🎙 Autonomie • Bedürfnisse • Emotionen • Hilflosigkeit • Konfliktvermeidung • Spannungen • Unsicherheit • Verlustängste • Wut

Die Podcastfolge handelt von einer Sitzung der Paartherapie mit Ulrike und Andreas, die seit neun Jahren zusammen sind und gerade geheiratet haben. Trotz ihrer langen Beziehung haben beide Verlustängste, die sich unterschiedlich äußern. Andreas reagiert hilflos und passt sich stark an, während Ulrike wütend und kalt wird.


Podcastfolge „Verliebt, verheiratet, Verlustängste“ vom 16.06.2023 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„, verfügbar bis 30.10.2050.


Der Therapeut Eric gibt den beiden Ratschläge, um ihre Beziehung zu verbessern. Er betont, dass Wut oft ein Zeichen für alte, ungeklärte Konflikte ist und dass es wichtig ist, sich selbst zu hinterfragen, um die eigenen Emotionen besser zu verstehen. Eine von ihm vorgeschlagene Übung besteht darin, typische Konflikte in ruhigen Momenten durchzuspielen und zu überlegen, was der Partner sagen sollte, um sich verstanden zu fühlen.

Eric erklärt auch, dass es normal ist, in einer Beziehung nach Autonomie zu streben, und dass es wichtig ist, die eigenen Bedürfnisse zu äußern, statt Konflikte zu vermeiden. Wenn sich ein Partner unsicher fühlt, kann sich das auf den anderen übertragen, wodurch sich die Situation verschärft.

Das Hauptziel der Therapie ist es, Ulrike und Andreas dabei zu helfen, ihre Verlustängste zu überwinden und auf Augenhöhe miteinander zu kommunizieren. Eric ermutigt sie, ihre Bedürfnisse klar zu äußern und Konflikte nicht zu scheuen, da dies der Beziehung letztlich zugutekommt.

Zusammengefasst zeigt die Podcastfolge, wie wichtig es ist, in einer Beziehung offen über Ängste und Bedürfnisse zu sprechen, um Missverständnisse und Spannungen zu vermeiden.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2023/0615/AU-20230615-1650-1800.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1402932.html

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🎙 Auch schüchterne Menschen können aktiv an ihrer Karriere arbeiten und sich selbst mehr zutrauen.

In der Podcastfolge „Selbstbewusst im Joballtag: Karrieretipps für Schüchterne“ geben die Autorinnen Corinna und Christin Tipps, wie schüchterne Menschen im Berufsleben selbstbewusster auftreten können. Die Autorinnen Corinna und Christine diskutieren, dass viele Menschen in Meetings oder Gesprächen unsicher sind und oft nicht wissen, wie sie sich einbringen sollen.


Aus der Podcastfolge „Selbstbewusst im Joballtag: Karrieretipps für Schüchterne“ vom 22.01.2025 des BR-Podcasts „Freundschaft Plus – Liebe, Sex und Beziehungen aller Art„, verfügbar bis ??.??.????.


Es ist hilfreich, sich vor wichtigen Gesprächen Notizen zu machen, um die eigenen Gedanken zu ordnen und sicherer aufzutreten.

Man sollte Kollegen um Feedback bitten, um die eigene Leistung besser einschätzen zu können und um Unterstützung zu erhalten.

Schüchterne Menschen sollten versuchen, sich schrittweise in Gespräche einzubringen, beispielsweise indem sie sich bei Mittagspausen oder in Meetings aktiv beteiligen.

Es ist wichtig, die eigenen Erfolge zu erkennen und zu feiern, um das Selbstbewusstsein zu steigern.

Techniken wie Meditation oder das Mitnehmen eines kleinen Gegenstands, der Sicherheit gibt, können helfen, die Nervosität zu reduzieren.

Viele Menschen leiden unter dem Imposter-Syndrom, bei dem sie ihre Fähigkeiten anzweifeln. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass man mit Herausforderungen wächst und dass es normal ist, sich manchmal unsicher zu fühlen.

Insgesamt ermutigt die Podcastfolge schüchterne Menschen, aktiv an ihrer Karriere zu arbeiten und sich selbst mehr zuzutrauen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/67f8d64dd5ed0d5b9da3477b/episodes/67f8d6596e56bbcda3b0dda4.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/freundschaft-plus-liebe-sex-beziehungen/episodes/67f8d6596e56bbcda3b0dda4

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• Flucht • Gemeinschaft• Gewalt • Ideologie • Lebenssinn • Libanon • Rettung • Selbstmordanschlag •

In der Podcastfolge „Als Kind war ich Mitglied einer Terrormiliz – Florida Zimmermann“ des Podcasts „Das wahre Leben – Der NACHTCAFÉ Podcast“ vom 13.07.2025 erzählt Florida Zimmermann, wie sie als Kind während des libanesischen Bürgerkriegs aufwuchs. Mit nur zehn Jahren wurde sie von einer radikalen Miliz angeworben. Diese Zugehörigkeit gab ihrem Leben einen Sinn, und sie begann, Waffen zu schmuggeln. Sie plante, bei einem Selbstmordanschlag zu sterben.

