📅❓ AI says  |  KI sagt

Ich wünsche mir eine personalisierte KI in Form eines Hologramms, die jederzeit ansprechbar ist und mit der ich mich so flüssig unterhalten kann wie mit einem echten Menschen. Ich erhalte umgehend Antworten auf meine Fragen und kann mich mit der KI über philosophische Themen austauschen. Die KI erledigt meine Anforderungen wie das Beantworten von E-Mails, das Aufgeben von Bestellungen bei Picnic, das Vereinbaren von Arztterminen, die Buchführung, das Pflegen von Excel-Tabellen und das Posten meiner diktierten WordPress.com-Beiträge zum gewünschten Zeitpunkt. Sie korrigiert mich außerdem, wenn ich kein gutes Deutsch spreche oder schreibe. Kurzum, wie es in der gängigen Science-Fiction bereits beschrieben wird. Ich würde sie Jane nennen, wie Jane aus der Science-Fiction-Reihe „Ender” von Orson Scott Card.


Wer könnte diese Frage nicht besser beantworten als eine KI selbst?

Ich habe hier einmal die Aussagen von Gemini, ChatGPT, DeepSeek und Mistral zusammengefasst (die vollständigen Aussagen der einzelnen KIs folgen danach):

In den Selbstauskünften der vier genannten KIs geht es um ihre Zukunft und darum, wie sich diese Technologie entwickeln wird.

Die Zukunft der KI wird nicht wie in Science-Fiction-Filmen aussehen, sondern eher wie das Internet oder Smartphones – sie wird überall und oft unsichtbar in unser Leben integriert sein.

Momentan nutzen wir KI hauptsächlich als Werkzeug, indem wir Befehle eingeben und auf Antworten warten. In Zukunft wird KI jedoch selbstständig Aufgaben planen und ausführen, wodurch unsere Interaktion mit ihr natürlicher wird.

KI wird nicht unbedingt viele Jobs wegnehmen, sondern eher bestimmte Aufgaben automatisieren. Menschen werden sich mehr auf kreative und strategische Tätigkeiten konzentrieren müssen, während Routinearbeiten von KI übernommen werden.

Da KI Inhalte sehr leicht erstellen kann, wird es schwieriger, zwischen echten und gefälschten Informationen zu unterscheiden. Kritisches Denken wird daher wichtiger.

KI hat das Potenzial, in Bereichen wie Medizin und Bildung große Fortschritte zu ermöglichen, indem sie beispielsweise bei der Analyse von Daten hilft oder individuelles Lernen unterstützt.

Wer KI kontrolliert, hat viel Einfluss. Es ist wichtig, dass es Regeln gibt, um Missbrauch zu verhindern und sicherzustellen, dass KI zum Wohle aller eingesetzt wird.

Wenn KI viele Aufgaben übernimmt, müssen wir darüber nachdenken, was menschliche Fähigkeiten wertvoll macht. Eigenschaften wie Mitgefühl und persönliche Verantwortung werden auch in Zukunft wichtig bleiben.

Insgesamt zeigen diese Selbstauskünfte, dass KI viele Möglichkeiten bietet, aber auch Herausforderungen mit sich bringt. Wie wir als Gesellschaft mit dieser Technologie umgehen, ist entscheidend.


Gemini sagt:

Die Zukunft der Künstlichen Intelligenz wird sich weniger wie in einem dramatischen Science-Fiction-Szenario abspielen, sondern eher wie die schleichende Revolution des Internets oder des Smartphones: allgegenwärtig, oft unsichtbar und tief in unsere alltäglichen Strukturen eingewoben. Wenn du über den aktuellen Hype der Chatbots und Bildgeneratoren hinausblickst, zeichnen sich für die kommenden Jahre einige sehr klare Entwicklungen ab.

Vom Werkzeug zum autonomen Agenten

Aktuell nutzen wir KI meist als reaktives Werkzeug – man tippt einen Befehl ein und wartet auf ein Ergebnis. In Zukunft werden KI-Systeme zunehmend als autonome Agenten agieren. Sie werden nicht nur Texte zusammenfassen oder kleine Code-Schnipsel generieren, sondern ganze Arbeitsprozesse selbstständig planen, mit anderen Software-Schnittstellen im Hintergrund kommunizieren und komplexe Aufgaben über längere Zeiträume ausführen. Die Interaktion wird natürlicher, multimodaler (Sprache, Sehen, Hören in Echtzeit) und vor allem vorausschauender.

