin kaum noch ich selbst. Ich will einfach glauben, dass da tief in dir Gefühle für mich sind, und ich wünsche mir so sehr, dass du endlich den Mut findest, darüber zu sprechen. Doch stattdessen schweigst du.

https://music.apple.com/us/song/zwischen-den-zeilen-aus-sing-meinen-song-vol-11/1736731484

https://link.deezer.com/s/34ydMbzTJZT0KFoEuQsBw

Und dann tauchst du immer wieder und meistens völlig aus dem Nichts auf und nimmst dir plötzlich Zeit für mich. Jedes Wort, das du in diesen Momenten sprichst, wirft in mir nur noch mehr Fragen auf. Du zeigst ehrliche Freude darüber, mich zu sehen, und ich bin einfach nicht stark genug, um dir zu widerstehen. Doch ich ahne bereits, dass, wenn ich mich dir jetzt wieder voll und ganz hingebe, du mir alles nehmen wirst, nur um mich am Ende wieder genau dort zurückzulassen – allein zwischen den Zeilen.

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

📰 Neu: Podcast über sexuellen Missbrauch durch Lehrer.

In dem Interview geht es um den neuen Podcast „Die Lieblingsschülerin“, in dem drei Frauen über ihre Erfahrungen mit sexueller Gewalt in der Schule berichten. Die Journalistin Britta Rotsch ist selbst betroffen und möchte herausfinden, warum solche Übergriffe von Lehrkräften oft unbemerkt bleiben.


Deutschlandfunk Kultur Interview – MeToo-Fall Schule: Wenn Lehrer Schülerinnen missbrauchen – Julia Bamberg interviewt die Journalistin Britta Rotsch über ihren Podcast „Die Lieblingsschülerin“ – 26.02.2026 – Webseite des Interviews in neuem Tab: https://www.deutschlandfunkkultur.de/metoo-fall-schule-wenn-lehrer-schuelerinnen-missbrauchen-100.html – Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/02/26/metoo_fall_schule_wenn_lehrer_schuelerinnen_missbrauchen_drk_20260226_0740_07b3596a.mp3


Im Podcast erzählen die Frauen, die zum Zeitpunkt der Belästigungen 15 Jahre alt waren, von ihren verwirrenden Gefühlen. Einerseits fühlten sie sich geschmeichelt, andererseits waren sie von der Aufmerksamkeit, die sie von den Lehrern erhielten, überfordert. Deutlich wird, dass viele Schüler*innen in schwierigen persönlichen Situationen sind, wodurch sie anfälliger für solche Übergriffe werden.

Rotsch beschreibt, dass Lehrerinnen oft schrittweise vorgehen: Zunächst bauen sie Vertrauen auf und senden dann immer sexualisiertere Nachrichten. Dies führt dazu, dass die Schülerinnen verwirrt sind und oft nicht wissen, wie sie reagieren sollen. Es wird betont, dass es sich dabei nicht um eine gesunde Beziehung handelt, sondern um Machtmissbrauch.

Die Konsequenzen für die Lehrer:innen sind oft gering: Sie werden manchmal einfach an eine andere Schule versetzt, ohne bestraft zu werden. Viele Betroffene schweigen aus Angst vor den Folgen für ihre Zukunft.

Der Podcast konzentriert sich auf weibliche Betroffene, da die Mehrheit der Fälle von männlichen Lehrern begangen wird. Es wird auch darauf hingewiesen, dass emotionaler und sexueller Missbrauch an Schulen ein größeres Problem darstellen, mit dem sich weiterhin befasst wird.


Webseite des Podcasts „Die Lieblingsschülerin“: https://www.deutschlandfunk.de/die-lieblingsschuelerin-100.html


„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/