🐚 beratend

Introvertierte werden oft um Rat gefragt. Durch ihr bedachtes Auftreten und ihr tiefes Wissen, werden sie oft von anderen Menschen konsultiert. Introvertierte sind besonders häufig in beratenden Berufen tätig.

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Das trifft auch auf mich zu. Die schönste Zeit meines Berufslebens war der Zeitraum von ca. 2002 bis 2012. In dieser Zeit durfte ich tüfteln (Qualitätssicherung, Testgruppensitzungen), schulen (im Umgang mit der Software für Endanwender:innen) und beraten (Endanwender:innen). Danach wurden diese drei Tätigkeiten getrennt und ich musste mich spezialisieren. Der Schwerpunkt lag auf dem Tüfteln und ich durfte noch ein bisschen beraten.

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🐚 unterbrechungsfrei

Introvertierte arbeiten gern ohne Unterbrechung. Da sie mit ihren Gedanken arbeiten, werden sie ungern unterbrochen. Im modernen Büroalltag ist das jedoch keine Selbstverständlichkeit und kann negativ wahrgenommen werden.

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Unterbrechungen der Arbeit werden im modernen Büroalltag negativ wahrgenommen. Vor allem von Introvertierten. (-: Ich konnte üben, mich nicht über Unterbrechungen zu ärgern. Für Arbeiten, die hohe Konzentration erforderten, gab es Rückzugsräume.

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🎙 Überleben in der Nachtschicht: Strategien für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

In dieser Podcastfolge geht es um die Auswirkungen von Schichtarbeit, insbesondere von Nachtschichten, auf Schlaf und Gesundheit.

Jan, von Beruf Zerspanungsmechaniker, berichtet von seinen Erfahrungen mit dem Arbeiten im Dreischichtsystem, das ihn sowohl körperlich als auch psychisch belastet. Er erzählt, dass er in der Nachtschicht nur schwer genug Schlaf bekommt, da er tagsüber nur wenige Stunden schlafen kann und dabei oft unruhig ist.

Schichtarbeit kann negative Folgen für die Gesundheit haben. Dazu zählen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und sogar einige Krebsarten. Die innere Uhr des Körpers ist auf einen Tag-Nacht-Rhythmus eingestellt und Schichtarbeit kann zu einem Zustand führen, der dem Jetlag ähnelt. Dies beeinträchtigt die Konzentration und Leistungsfähigkeit.

Die Expertin Dr. Christine Blume gibt Tipps, wie man besser mit Schichtarbeit umgehen kann. Dazu gehört, den Schlaf vor der Nachtschicht zu planen, die Schlafumgebung abzudunkeln und regelmäßige Rituale zu entwickeln. Arbeitgeber sollten Schichtpläne so gestalten, dass sie weniger belastend sind, beispielsweise durch kürzere Wechselintervalle zwischen den Schichten.

Abschließend wird diskutiert, ob das Tragen einer Sonnenbrille nach der Nachtschicht dabei hilft, den Schlaf zu verbessern. Die Forschung hierzu ist jedoch noch nicht eindeutig.

Die Podcastfolge endet mit der Betonung, wie wichtig es ist, Strategien zu entwickeln, um die negativen Auswirkungen von Schichtarbeit zu minimieren.


Podcastfolge „Schichtarbeit – Wie schlafen wir, wenn wir nachts arbeiten?“ vom –21.05.2024– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Über Schlafen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2025/08/05/deutschlandfunknova_schichtarbeit_wie_20250805_ea42bc6e.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/schichtarbeit-wie-schlafen-wir-wenn-wir-nachts-arbeiten

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🐚 konzentriert

Introvertierte können sich tief konzentrieren. Wenn sie an einer Problemstellung arbeiten, können sie sich in ihr vertiefen.

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Diese Eigenschaft trifft auf mich zu. Ich kann mich gut auf eine Sache konzentrieren und mich so darin vertiefen, dass ich in einen Flow-Zustand gerate. Dazu braucht es eine ungestörte Umgebung. Da ich leicht ablenkbar bin, bleibe ich zwar konzentriert, erreiche aber nicht den Flow.

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🎙 Weniger schuften, mehr teilen! Warum wir das Mittelalter nicht fürchten müssen (es sei denn, wir mussten uns beim Zahnarzt behandeln lassen). (-;

In dieser Podcastfolge geht es um das Leben im Jahr 1224. Sie widerlegt das gängige Bild vom „dunklen Mittelalter”. Er zeigt, dass das Leben damals vielfältiger und weniger düster war als oft angenommen.


Aus der Podcastfolge „Dunkles Mittelalter? Von wegen! So lebten wir 1224“ vom 31.12.2024 des WDR-Podcasts „WDR Zeitzeichen„.


Die Menschen arbeiteten im Durchschnitt etwa 1.600 Stunden pro Jahr, also weniger als die heutigen 1.800 Stunden. Sie lebten in einer Zeit, in der die Bevölkerung wuchs und die Landwirtschaft durch neue Methoden wie die Dreifelderwirtschaft effizienter wurde. Die gemeinschaftliche Nutzung von Wäldern und Weiden weist auf ein gewisses Maß an Nachhaltigkeit und Kooperation hin.

Die Gesellschaft war von einem Feudalsystem geprägt, in dem Bauern von ihren Grundherren abhängig waren, aber auch Rechte und Schutz durch Gesetze wie den „Sachsenspiegel” hatten. Trotz der harten Lebensbedingungen gab es soziale Mobilität, da Bauern in die aufkommenden Städte ziehen und dort als Handwerker oder Tagelöhner arbeiten konnten.

Hervorgehoben wird zudem die Rolle der Frauen, die in Beginenhöfen lebten und arbeiteten, was ihnen mehr Freiheit und Einfluss gab. Die Podcastfolge diskutiert auch die religiösen Überzeugungen dieser Zeit, die ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Gemeinschaft förderten.

Insgesamt zeigt die Podcastfolge, dass das Bild vom Mittelalter als brutale und dunkle Zeit nicht der ganzen Wahrheit entspricht und wir von den Menschen von damals lernen können, wie man mit Herausforderungen umgeht.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/322/3223632/3223632_60413355.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-dunkles-mittelalter-von-wegen-so-lebten-wir–100.html

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