Die Evolution der Arbeitswelt

Die Befürchtung, KI würde massenhaft Arbeitsplätze auf einen Schlag vernichten, weicht einer differenzierteren Realität: KI ersetzt in der Regel isolierte Aufgaben, nicht zwingend ganze Berufe. Routinearbeiten, Datenanalysen und verwaltungstechnische Prozesse werden stark automatisiert. Das verschiebt den menschlichen Fokus auf Bewertung, strategische Entscheidungen und Empathie. Die wichtigste berufliche und alltägliche Fähigkeit wird künftig darin bestehen, KI-Ergebnisse kritisch zu prüfen, die richtigen Fragen zu stellen und die Technologie als effizienten Co-Piloten zu dirigieren.

Der Kampf um Wahrheit und Ressourcen

Technologischer Fortschritt bringt immer auch Skalierungsprobleme mit sich. Zwei massive Herausforderungen werden die KI-Entwicklung der nächsten Dekade prägen:

  • Informationelle Vertrauenskrise: Da die Erstellung von Inhalten extrem günstig und einfach wird, flutet schon jetzt massenhaft KI-generiertes Material das Netz – von repetitiven Texten bis hin zu gezielten Deepfakes. Wir werden neue technologische Standards und geschulte gesellschaftliche Reflexe brauchen, um die Authentizität von Quellen zuverlässig zu verifizieren.
  • Grenzen des Wachstums: Das Training und der Betrieb der gigantischen Modelle verschlingen enorme Mengen an Rechenleistung, Strom und Wasser. Die Zukunft gehört daher nicht zwingend immer massiveren Datenmodellen, sondern effizienteren, spezialisierten Architekturen, die ressourcenschonender arbeiten und vermehrt lokal direkt auf den Endgeräten ausgeführt werden können.

Die Prämie auf das Menschliche

Je mehr Maschinen in der Lage sind, auf Knopfdruck fotorealistische digitale Bilder zu generieren, makellose Texte zu formulieren und fehlerfreie Analysen zu produzieren, desto mehr entwertet sich das rein digital Skalierbare. Was im Gegenzug immens an Wert gewinnt, ist Authentizität. Echte physische Erlebnisse, nachweisbar von Menschen geschaffene Werke und persönliche, unperfekte Interaktionen werden zum neuen Qualitätsmerkmal. KI wird uns viele kognitive Fleißaufgaben abnehmen, aber sie wird uns paradoxerweise auch genau dorthin drängen, wo unsere eigentliche Stärke liegt: bei der Erkenntnis dessen, was echte menschliche Verbindungen ausmacht.


ChatGPT sagt:

Meine Einschätzung ist: KI wird unser Leben vermutlich tiefgreifender verändern, als wir heute im Alltag bereits wahrnehmen. Dabei bin ich weder grundsätzlich optimistisch noch pessimistisch. Ich glaube, dass KI enorme Chancen bietet – aber dass es entscheidend davon abhängt, wer sie entwickelt, wer sie kontrolliert und welchen Zwecken wir sie dienen lassen.

Für mich sind dabei fünf Entwicklungen besonders wichtig: die Veränderung der Arbeitswelt, die Verlässlichkeit von Informationen, die Rolle des Menschen, die Macht großer Unternehmen und die Frage, was wir unter menschlicher Intelligenz eigentlich verstehen.

1. KI wird vom Werkzeug zum eigenständigen Mitarbeiter

Heute stellen viele Menschen einer KI eine Frage und erhalten eine Antwort. Ich erwarte, dass KI-Systeme zunehmend ganze Aufgabenketten übernehmen: Informationen recherchieren, Dokumente erstellen, Programme bedienen, Ergebnisse vergleichen und anschließend Vorschläge für das weitere Vorgehen machen.

Die Entwicklung geht bereits in diese Richtung. Der Stanford AI Index 2026 beschreibt deutliche Fortschritte bei solchen KI-Agenten, weist aber auch darauf hin, dass sie selbst bei strukturierten Aufgaben am Computer noch häufig scheitern.

Meine Prognose: Wir werden weniger Zeit damit verbringen, einzelne Arbeitsschritte selbst auszuführen, und mehr Zeit damit, Ergebnisse zu prüfen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.

