📅❓ Heal the world.

Wie kann ich ein unbegrenztes (!) Budget in ein Stiftungsvermögen einzahlen?

Eine Stiftung, die die Welt heilt.

Für eine Welt, in der die Würde eines jeden Menschen tatsächlich unantastbar ist. Eine Welt, in der jeder Mensch das Lebensnotwendige hat.

Eine Welt, aus der die Menschen nicht mehr fliehen müssen mittels Süchten (u. a. Alkohol, Drogen, Nikotin, Medikamente, Sex, Pornografie, (Glücks-)Spiele, Wetten, Konsum, Sport, Essen, (Macht-)Missbrauch).

Für eine Welt, in der die lebensnotwendigen Bedürfnisse jedes Kindes erfüllt werden. Für eine Welt, in der Kinder nicht vorbereitet werden auf ein gehorsames Arbeitsleben, sondern auf ein freiheitliches Leben  – in Kindergarten und Schule. Für eine Welt, in der Kinder lernen, nachzudenken, denn Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.

Für eine Welt, die ihre Energie aus Sonne, Wasser und Wind bezieht und keine fossilen Brennstoffe mehr verwendet. Für eine Welt, in der die Gemeinschaft verantwortlich ist für die Infrastruktur (Strom, Wasser, Gesundheitsversorgung, Grundeinkommen, Müllvermeidung und -abfuhr) und nicht profitorientierte Privatleute.

Für eine Welt ohne Individualverkehr und mit einem dichten Netz an öffentlichem Personen- und Güternahverkehr.

Für eine Welt ohne tierische Ernährung, Kleidung, Mode, Schmuck, Kosmetik usw. usf.

Für eine Welt, in der die Menschen üben, Konflikte friedlich zu lösen, indem sie miteinander sprechen, Kompromisse suchen und finden. Für eine Welt ohne Waffen und Kriegsgerät.

Diese Liste ließe sich fast beliebig fortsetzen, und jede und jeder weiß, was ich damit meine.

24 Stunden. Unbegrenztes Budget. Stiftungsvermögen. Gutes tun.

Täglicher Schreibanreiz
Wenn du 24 Stunden lang ein unbegrenztes Budget hättest: Was würdest du machen?

If you had an unlimited budget for 24 hours, what would you do?  |  Wenn du 24 Stunden lang ein unbegrenztes Budget hättest, was würdest du tun?

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📅❓ Früher war mehr Lametta.

Es begab sich zu einer Zeit, als die Vorweihnachtszeit noch am ersten Advent begann und nicht bereits nach dem Sommerurlaub. Alle Geschäfte in der Innenstadt – City nannte man sie damals noch nicht – waren festlich geschmückt. Vor allem für die Kinder.

Ich drückte meine Nase an die Schaufensterscheiben und bestaunte mit großen Augen die Auslagen. Vor allem faszinierten mich die sich bewegenden Puppen und Bären, die regelrecht tanzten. Es gab Lego-Welten auf sechs Quadratmetern mit sich drehenden Karussells und blinkenden Lichtern; Eisenbahnen, die im Kreis fuhren, am Bahnhof anhielten und die Fahrtrichtung wechselten. Es gab 2-spurige Carrerabahnen, auf denen Formel-1-Boliden um die Wette fuhren.

Ich glaubte noch daran, dass das Christkind den Kindern Weihnachtsgeschenke brachte. Mein Wunschzettel war lange geschrieben, nachdem ich die Kataloge von Quelle und Neckermann stundenlang studiert und die Bilder meiner Wünsche ausgeschnitten hatte.

Es waren geheimnisvolle vier Wochen voller Erwartung und Vorfreude. Nicht auf die Geburt Jesu, sondern auf den Tag, an dem ich nicht ins Wohnzimmer durfte, bis abends das Glöckchen läutete und wir in den dunklen Raum traten.

Der Weihnachtsbaum leuchtete im Schein echter Kerzen, das Lametta und die Kugeln glänzten und funkelten.

Den diesjährigen Heiligen Abend feierten wir ausnahmsweise bei meiner Oma; ansonsten war alles wie immer. Das Glöckchen läutete, wir traten andächtig ins kleine Wohnzimmer und sangen zwei Weihnachtslieder. Danach folgte die Bescherung.

Doch was war das?

