🐚 Erst denken, dann sprechen! 🐚

Introvertierte denken, bevor sie sprechen. Sie reden wenig, spät und langsam, weil sie nicht sprechen (können), ohne nachgedacht zu haben.

~ 92 Eigenschaften von Introvertierten, introvertiert.org, https://www.introvertiert.org/92-eigenschaften-von-introvertierten

Das ist heute nicht mehr so. In meinen ersten Schuljahren war das jedoch sehr ausgeprägt. Wenn mein Gegenüber mir keine Zeit ließ, meine Gedanken zu sortieren, und dann auch noch deutliche Zeichen der Ungeduld zeigte oder mich gar aufforderte, endlich zu sprechen, bekam ich einen Blackout und sagte nichts mehr.
In diesen ersten Lebensjahren begann ich irgendwann auch zu stottern. Vermutlich, weil mein Vater ungeduldig und mit Druck auf mich reagierte. Durch eine Therapie konnte ich das Stottern überwinden und es ist nie wieder aufgetreten.

Meine Umwelt und ich hatten für diese „Generalpausen” keinen Namen, denn der Begriff „Introversion” war noch nicht geläufig. Ich fühlte mich falsch und war bemüht, mich „richtig” zu verhalten. Unbewusst versuchte ich, die Lücke zwischen Denken und Sprechen zu verkleinern, was mir spätestens mit Beginn meiner Ausbildung auch gelang. Das war aber auch ein Grund, warum ich nach solchen Situationen oder am Ende eines (Arbeits-)Tages erschöpft war.

Heute kann ich meinem Gegenüber signalisieren, dass ich noch etwas Zeit zum Denken benötige, bevor ich antworte oder spreche.

Wenn ihr also jemanden trefft, der nicht oder nur langsam antwortet, habt ihr vermutlich eine Person mit introvertierten Anteilen vor euch.
Gebt ihr Gelegenheit zu denken. (-:

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• Ängste •Entscheidungen • Entscheidungsprozess • Fehlentscheidung • Maximizer • Satisfier • Selbstwertgefühl •

In der Podcastfolge „Richtige Entscheidungen treffen – wie weiß ich was ich tun soll?“ des Podcasts „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten““ vom 16.11.2022 thematisieren die Gastgeber das Treffen von Entscheidungen. Sie diskutieren verschiedene Aspekte und Herausforderungen, die mit dem Entscheidungsprozess verbunden sind.

Zunächst teilen die Sprecher:innen persönliche Erfahrungen mit wichtigen Entscheidungen in ihrem Leben. Stefanie Stahl erzählt von einer Fehlentscheidung beim Mieten von Büroräumen, die sie viel Geld gekostet hat, und reflektiert, dass sie aus dieser Erfahrung gelernt hat. Lukas Klaschinski spricht über die Entscheidung, Vater zu werden, und beschreibt, wie diese sein Leben positiv beeinflusst hat.

Im Laufe des Gesprächs wird betont, dass es oft schwer ist, die „richtige” Entscheidung zu treffen, da viele Faktoren und Unsicherheiten eine Rolle spielen. Die Sprecher:innen erklären, dass Menschen unterschiedliche Ansätze beim Entscheiden haben: Einige entscheiden sich schnell und sind mit ihrer Wahl zufrieden (Satisfier), während andere nach der perfekten Lösung suchen (Maximizer), was oft zu mehr Stress führt.

Sie erwähnen auch, dass das Selbstwertgefühl und der Zugang zu den eigenen Gefühlen großen Einfluss darauf haben, wie gut jemand Entscheidungen treffen kann. Menschen, die in ihrer Kindheit gelernt haben, ihren Gefühlen nicht zu vertrauen, haben oft Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen.

Ein wichtiger Punkt ist, dass Entscheidungen zwar emotional getroffen werden, aber auch rational überlegt werden sollten. Die Sprecher empfehlen, sich Zeit zu nehmen, um über Entscheidungen nachzudenken, und auch die Meinungen von Freunden oder Experten einzuholen. Sie warnen davor, sich von Ängsten leiten zu lassen oder zu viele Optionen zu haben, da dies die Entscheidungsfindung erschweren kann.

Zusammenfassend bietet der Podcast praktische Tipps, wie man bessere Entscheidungen treffen kann, und ermutigt die Zuhörer:innen, sich ihrer eigenen Entscheidungsprozesse bewusst zu werden.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e9e8ad316586a61945a.mp3

https://plus.rtl.de/podcast/so-bin-ich-eben-stefanie-stahls-psychologie-podcast-fuer-alle-normalgestoerten-shkh905mmgb9j/richtige-entscheidungen-treffen-wie-weiss-ich-was-ich-tun-soll-g1oe92mtug3pv

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Jetzt | dailyprompt

Die Antworten auf die „Daily Prompts” führen zwangsläufig dazu, dass ich über die Vergangenheit und die Zukunft nachdenke. Darüber hinaus grübele ich nicht, schlage mich nicht mit quälenden Gedanken herum.

Ich habe meine Lehren aus der Vergangenheit gezogen und ziehe sie auch aus dem jüngst Vergangenen. Großartige zukünftige Ziele strebe ich nicht an.