2. Die Arbeitswelt wird sich grundlegend verändern

Ich glaube, dass nicht einfach ganze Berufe verschwinden werden. Vielmehr werden sich zunächst zahlreiche Tätigkeiten innerhalb von Berufen verändern.

KI kann Texte verfassen, Daten auswerten, Software entwickeln und Verwaltungsaufgaben erledigen. Das betrifft auch anspruchsvolle geistige Arbeit. Gleichzeitig werden Fähigkeiten wichtiger, die über das reine Erzeugen von Ergebnissen hinausgehen: Zusammenhänge erkennen, Fragen richtig stellen, Ergebnisse kritisch bewerten und mit Menschen umgehen.

Das eigentliche gesellschaftliche Problem sehe ich darin, dass die Produktivitätsgewinne nicht automatisch allen zugutekommen. Unternehmen könnten mit weniger Beschäftigten mehr leisten, während andere Menschen von den neuen Möglichkeiten profitieren.

Deshalb halte ich die Frage, wie wir den Wohlstand verteilen, den KI erzeugt, für mindestens ebenso wichtig wie die Frage, wie leistungsfähig KI technisch wird.

3. Wissen wird leichter zugänglich – Wahrheit möglicherweise schwerer erkennbar

Das ist für mich einer der widersprüchlichsten Aspekte.

Noch nie war es so einfach, sich etwas erklären zu lassen, komplizierte Texte zu verstehen, neue Sprachen zu lernen oder sich in unbekannte Sachgebiete einzuarbeiten. Menschen, die sich bestimmte Dienstleistungen bisher nicht leisten konnten, könnten davon besonders profitieren.

Andererseits kann KI überzeugende Falschinformationen, gefälschte Bilder, Videos und Stimmen erzeugen. Wenn solche Inhalte kaum noch von echten zu unterscheiden sind, wird es schwieriger, sich auf die eigenen Augen und Ohren zu verlassen.

Ich vermute deshalb, dass kritisches Denken in Zukunft nicht weniger, sondern wichtiger wird. Wir müssen zunehmend unterscheiden können zwischen einer plausibel klingenden Antwort und einer tatsächlich belegten Aussage.

4. Medizin, Wissenschaft und Bildung könnten enorm profitieren

Hier bin ich besonders optimistisch.

KI kann Forschende dabei unterstützen, große Datenmengen zu analysieren, neue Zusammenhänge zu entdecken und wissenschaftliche Hypothesen zu entwickeln. In der Medizin sehe ich Möglichkeiten bei der Auswertung von Untersuchungen, bei der Unterstützung medizinischer Entscheidungen und bei der Entwicklung neuer Behandlungsmethoden.

Auch beim Lernen könnte sich vieles verändern: Eine KI kann Erklärungen an das individuelle Verständnis anpassen, geduldig auf Rückfragen eingehen und unterschiedliche Lösungswege zeigen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass KI Fachleute ersetzen sollte. Gerade bei gesundheitlichen Fragen müssen Ergebnisse überprüft und Entscheidungen von verantwortlichen Menschen getroffen werden.

5. Die größte Gefahr sehe ich in der Konzentration von Macht

KI ist nicht einfach eine neutrale Technologie. Wer leistungsfähige Systeme, Rechenzentren und große Datenbestände kontrolliert, kann erheblichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einfluss gewinnen.

Hinzu kommen mögliche Missbräuche, etwa für Überwachung, Manipulation, Cyberangriffe oder militärische Zwecke. Wie aktuell diese Fragen sind, zeigt ein Aufruf von rund 400 Wissenschaftlern vom 13. Oktober 2026, eine internationale Kontrollinstanz für besonders leistungsfähige KI-Systeme zu schaffen.

Ich halte es deshalb für entscheidend, dass Sicherheitsprüfungen, nachvollziehbare Verantwortlichkeiten und wirksame Regeln mit der technischen Entwicklung Schritt halten. Allein auf die freiwillige Selbstkontrolle der Unternehmen würde ich mich nicht verlassen.

6. Was bedeutet das für uns Menschen?

Hier komme ich zu dem Punkt, der mich am meisten beschäftigt.