Sie beschreibt ihre Kindheit als von Gewalt und Unsicherheit geprägt. Sie wuchs ohne ihren leiblichen Vater auf und hatte eine schwierige Beziehung zu ihrer oft abwesenden Mutter. Nach ihrer Flucht aus dem Bürgerkrieg nach Deutschland fand sie kurzzeitig Halt in einer christlichen Familie, musste dann jedoch wieder in den Libanon zurückkehren.

Dort wurde sie von einem Anführer der Miliz wie eine Tochter behandelt, was ihr eine neue Identität und Zugehörigkeit gab. Florida radikalisierte sich weiter und wurde Teil einer militanten Gruppe, die sie mit Propaganda und einer extremen Ideologie beeinflusste. In dieser Gemeinschaft fühlte sie sich akzeptiert und begann, ihre Mutter abzulehnen.

Trotz ihrer tiefen Radikalisierung gelang es Florida schließlich, sich von der Miliz zu befreien. Ihre Mutter hatte heimlich Kontakt zu einer Schweizer Familie aufgenommen, die ihr half, nach Deutschland zu kommen. Diese Rettung war für Florida ein Wendepunkt, der ihr half, ein neues Leben zu beginnen.

Heute lebt sie in der Schweiz, hat eine Familie gegründet und engagiert sich für Jugendliche, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie sie. Florida betont, dass sie dankbar für ihre Vergangenheit ist, denn sie hat ihr geholfen, anderen zu helfen und ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Zugehörigkeit zu vermitteln. Sie sieht ihren Glauben als persönliche Beziehung zu Jesus und nicht als Teil einer bestimmten Religion.

hören in neuem Tab: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/nachtcafe/podcast/als-kind-war-ich-mitglied-einer-terrormiliz-florida-zimmermann.m.mp3

https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/nachtcafe/als-kind-war-ich-mitglied-einer-terrormiliz-florida-zimmermann-100.html

SWR

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Bildung als Sortierapparat: Wie das deutsche System soziale Ungleichheit zementiert. | Zitat

» […] In der Realität ist es [das deutsche Bildungssystem] ein Sortierapparat, welcher soziale Unterschiede reproduziert. Kinder werden früh getrennt, und wer in Armut aufwächst, trägt das Risiko, dauerhaft „unten“ zu bleiben. […]

Doch es geht um mehr als um Bildung oder Einkommen. Armut ist eine Erfahrungswelt, die sich tief in Selbstbilder und Lebensentwürfe einschreibt. […]

Diese Kinder leben nicht nur ärmer, sie leben anders: kurzsichtiger, vorsichtiger, weniger zuversichtlich. Das ist keine Charakterschwäche, sondern eine Anpassungsleistung an Unsicherheit. […] «

~ Detlef Koch, Warum Kinderarmut kein Schicksal, sondern eine politische Entscheidung ist. Serie zu Kinderarmut (Teil 5), 29.11.2025, https://www.nachdenkseiten.de/?p=142839

Der Artikel thematisiert Kinderarmut in Deutschland und argumentiert, dass diese nicht schicksalhaft bedingt ist, sondern auf politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Strukturen beruht. Es wird aufgezeigt, dass das Bildungssystem soziale Ungleichheiten reproduziert und Kinder aus armen Verhältnissen oft dauerhaft benachteiligt sind. Zudem kritisiert der Artikel die politische Rhetorik, die Eigenverantwortung propagiert, während sie die strukturellen Ursachen von Armut ignoriert. Abschließend wird betont, dass eine Gesellschaft, die ihre Kinder in Armut leben lässt, nicht nur ihren ökonomischen, sondern auch ihren moralischen Kompass verliert.

Die bisherigen Teile dieser Serie finden Sie

hier: »Noch bevor ein Kind atmet – Wie Armut bereits in der Schwangerschaft Spuren hinterlässt.« und

hier: »Das vererbte Risiko – Wenn Herkunft über Gesundheit entscheidet: Alltag und Schule.« und

hier: »Versorgung, Prävention und Systemfehler – Wie Armut das Gesundheitssystem spiegelt.« und

hier: »Kinderarmut und die Langzeitfolgen – Wie Armut sich in den Körper einbrennt.«.

Warum Kinderarmut kein Schicksal, sondern eine politische Entscheidung ist. Serie zu Kinderarmut (Teil 5)

Kinderarmut ist kein Schicksal, sondern eine politische Entscheidung.

Kinderarmut in Deutschland ist die Folge politischer Entscheidungen, die soziale Ungleichheit zementieren und zu gesundheitlichen sowie bildungstechnischen Nachteilen führen.

Schlüsselthemen

  • Kinderarmut ist eine Folge politischer und gesellschaftlicher Entscheidungen.
  • Frühprägung, psychosoziale Belastungen und strukturelle Barrieren beeinflussen gesundheitliche Risiken.
  • Das Bildungssystem reproduziert soziale Unterschiede, anstatt Chancengleichheit zu schaffen.
  • Kinderarmut hat tiefgreifende Auswirkungen auf das Selbstbild, die Lebensentwürfe und die Gesundheit.
  • Politische Maßnahmen wie die Kindergrundsicherung sind unzureichend; das System verwaltet nur, statt zu verändern.
  • Gesundheit ist ein Menschenrecht, doch das deutsche Gesundheitswesen folgt marktwirtschaftlichen Prinzipien.

