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Aha – Lifehacks sind also clevere Tricks, Kniffe oder unkonventionelle Methoden, die alltägliche Aufgaben erleichtern, Probleme effizient lösen oder Zeit und Geld sparen. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern „Life” (Leben) und „Hack” (technischer Kniff) zusammen und bezeichnet häufig die zweckentfremdete Nutzung gewöhnlicher Gegenstände.
Grundsätzlich schaue ich nicht bewusst nach Lifehacks. Ich weiß jedoch, dass es z. B. auf YouTube oder Instagram unzählige Videos mit solchen Kniffen gibt. Auf Instagram war ich fasziniert davon, was im handwerklichen Bereich alles möglich ist.
Ein genutzter Lifehack ist es, die Rollläden bei Minustemperaturen herunterzulassen, um im Winter ein wenig Gas zu sparen. Danach erhöht sich die Raumtemperatur tatsächlich um ein bis zwei Grad.
Ich koche Tiefkühlgemüse nicht mehr mit Wasser im Kochtopf, sondern mit ca. einem Esslöffel Wasser in der abgedeckten Bratpfanne. So kann ich nacheinander und gleichzeitig z. B. Gnocchi zuerst anbraten und anschließend Gemüse garen und zum Schluss die Soße erwärmen.
Ein weiterer praktischer Lifehack war der Tipp, Spargel im Backofen zu „garen”, da ich keinen geeigneten Kochtopf hatte und Fettspritzer aus der Bratpfanne vermeiden wollte.
Ihr lest also, dass ich nur wenige Lifehacks im Alltag wirklich anwende.
Das Zitat in der Überschrift wird oft Albert Einstein zugerechnet.
Was er tatsächlich und sinngemäß sagte:
„Es lässt sich kaum leugnen, dass das oberste Ziel jeder Theorie darin besteht, die nicht weiter zerlegbaren Grundelemente so einfach und so wenige wie möglich zu gestalten, ohne dabei auf die angemessene Darstellung auch nur eines einzigen Erfahrungsdatums verzichten zu müssen.”
Nachtrag: Ich esse gerne Nussmuse auf einem Brötchen oder Toastbrot. Beim ersten Öffnen der Gläser hat sich das Öl oben abgesetzt und das Mus muss vermischt werden. Das ist mit einem Teelöffel sehr kräftezehrend. Gemini hat mir den Handmixer-Trick empfohlen. Dabei wird nur ein Knethaken in den Mixer gesteckt. Das Glas wird mit einer Hand gut festgehalten und der Haken vorsichtig bis ganz nach unten auf den Glasboden geführt. Dann wird der Mixer auf niedrigster Stufe eingeschaltet und der Haken langsam auf- und ab bewegt. In wenigen Sekunden ist die Masse cremig. Wenn das Nussmus anschließend im Kühlschrank aufbewahrt wird, trennen sich Mus und Öl nicht mehr.
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In einem Lernbrief meiner damaligen Fortbildung wurde Johann Wolfgang von Goethe mit den Worten zitiert: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“
Dieses Zitat kam mir sofort in den Sinn, als ich die heutige Schreibanregung las.
Erworbenes Wissen, das nie angewendet wird, verflüchtigt sich mit der Zeit. Es verschwindet jedoch nie vollständig. Wenn ich nach Jahren oder Jahrzehnten auf einmal auf gelerntes Wissen zurückgreifen möchte, kommt die Erinnerung allmählich wieder an die Oberfläche, und das einmal erworbene Wissen kann viel leichter wieder abgerufen werden. Der erste Teil des Zitats ist aber auch eine Mahnung, kein Wissen anzuhäufen, von dem ich weiß, dass ich es nie anwenden werde.
Für mich hat der zweite Teil des Zitats eine größere Bedeutung, da ich mich schwer tue, vom Denken ins Handeln zu kommen. In wichtigen Momenten meines Lebens, in denen ich mit mir hadere, etwas zu tun, denke ich an dieses Zitat – und es hilft mir, mein Wollen in die Tat umzusetzen.
Es gibt viele Zitate, die meine Lebenseinstellung und Sicht auf das Leben am besten beschreiben, aber nicht nur das eine. Für heute entscheide ich mich für dieses:
Der Mensch kann tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.
(Arthur Schopenhauer, 1839, Preisschrift über die Freiheit des menschlichen Willens)
Dieses Zitat könnte auch eine Antwort auf die tägliche Schreibanregung Nr. 2838 vom 30.07.2026 sein.
Populär wurde es durch Albert Einstein, der es 1932 in seinem Essay „Mein Glaubensbekenntnis” zitierte. Damit brachte Einstein zum Ausdruck, dass er die menschliche Willensfreiheit skeptisch sah und eher einer deterministischen Sichtweise zuneigte.
Schopenhauer unterschied zwischen zwei Freiheitsarten:
Die Handlungsfreiheit ermöglicht es mir, zu tun, was ich will, solange mich niemand daran hindert.
Die Willensfreiheit, ob ich überhaupt etwas wollen kann, liegt jedoch nicht in meiner freien Entscheidung.
Schopenhauer argumentierte, dass unsere Wünsche, Triebe und Motive nicht frei wählbar sind, sondern unserem angeborenen, unveränderlichen Charakter sowie den äußeren Umständen entspringen, die auf uns einwirken.
Wir können den Impulsen unseres Willens zwar folgen (also handeln), aber wir können nicht frei entscheiden, welche Impulse und Wünsche überhaupt in uns aufsteigen. Der Wille selbst ist durch unsere Natur und unsere Erfahrungen festgelegt und somit nicht frei.
Schopenhauer gab ein Beispiel, das ich hier sinngemäß wiedergebe:
Ich kann mein gesamtes Vermögen den Armen schenken – wenn ich es will. Ob ich diesen Willen habe, hängt jedoch von meinem Charakter und den auf mich wirkenden Motiven ab. Wäre ich von anderem Charakter, würde ich anders wollen – doch gerade diesen Charakter habe ich mir nicht selbst ausgesucht.
Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.
Dieses Zitat wird Viktor Frankl zugeordnet, stammt aber vermutlich nicht wörtlich von ihm, sondern stellt eine Zusammenfassung seines Denkens durch jemand anderen dar.
Wenn wir üben, nicht unmittelbar auf einen Reiz zu reagieren, sondern kurz innezuhalten, eröffnet sich die Möglichkeit, zwischen mehreren Reaktionen auf den Reiz zu wählen und somit eine charakterlich begrenzte Willensfreiheit herzustellen.
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