Für mich lagen keine Geschenke unterm Baum. Meine Gesichtszüge wechselten von freudiger Erwartung mit glänzenden Augen zu einem langen Gesicht mit traurigen Augen. Meine Schultern hingen mit gesenktem Kopf. Kurz bevor mir die Tränen in die Augen schossen, sagte mein Vater, ich solle doch mal die Tür zum Nebenraum öffnen.

Dieser ungeheizte Raum diente als Abstell- und Rumpelkammer. Ungläubig öffnete ich langsam die Tür zu diesem zirka sechs Quadratmeter großen Raum. Bis auf einen schmalen Streifen füllte eine Sperrholzplatte den Raum aus, die auf Unterstellböcken stand.

Auf der Sperrholzplatte war eine Landschaft mit einem See, einem Hügel mit einem Tunnel, Bahnübergängen, einem mehrgleisigen Bahnhof mit leuchtenden Straßenlaternen aufgebaut. Es gab Züge, die in alle Richtungen fuhren, anhielten und die Richtung wechselten. Sogar eine Dampflokomotive dampfte echt. Es gab auch Modellautos und Häuser. Kurzum, es war eine perfekte Märklin H0-Modelleisenbahn mit einer Revell-Landschaft.

Mein Vater musste sie in den letzten Wochen und Monaten in stundenlanger Freizeit aufgebaut haben. – Rückblickend betrachtet, denn ich glaubte ja, die Bahn wäre vom Christkind. – Ich war völlig baff, ein Traum erfüllte sich für mich, den ich niemals als Wunsch geäußert hätte.

In den nächsten Jahren verbrachte ich regelmäßig viele Stunden in der Rumpelkammer. Ich verwendete mein Taschengeld für den Zukauf weiterer Lokomotiven, Güter- und Personenzüge sowie Revell-Bausätze.

Es war wohl das einzige Mal, dass sich ein Traum meines Vaters mit meinem überschnitt.

Täglicher Schreibanreiz
Beschreibe eine positive Sache, die ein Familienmitglied für dich getan hat.

Describe a positive thing a family member has done for you.  |  Beschreibe etwas Positives, das ein Familienmitglied für dich getan hat.

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Faszinosum.

Täglicher Schreibanreiz
Warum bloggst du?

Das WWW ist für mich einfach faszinierend.

In der ersten Hälfte der 1990er Jahre wurde ich beruflich zu einer Schulung über Microsoft-Office-Produkte entsandt, die noch unter dem Betriebssystem MS-DOS liefen.

Ich war angefixt.

Als ALDI 1995 den ersten Desktop-PC verkaufte, war ich sofort dabei. Er wurde noch mit Windows 3.1/3.11 ausgeliefert, mit der Option, auf Windows 95 upzugraden.

Am 25.10.1996 veröffentlichte Manfred Dworschak in DIE ZEIT den Artikel „Homepages: Private publizieren kostenlos im WWW – Wir selbst besitzen die herrliche Macht” und ich besorgte mir sofort eine eigene Domain und bastelte mir eine eigene Website.

Seitdem „publiziere” ich. (-;

Ich bezeichne mich bis heute nicht als Blogger, da ich nur selten das Zeitgeschehen selbst kommentiere.

Meine Leidenschaft galt von Anfang an dem Teilen von Informationen, die nicht im Mainstream veröffentlicht wurden oder in ihm untergegangen sind.

Schon in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre gab es viele kritische Artikel, die sich mit dem Handeln (Tun oder Unterlassen) der Gewählten auseinandersetzten.

Erst nach 9/11 begann die Zeit, in der diese Kritiker nach und nach das Etikett „Verschwörungstheoretiker” verpasst bekamen.
„Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit.“

Heute werden bereits die ersten kritischen Blogger beispielsweise von der EU und Deutschland sanktioniert und es wird versucht, ihre berufliche und finanzielle Existenz zu vernichten.

Für eine Demokratie ist Meinungsvielfalt überlebenswichtig, denn erst aus der Vielfalt unterschiedlicher Meinungen kann man sich eine eigene Meinung bilden. Es braucht einen breiten Diskursraum.

Und Bildung kommt bekanntlich nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.

Ich blogge also, um Informationen, Gedanken und Meinungen, die ich selbst beim Lesen und Hören aufgeschnappt habe und die ich für allgemein interessant halte, zu teilen.