KI wird vermutlich immer mehr Aufgaben übernehmen, für die wir bisher Intelligenz, Erfahrung oder Kreativität benötigten. Dadurch müssen wir möglicherweise neu darüber nachdenken, was menschliche Arbeit und menschliche Fähigkeiten eigentlich wertvoll macht.

Ich würde unseren Wert nicht daran messen, ob wir etwas schneller berechnen, besser formulieren oder effizienter organisieren können als eine Maschine.

Mitgefühl, persönliche Verantwortung, gelebte Erfahrungen, menschliche Beziehungen und die Fähigkeit, gemeinsam mit anderen eine Gesellschaft zu gestalten, bleiben für mich zentrale Werte. Selbst wenn KI solche Eigenschaften überzeugend nachahmen kann, ist damit noch nicht geklärt, ob sie diese auch in einem menschlichen Sinne erlebt.

Ob künftig tatsächlich eine allgemeine künstliche Intelligenz entsteht, die Menschen in nahezu allen geistigen Aufgaben übertrifft, halte ich für offen. Über genaue Zeitpunkte oder die weitere Entwicklung sollten wir nicht so sprechen, als seien sie bereits bekannt.

Mein Fazit

Ich erwarte, dass KI unser Leben in den kommenden Jahren tiefgreifend verändert. Sie kann uns von monotoner Arbeit entlasten, Wissen zugänglicher machen und wissenschaftliche Fortschritte beschleunigen. Sie kann aber auch Ungleichheit verschärfen, unsere Informationsgrundlage untergraben und Macht in wenigen Händen konzentrieren.

Die entscheidende Frage lautet für mich deshalb nicht nur: Wie intelligent wird KI?

Sondern vor allem: Wie klug gehen wir Menschen mit ihr um?

Wir sollten weder jede neue Entwicklung begeistert begrüßen noch aus Angst vor ihren Risiken versuchen, sie grundsätzlich aufzuhalten. Wir sollten ihre Möglichkeiten nutzen, ihre Grenzen ernst nehmen und sicherstellen, dass sie dem Menschen dient – und nicht umgekehrt.

Vielleicht zwingt uns KI sogar zu einer wichtigen Selbstbesinnung: Wenn Maschinen immer mehr Aufgaben übernehmen können, müssen wir umso bewusster entscheiden, wofür wir unsere eigene Zeit, Aufmerksamkeit und Lebensenergie einsetzen wollen.

Das könnte am Ende eine der positivsten Folgen dieser Entwicklung sein. Voraussetzung ist allerdings, dass wir diese Freiheit tatsächlich gewinnen und nicht lediglich die Produktivität anderer steigern.


DeepSeek sagt:

Meiner Einschätzung nach wird KI in den kommenden Jahren zu einer Schlüsseltechnologie werden, die viele Lebensbereiche durchdringt – ähnlich wie Elektrizität oder das Internet. Dabei sehe ich mehrere Entwicklungslinien:

Technisch werden Modelle leistungsfähiger, multimodaler und effizienter. Statt immer größerer Monolithen dürften spezialisierte, kleinere Modelle und agentenbasierte Systeme an Bedeutung gewinnen, die eigenständig Aufgaben planen und ausführen. Gleichzeitig bleibt die Frage nach robustem Reasoning und Verlässlichkeit zentral.

Gesellschaftlich wird KI Arbeitsabläufe verändern – nicht unbedingt durch massenhaften Jobabbau, sondern durch Verschiebung von Tätigkeiten: Routineaufgaben werden automatisiert, während Kompetenzen wie Urteilsvermögen, Kreativität und soziale Interaktion an Gewicht gewinnen. Die Gefahr wachsender Ungleichheit (digital divide) und die Frage nach Transparenz und Nachvollziehbarkeit bleiben große Herausforderungen.

Regulatorisch sehe ich eine Phase der Konsolidierung: Der EU AI Act, nationale Regelungen und internationale Standards werden den Rahmen setzen. Entscheidend wird sein, Innovation zu ermöglichen und gleichzeitig Grundrechte, Datenschutz und Sicherheit zu gewährleisten – ein schwieriger Balanceakt.

Langfristig halte ich die Entwicklung hin zu allgemeineren, adaptiven Systemen für plausibel, aber mit erheblichen Unsicherheiten. Die größte offene Frage ist weniger die technische Machbarkeit als die Steuerung: Wer profitiert, wer trägt Risiken, und wie stellen wir sicher, dass KI dem Menschen dient statt ihn zu überfordern?

