🎙 Mit dem Hochzeitskleid im Gepäck: Wie Poesie und Mut Susanne nach Neuseeland führten.

In dieser Podcastfolge wird die Geschichte von Susanne Belarmino erzählt, die im Winter 2020 über Social Media John kennenlernt, einen Mann aus Neuseeland. Sie entwickeln eine virtuelle Beziehung, doch aufgrund von Corona können sie sich erst nach zweieinhalb Jahren persönlich treffen. Susanne plant sogar, ihr Hochzeitskleid für dieses erste Treffen mitzunehmen.


Aus der Podcastfolge „Mit Hochzeitskleid zum ersten Date – Susanne Belarmino“ vom 07.09.2025 des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


Während ihrer Zeit der Fernbeziehung kommunizieren sie viel und bauen eine tiefe Verbindung auf, obwohl sie sich nie persönlich gesehen haben. Susanne kündigt ihren Job und verkauft ihre Wohnung in Berlin, um nach Neuseeland zu ziehen. Trotz der Skepsis von Freunden und Familie bleibt sie entschlossen und plant mit John eine Zukunft.

Im Juli 2022 fliegt sie schließlich nach Neuseeland, wo sie John zum ersten Mal trifft. Die Begegnung ist emotional und fühlt sich für sie wie Nachhausekommen an. Sie heiraten in einer kleinen Zeremonie, die sie selbst organisiert haben. Nun leben sie zusammen in Neuseeland und genießen ihr gemeinsames Leben, wobei sie weiterhin an ihrer Beziehung arbeiten und ihren kreativen Leidenschaften nachgehen.

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📅❓ Der leere Schulstreik: Wenn Einschüchterung Früchte trägt.

Was hat sich durch die Corona-Pandemie in meinem Umfeld verändert, woran ich mich hätte anpassen müssen oder können? [Anmerkung: Es würde mich nicht wundern, wenn sich diese Pandemie historisch als Plandemie herausstellen würde.]

Vor der P(l)andemie war die globale demokratische Bewegung „Fridays for Future” die größte Bedrohung für demokratische, autokratische und diktatorische Regierende und ihre Hintermänner und -frauen auf der Erde. Allein am 20.09.2019 fanden in über 150 Ländern Proteste gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen statt. In dieser Woche nahmen weltweit bis zu 7,6 Millionen Menschen an den Protesten teil. Ich war einer davon – heute nicht mehr. Heute werden diese Zahlen global nicht mehr erfasst, da die Beteiligung so gering geworden ist. Nach der P(l)andemie habe ich in Koblenz noch einmal an einem sogenannten „Schulstreik” (nach (!) dem Unterricht) teilgenommen. Die Beteiligung war lächerlich gering. Vor allem haben die Schülerinnen und Schüler gefehlt, die die Lehren aus der Einschüchterung durch der P(l)andemie gezogen haben. Ich habe mich angepasst und mich ins Private zurückgezogen, denn die Mächte, die heute wirken, sind übermächtig. Es geht um unser (Über-)Leben.

Ansonsten ist heute für mich fast alles wie vor der P(l)andemie.

Außer: Ich besuche keine Massenveranstaltungen mehr. Ich fasse keine Türgriffe mehr mit bloßer Hand an, sondern mit dem Ellbogen, nicht aus Angst vor einer Ansteckung mit Corona, sondern weil ich weiß, dass Türklinken Hotspots für Keime sind – vor allem Bakterien. Ich habe auch beobachtet, dass sich viele Menschen nach dem Toilettengang nicht oder unzureichend die Hände waschen. Mir geht es nicht um Risikovermeidung, sondern um Risikominimierung. Ich habe keine Angst vor einer Infizierung und eine gute Immunabwehr.

Ich glaube keinen Bildern, Videos und Nachrichten mehr, denn in der P(l)andemie habe ich gelernt, wie die Herrschenden die Beherrschten mit Bildern und einseitigen oder gelogenen Texten manipulieren.

Kurz: Ich habe meinen Glauben an die Vernunftbegabung und das Wohlwollen der Menschen verloren. Beginnend nicht mit der P(l)andemie, sondern mit 9/11 hat für die Beherrschten der langsame Rückschritt in die Barbarei begonnen, der immer schneller Fahrt aufnimmt. Die Masse wird durch Unterhaltung, den täglichen „Kampf” ums Brot und die existenzielle Angst vor Kriegen und Terror von dieser Erkenntnis abgelenkt.