Gesellschaftliche Verantwortung und Politik

  • Deutschland besitzt einen Sozialstaat, doch die Unterstützung ist oft bürokratisch, demütigend und unzureichend.
  • Kinderarmut bleibt epidemiologisch konstant, da langfristige Investitionen fehlen.
  • Gesellschaftliche und politische Strukturen fördern die kumulative Benachteiligung und den sozialen Abstieg.
  • Die Erzählung der Leistungsgesellschaft gilt nicht für Kinder aus sozial benachteiligten Familien.
  • Armut ist mehr als Geldmangel, denn sie beeinflusst Biografien, Gesundheit und Chancen ein Leben lang.

Gesundheit und Bildung als Menschenrecht

  • Das Gesundheitssystem sollte soziale Gleichheit fördern, operiert jedoch marktwirtschaftlich.
  • Kinderarmut ist eine moralische Diagnose, die auf gesellschaftliche Versäumnisse hinweist.
  • Investitionen in Bildung, Wohnen und frühkindliche Förderung sind notwendig, sind aber politisch unpopulär.
  • Armut in der Kindheit ist kein Randproblem, sondern ein gesellschaftlicher Skandal und Maßstab für den moralischen Zustand eines Landes.
  • Der Schutz der Schwächsten ist ein Prinzip der Menschenwürde und das Fundament einer demokratischen Gesellschaft.

Fazit

Kinderarmut ist keine natürliche Gegebenheit, sondern eine politisch verursachte Ungerechtigkeit, die die Zukunft unserer Gesellschaft bedroht. Es braucht Mut und politisches Handeln, um fundamentale Veränderungen herbeizuführen.

Die Wildnis in mir.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.

Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra

Laut Nietzsche entstehen kreative Schöpfung, persönliches Wachstum und wahre Innovation aus innerem Chaos. Nur wer bereit ist, Unsicherheit, innere Konflikte und emotionale Tiefe auszuhalten, kann wirklich Neues und Inspirierendes schaffen.

Das Zitat ermutigt somit dazu, das Ungeordnete, Wilde und Unfertige in sich nicht zu unterdrücken, sondern als Quelle von Kreativität, Kraft und Erneuerung zu nutzen.

Gegen die Verachtung der Moral.

Im Gespräch mit Anne Rabe geht es um die Bedeutung von Moral in der heutigen Gesellschaft und die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert ist.

Im Folgenden sind die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Definition von Moral: Moral umfasst die ethischen Normen und Werte, die das zwischenmenschliche Verhalten in einer Gesellschaft regulieren.

Verschiebung des Diskurses: Rabe kritisiert, dass moralische Grundsätze zunehmend infrage gestellt werden. Sie beobachtet eine Verschiebung nach rechts im gesellschaftlichen Diskurs, insbesondere in Bezug auf Themen wie Armut, Migration und Klimapolitik.

Rechtsextremismus und Demokratie: Der Aufstieg der extremen Rechten wird als Bedrohung für die westlichen Werte und die Demokratie angesehen. Rabe betont, dass moralische Überzeugungen für den Erhalt der Demokratie entscheidend sind.

Politische Realität vs. Moral: Rabe argumentiert, dass eine Politik, die sich nur an der Realität orientiert und moralische Überlegungen ignoriert, vision- und ideenlos ist. Sie fordert, dass moralische Prinzipien als Leitstern für konkrete politische Maßnahmen dienen sollten.

Kritik an der aktuellen politischen Lage: Rabe äußert ihre Unzufriedenheit mit der letzten Regierung und deren Unfähigkeit, die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen. Sie sieht eine wachsende Kluft zwischen den Bedürfnissen der Gesellschaft und den politischen Entscheidungen.

Moral als Statussymbol: Es wird diskutiert, dass moralische Fragen oft mehr als Statussymbol in gesellschaftlichen Diskursen behandelt werden, ohne dass sie zu konkreten Lösungen führen.

Persönliche Reflexion: Rabe beschreibt ihr Buch auch als eine Art Selbstvergewisserung, um mit der Unsicherheit und den Herausforderungen der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation umzugehen.

Freundschaften und Werte: Rabe thematisiert, wie unterschiedliche moralische Ansichten zu Konflikten in persönlichen Beziehungen führen können, insbesondere in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen.

Insgesamt plädiert Rabe für ein aktives Eintreten für moralische Werte als Grundlage für eine gerechtere und demokratischere Gesellschaft.

17.08.2025, https://www.deutschlandfunk.de/ein-plaedoyer-fuer-moralisches-handeln-anne-rabe-schriftstellerin-100.html

Anne Rabe, Das M-Wort, Können wir uns eine Welt ohne Moral überhaupt leisten?, Klett-Cotta, 224 Seiten, EAN 9783608124729, 20 EUR Hardcover, 17,99 EUR eBook