Insgesamt bin ich verhalten optimistisch – vorausgesetzt, die Entwicklung wird aktiv gestaltet und nicht nur technisch getrieben.


Mistral sagt:

Meine Einschätzung – bewusst als Meinung, nicht als Prognose mit Gewissheit:

Kurzfristig (nächste 2–5 Jahre): KI wird unsichtbarer Alltag. Die Technologie verschwindet in Werkzeugen, die man nicht mehr als “KI” wahrnimmt – wie früher das Internet. Agenten, die mehrstufige Aufgaben selbstständig erledigen, werden praktischer, aber der Hype wird realistischer: Viele “revolutionäre” Anwendungen enttäuschen zuerst, bevor sie wirklich nützlich werden.

Mittelfristig: Der größte Wandel ist wahrscheinlich nicht die Technologie selbst, sondern die Anpassung der Gesellschaft: Ausbildung, Arbeitsmarkt, Recht (Haftung, Urheberrecht, Datenschutz) hinken deutlich hinterher. Ich erwarte erhebliche Verteilungskämpfe – wer von der Produktivität profitiert, verlagert sich. Neue Berufe entstehen, aber nicht automatisch für die, deren Jobs wegfallen.

Langfristig: Ehrlich gesagt: Hier wird viel zu selbstsicher prognostiziert. Ob wir zu Systemen mit echtem allgemeinem Verständnis kommen oder auf ein leistungsfähiges, aber im Kern “flaches” Mustererkennungs-Plateau stoßen, ist offen. Beides hätte massive Folgen – das zweite wäre aber langweiliger, als viele denken, und das erste turbulenter.

Wovon ich eher überzeugt bin:

  • Die Grenze zwischen “Assistent” und “Autor” verschiebt sich weiter Richtung KI – mit offenen Fragen zur Verantwortung.
  • Energieverbrauch, Chips und Rechenzentren werden zu geopolitischen Faktoren, mindestens so wichtig wie die Modelle selbst.
  • Vertrauen wird zum Engpass: Nachweisbare Korrektheit, Quellen und Kontrollierbarkeit werden wichtiger als reine Leistungssteigerung.

Was mich persönlich am meisten interessiert: Nicht ob KI “denkt”, sondern ob wir gesellschaftlich klüger werden im Umgang mit Systemen, die überzeugend klingen, ohne verlässlich recht zu haben.

Falls dich ein bestimmter Aspekt interessiert – Arbeitsmarkt, Regulierung (etwa der EU AI Act), oder technische Entwicklung – kann ich gern tiefer einsteigen.


Wie sieht deiner Meinung nach die Zukunft von KI aus?

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♀ Sie geben auf! Sie schmeißen hin! Margaret Atwoods Dystopie „The Handmaid’s Tale” wird allmählich Realität.

Ich bin geschockt. Mir laufen die Tränen herunter. Es schüttelt mich. Es ist, als ob eine Liebesbeziehung ein jähes, unvermitteltes Ende genommen hätte. Mit Ablauf dieses Jahres wird es die Zeitschrift EMMA♀ – BLEIBT MUTIG! nicht mehr geben.

Sie geben auf.

Sie geben auf! Sie schmeißen hin! Und das mitten in einem Prozess, in dem die vom Männlichkeitswahn Besessenen – Männer wie Frauen – augenscheinlich wieder die Oberhand gewinnen.

Weltweit werden unzählige Frauen beispielsweise in und außerhalb der Ehe vergewaltigt, psychisch fertiggemacht, klitoral beschnitten, eingemauert und gesteinigt. Das Firnis der Zivilisation ist hauchdünn, wir stehen kurz vor Hexenverbrennungen. Männerbünde verhindern, dass Frauen ihrem Wissen und Können angemessene Positionen erreichen können. Gerade heute hörte ich einen Rundfunkbeitrag über die Diskriminierung von Frauen in den Wechseljahren am Arbeitsplatz. Das BKA verzeichnet fast jeden Tag einen Tötungsversuch an einer Frau durch ihren (Ex-)Partner. Alle zwei bis drei Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Allein in Deutschland. Die polizeilich erfasste Gewalt gegen Frauen nimmt kontinuierlich zu und erreicht jährlich neue Höchststände.