Täglicher Schreibanreiz
Wie hast du dich an die Veränderungen angepasst, die die Covid-19-Pandemie mit sich gebracht hat?

How have you adapted to the changes brought on by the Covid-19 pandemic?  |  Wie hast du dich an die Veränderungen durch die Covid-19-Pandemie angepasst?

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dummdreiste Wichtigtuerei

» […] Die alte Welt mit ihren Gewissheiten ist zumindest in der westlichen Hemisphäre nicht mehr existent, und dennoch sitzen Experten, die die Prognosen ihres Untergangs als böse Verschwörungstheorien in den Wind schlugen, wieder in den Sesseln ihrer korrupten Wichtigkeit. Ihre Expertise lässt sich durchaus auf das ungeheure Ausmaß ihrer Impertinenz zurückführen. Oder welcher Mensch, der noch halbwegs bei Verstand ist und durch seine Erziehung ein Maß an Redlichkeit mitbringt, käme auf die Idee, sich als außenpolitischer Experte titulieren zu lassen, der nie ein Amt in diesem Bereich hatte, der nie in anderen Ländern gelebt hätte und der internationale Organisationen nur vom Namen kennt? Genau. Niemand. Aber von dieser Sorte wimmelt es in einer weltfremden, aber gerade darin professionalisierten Medienwelt. Und dieses Phänomen ist seit Corona bestens bekannt. Auch da spielte sich so manche Schlunze als Epidemiologe auf. Und bei den „Kennern“ Russlands ist es ähnlich. Sie kennen weder die jüngere Geschichte des Landes noch dessen kulturelle Vielfalt und die aus beidem abzuleitenden Interessen. […] «

~ Dr. Gerhard Mersmann, Profis im fundamentalen Irrtum, 18.01.2026, Web: https://form-7.com/2026/01/18/profis-im-fundamentalen-irrtum/ Reader: https://wordpress.com/reader/blogs/45925583/posts/15031

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Verantwortung. Entschuldigung. Vergebung. Versöhnung.

Der Artikel behandelt das Buch „Die fehlenden Worte” von Thomas Bohnenberger. Darin setzt sich der Autor mit der Verantwortung und den Entschuldigungen der Verantwortlichen während der Corona-Pandemie auseinander. Der Rezensent Martin Beck thematisiert die aus seiner Sicht unzureichenden Entschuldigungen von Politikern wie Jens Spahn und Angela Merkel. Bohnenberger ist der Meinung, dass sie nicht die richtigen Worte finden, um sich für die ergriffenen Maßnahmen zu entschuldigen.

»In seinem neuen Buch „Die fehlenden Worte“ bietet Thomas Bohnenberger (wenn auch fiktiv) genau das an, worauf viele Betroffenen der Corona-Maßnahmen immer noch vergeblich warten – eine ernst gemeinte Entschuldigung der Verantwortlichen. Eine Rezension von Martin Beck.«

Ein zentrales Argument des Buches ist die Sehnsucht nach Versöhnung sowie die Notwendigkeit, vergangene Fehler aufzuarbeiten. Bohnenberger kritisiert die unklare Kommunikation und die fehlende Einsicht der Verantwortlichen, die oft mehr Rechtfertigungen als echte Entschuldigungen anbieten. Auch die Rolle der Medien und Wissenschaftler wird beleuchtet, wobei viele Akteure um Selbstkritik gebeten werden.

Das Buch enthält 52 fiktive Entschuldigungen verschiedener Entscheidungsträger, die sich mit ihren Handlungen während der Pandemie auseinandersetzen. Diese Entschuldigungen sind strukturiert und reflektieren die Auswirkungen der Maßnahmen auf die Gesellschaft.

Schließlich wird die Frage aufgeworfen, ob die Demokratie aus den Fehlern der Pandemie gelernt hat oder ob die unkritische Ehrung der Verantwortlichen Zweifel an ihrer Stärke aufwirft. Der Artikel schließt mit der Hoffnung auf einen gesellschaftlichen Dialog und die Bereitschaft zur Versöhnung, statt sich in Spaltung und Vorwürfen zu verlieren.

30.08.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=138176
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