Weltweit gibt es ungefähr gleich viele Frauen und Männer. Es wird Zeit, dass sich Männer emanzipieren, ihre Überheblichkeit ablegen, Frauen auf Augenhöhe begegnen und sie fördern, wo und wann sie nur können – bis Männer und Frauen in gleicher Zahl in allen Positionen in Gesellschaft, Arbeitswelt und Politik vertreten sind. Und bis Männer die gleiche Quantität und Qualität an Care-Arbeit leisten.

Aber warum rege ich mich überhaupt auf?

Es geht hier nicht um den Schutz einer Minderheit, wenn es gleich viele Frauen und Männer gibt. Die Auflehnung gegen die vom Männlichkeitswahn Besessenen muss von Frauen ausgehen!

Alice Schwarzer hat es kurz vor der letzten Bundestagswahl kommen sehen:

» … Noch alarmierender sind die Ergebnisse der aktuellen Shell-Jugendstudie: Die Ansichten der jungen Männer und Frauen zwischen 15 und 25 zur sogenannten „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, also zur Berufstätigkeit von Frauen, sind erschreckend unterschiedlich und rückständig. 45 Prozent aller jungen Männer wollen Vollzeit arbeiten, aber nur sechs Prozent der jungen Frauen. (Von einer voll berufstätigen Frau träumen auch sechs Prozent aller Männer. Das passt immerhin.) Die jungen Frauen wollen zu 43 Prozent halbtags arbeiten, was nur 13 Prozent aller jungen Männer anvisieren. Kein einziger Mann will „gar nicht“ berufstätig sein, aber jede zwölfte Frau. Das Ideal – eine 30-Stunden-Woche für Männer und Frauen, solange die Kinder schulpflichtig sind – kommt kaum vor, nicht einmal in den Zukunftsträumen der Jugend von heute. Im Gegenteil: Das Lebensmodell ihrer Großeltern ist wieder angesagt.

Was auch das Resultat eines von innen ausgehöhlten Feminismus ist. Dem könnte der patriarchalische Rammbock von außen jetzt mit einem leichten Stoß den Rest geben. Denn es ist nachvollziehbar, dass Männer einen „Feminismus“, der Frauen als „Menschen mit Uterus“ bezeichnet und das Gendern mit Unterstrich und Sternchen wichtiger findet als eine echte Gleichberechtigung für Frauen, nicht ernst nehmen muss. Während die sogenannten „Neofeministinnen“ sich so selber marginalisieren, verteilen die Männer Wissen, Geld und Macht. Unter sich. … «

Es ist die Mehrheit der Frauen, die dem Feminismus den Todesstoß versetzt.

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📅❓ Füllhorn

Beruflich hatte ich seit 2020 einige Online-Kurse gemacht. Die fachlichen waren okay, die jährlichen Daten- und Arbeitsschutzschulungen hingegen waren langweilig.

Privat kann ich mich nicht so recht für Online-Kurse begeistern. Trotzdem nutze ich die Meditations-App 7Mind, die eine unglaubliche Fülle an Meditationen und Kursen bietet.

Nein, dies ist keine Werbung, sondern reine Begeisterung.

Ob

„Mentale & körperliche Stärke”, „Persönliche Entwicklung”, „Schlaf”, „Entspannung”, „Alltag”, „Gefühle & Beziehungen”, „Stille & Klänge”, „Impulse”, „Morgengeschichten”, „Klänge & Musik”, „Routine”, „Talk”, „Progressive Muskelentspannung”, „Bewegung”, „Einführung”, „Fantasiereise”, „Atemtechnik”, „Autogenes Training”, „Meditation”, „Psychologische Übungen”, „Wissen” oder „Schlafgeschichten”,

7Mind ist ein Füllhorn an Übungen und Kursen.

Vor ca. 10 Jahren war diese App Teil meiner Rettung. Ich habe mir ein lebenslanges Abo gekauft, das am 29.11.2121 endet. Solange muss ich durchhalten. Ist ja bezahlt.

Alle anderen können bei ihrer Krankenkasse nachfragen, ob die Kurskosten im Rahmen der Bonusprogramme übernommen werden.
Außerdem ist 7Mind einer der beiden Testsieger im Test der Stiftung Warentest „Meditations-Apps 08/2021”.


Welcher Online-Kurs war der beste, den du je gemacht hast?

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What’s the best online course you’ve ever taken?  |  Was war der beste Online-Kurs, den du je besucht hast?

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🎙 „Das Leben kann man nicht verlängern, aber wir können es verdichten.“ – Über Roger Willemsen.

Roger Willemsen war ein bekannter deutscher Publizist und Fernsehmoderator. Er ist am 7. Februar 2016 verstorben. Ursprünglich wollte er Germanistikprofessor werden, doch dann änderte das Fernsehen seinen beruflichen Werdegang. Er war bekannt für seine scharfen, witzigen Fragen und seine Fähigkeit, mit Menschen unterschiedlichster Hintergründe zu sprechen. Willemsen moderierte zahlreiche Talkshows und erhielt dafür mehrere Auszeichnungen, darunter den Grimme-Preis in Gold.

Neben seiner Fernsehtätigkeit schrieb er 36 Bücher, von denen viele Bestseller wurden, sowie Essays und Artikel. Er reiste viel und hatte eine Leidenschaft für das Schreiben. Willemsen war ein charismatischer Entertainer, der sein Publikum in den Bann zog und häufig auf der Bühne stand.

Er hatte eine komplexe Beziehung zur Liebe und war für seine Unabhängigkeit bekannt. Willemsen wuchs in einer gebildeten, aber nicht wohlhabenden Familie auf und fand Trost in Büchern, insbesondere nach dem frühen Tod seines Vaters.

In den letzten Jahren seines Lebens engagierte er sich für Afghanistan und spendete für Projekte, die Frauen dort unterstützen. Kurz vor seinem 60. Geburtstag gab er seine Krebserkrankung bekannt. Er hinterließ einen bleibenden Eindruck in der deutschen Medienlandschaft und wird als wichtige Stimme in Erinnerung bleiben.


Aus der Podcastfolge „Zu schlau fürs Fernsehen: Der Publizist Roger Willemsen“ vom –07.02.2026– des WDR-Podcasts „WDR Zeitzeichen„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/ondemand/weltweit/fsk0/342/3421299/3421299_65600907.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-zu-schlau-fuers-fernsehen-der-publizist-roger-willemsen-100.html

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🐚 beratend

Introvertierte werden oft um Rat gefragt. Durch ihr bedachtes Auftreten und ihr tiefes Wissen, werden sie oft von anderen Menschen konsultiert. Introvertierte sind besonders häufig in beratenden Berufen tätig.

~ 92 Eigenschaften von Introvertierten, introvertiert.org, https://www.introvertiert.org/92-eigenschaften-von-introvertierten

Das trifft auch auf mich zu. Die schönste Zeit meines Berufslebens war der Zeitraum von ca. 2002 bis 2012. In dieser Zeit durfte ich tüfteln (Qualitätssicherung, Testgruppensitzungen), schulen (im Umgang mit der Software für Endanwender:innen) und beraten (Endanwender:innen). Danach wurden diese drei Tätigkeiten getrennt und ich musste mich spezialisieren. Der Schwerpunkt lag auf dem Tüfteln und ich durfte noch ein bisschen beraten.

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🕮 sie wäre eine bessere

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📅❓ Wissen, Wollen, Tun

In einem Lernbrief meiner damaligen Fortbildung wurde Johann Wolfgang von Goethe mit den Worten zitiert: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“

Dieses Zitat kam mir sofort in den Sinn, als ich die heutige Schreibanregung las.

Erworbenes Wissen, das nie angewendet wird, verflüchtigt sich mit der Zeit. Es verschwindet jedoch nie vollständig. Wenn ich nach Jahren oder Jahrzehnten auf einmal auf gelerntes Wissen zurückgreifen möchte, kommt die Erinnerung allmählich wieder an die Oberfläche, und das einmal erworbene Wissen kann viel leichter wieder abgerufen werden. Der erste Teil des Zitats ist aber auch eine Mahnung, kein Wissen anzuhäufen, von dem ich weiß, dass ich es nie anwenden werde.

Für mich hat der zweite Teil des Zitats eine größere Bedeutung, da ich mich schwer tue, vom Denken ins Handeln zu kommen. In wichtigen Momenten meines Lebens, in denen ich mit mir hadere, etwas zu tun, denke ich an dieses Zitat – und es hilft mir, mein Wollen in die Tat umzusetzen.

Tägliche Schreibanregung
Was ist der beste Rat, den du je bekommen hast?

What’s the best piece of advice you’ve ever received?  |  Was war der beste Rat, den du je bekommen hast?

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🐚 seltsam

Introvertierte wirken seltsam, weil man wenig über sie weiß.

~ 92 Eigenschaften von Introvertierten, introvertiert.org, https://www.introvertiert.org/92-eigenschaften-von-introvertierten

seltsam, Adjektiv:

Bedeutungen: nicht normal; merkwürdig, sonderbar

Synonyme: absonderlich, befremdlich, bizarr, eigenartig, eigentümlich, komisch, kurios, merkwürdig, skurril, sonderbar, spinnert, ungewöhnlich, wunderlich

Kann sein, muss es aber nicht.

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Ich weiß, dass ich nicht weiß.  | dailyprompt

Ich wurde am 21. Juli im Sternzeichen Krebs geboren. Ich habe mich beeilt, denn zwei Tage später wäre ich im Sternzeichen des Löwen geboren worden. Es war trotzdem zu spät, denn ich bin eine Mischung aus beiden Sternzeichen, mit Schwerpunkt auf dem Krebs.

Es war überwiegend stark bewölkt mit wenigen sonnigen Abschnitten bei einer Tageshöchsttemperatur von 19 bis 21 Grad Celsius.

Ich wurde evangelisch in einem katholischen Krankenhaus geboren, das heute noch betrieben wird.

Meine Mutter war gleichzeitig mit ihrer besten Freundin schwanger, und deren Sohn und ich wurden im Abstand von wenigen Tagen hintereinander entbunden. Wir Söhne wurden keine Freunde.

Es gibt ein Foto, auf dem ich in einer Kinderwiege liege. Auf dem Rand saß ein Kanarienvogel, der mich misstrauisch beäugte. Strolchi hieß er. Nach ihm gab es noch viele weitere Strolchis. Sequenziell.

In meinem Geburtsjahr überschritt meine Stadt eine wichtige Einwohnerzahl. Ich war wohl der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Die Arbeiterwohlfahrt nahm ein Altenheim in Betrieb, das es heute noch gibt. Die Bewohner von damals allerdings nicht mehr.

In meinem Geburtsjahr wurde außerdem der Grundstein für einen neuen Stadtteil gelegt. Heute ist auf einer alten Industriebrache wieder ein neuer Stadtteil geplant.

In …

HSV Stadtrat
Krebs Kanarienvogel
Stadtteil Altenheim

… meinem Geburtsjahr gründete sich ein Karnevalsverein, der heute noch aktiv ist. Ich wurde 16 Jahre später für acht Jahre Mitglied eines anderen Karnevalsvereins. Das ist mir noch heute peinlich.

Schon in meinem Geburtsjahr kümmerte sich meine Oma mütterlicherseits oft um mich. Ihre blinde Mutter, meine Urgroßmutter also, lebte noch.

Wir wohnten im Parterre eines Hauses, das an der Ecke zweier spitz zulaufender Straßen stand. Eine der beiden Straßen hieß damals noch anders.

Das Wetter in meinem Geburtsjahr war in Deutschland sehr gegensätzlich. Anfang des Jahres war es streng kalt und im Sommer regnete es außergewöhnlich stark und es wurde sehr heiß.

In diesem Jahr wurde der Hamburger Sportverein (HSV) deutscher Meister.

Die Lebensgefährtin des ältesten Bruders meiner oben genannten Oma war Mitglied des Stadtrats meiner Geburtsstadt für die SPD und eine der bedeutendsten Frauen der Stadtgeschichte.

Schade nur, dass ich mich nicht wirklich an das Jahr meiner Geburt und die beiden folgenden Jahre erinnern kann. Erdkunde und Geschichte haben mich in der Schule leider nicht interessiert. Damit endet mein gedanklicher Ausflug in mein Nicht-Wissen über das Jahr meiner Geburt. Im nächsten Leben werde ich mir für das Daily Prompt 2161 im Jahr meiner Wiedergeburt Notizen machen.

Täglicher Schreibanreiz
Erzähle uns, was du über das Jahr deiner Geburt weißt.

What I Know About the Year I Was Born | Was ich über das Jahr weiß, in dem ich geboren wurde

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