Wie bereits geschrieben, lasse ich mich gerne treiben und überraschen. Ebenfalls habe ich bereits einmal geschrieben, dass ich hoffe, dass „die Leute” über mich sagen: „Er liebt.” Er lebt. Er ist …

Denk ich an Deutschland
in der Nacht dann bin ich um
meinen Schlaf gebracht

… treu, zuverlässig, freundlich, umgänglich, verträglich, genügsam, mitfühlend, vorausschauend, selbstlos, hilfsbereit, neugierig, aufgeschlossen, agil, anpassungswillig und veränderungsbereit.“ … Kurz: Er ist lebendig.

Das erreiche ich nicht, wenn ich mich mit der Vergangenheit oder der Zukunft beschäftige. Die Grundsteine dafür möchte ich täglich in der Gegenwart legen.

„Ich erwarte getrost, was kommen mag.” Ich vertraue darauf, dass sich alles fügt. Nicht, dass es so wird, wie ich es mir wünsche, sondern dass rückblickend alles Sinn gehabt hat.

Angst vor dem Tod habe ich nicht. Lampenfieber vielleicht.

Täglicher Schreibanreiz
Denkst du öfter über die Zukunft oder die Vergangenheit nach? Warum?

Do you spend more time thinking about the future or the past? Why? | Verbringst du mehr Zeit damit, über die Zukunft oder über die Vergangenheit nachzudenken? Warum?

Ein Klick auf die Grafik erklärt die Lizenz.

Was essen wir und was tun wir Tieren dafür an? |

Wenn Sie ein Stück weitergehen, sehen Sie aus dem Tiefgeschoss ein aufragendes Dinosaurier-Skelett und fragen sich: „Sind wir jetzt im Naturkundemuseum?” Doch dann entpuppt es sich als vergrößertes Masthuhn. Zwanzigmal vergrößert. Es ist nur ausgestellt, weil man einen CT-Scan machen konnte, bei dem die Deformationen der Knochen sichtbar wurden. Das Kunstwerk heißt „Monument for 308” und stammt von Andreas Greiner. Und das ist so wahnsinnig, weil es das Monument des Anthropozäns ist, so wie es ist, denn dieses Huhn kennt niemand. Es hat nur diese Nummer, aber es wird zu Millionen produziert und wir essen es. Man muss sich wirklich fragen: Was essen wir und was tun wir Tieren dafür an?

Anlässlich des 130. Jahrestags der Entdeckung des Röntgenbildes durch Wilhelm Conrad Röntgen widmet sich die Ausstellung in der Völklinger Hütte dessen Einfluss auf Kunst, Medizin und gesellschaftliche Machtverhältnisse.

Die Ausstellung „X. Die Macht des Röntgenblicks“ in der Völklinger Hütte feiert den 130. Jahrestag der Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen. Die Ausstellung zeigt, wie diese Technologie Kunst, Medizin und das Menschenbild verändert hat. Kurator Ralf Beil betont, dass die Ausstellung neben den wissenschaftlichen Aspekten auch gesellschaftliche Themen wie Machtverhältnisse und Sichtbarkeit beleuchtet. Dabei werden verschiedene Kunstwerke und Installationen eingesetzt. Ziel der Ausstellung ist es, das Publikum zum Nachdenken über die tiefere Bedeutung von Röntgenbildern und deren Einfluss auf unsere Wahrnehmung anzuregen.

»Völklinger Hütte: X.RAY. Die Macht des Röntgenblicks – Heute vor 130 Jahren macht Röntgen das Unsichtbare sichtbar. Eine große Schau in der Völklinger Hütte im Saarland zeigt, wie diese Entdeckung Kunst, Medizin und Menschenbild verändert.«, 08.11.2025, https://www.deutschlandfunkkultur.de/voelklinger-huette-x-ray-die-macht-des-roentgenblicks-100.html

hören:

Faszinosum.

Täglicher Schreibanreiz
Warum bloggst du?

Das WWW ist für mich einfach faszinierend.

In der ersten Hälfte der 1990er Jahre wurde ich beruflich zu einer Schulung über Microsoft-Office-Produkte entsandt, die noch unter dem Betriebssystem MS-DOS liefen.

Ich war angefixt.

Als ALDI 1995 den ersten Desktop-PC verkaufte, war ich sofort dabei. Er wurde noch mit Windows 3.1/3.11 ausgeliefert, mit der Option, auf Windows 95 upzugraden.

Am 25.10.1996 veröffentlichte Manfred Dworschak in DIE ZEIT den Artikel „Homepages: Private publizieren kostenlos im WWW – Wir selbst besitzen die herrliche Macht” und ich besorgte mir sofort eine eigene Domain und bastelte mir eine eigene Website.

Seitdem „publiziere” ich. (-;

Ich bezeichne mich bis heute nicht als Blogger, da ich nur selten das Zeitgeschehen selbst kommentiere.

Meine Leidenschaft galt von Anfang an dem Teilen von Informationen, die nicht im Mainstream veröffentlicht wurden oder in ihm untergegangen sind.

Schon in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre gab es viele kritische Artikel, die sich mit dem Handeln (Tun oder Unterlassen) der Gewählten auseinandersetzten.

Erst nach 9/11 begann die Zeit, in der diese Kritiker nach und nach das Etikett „Verschwörungstheoretiker” verpasst bekamen.
„Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit.“

Heute werden bereits die ersten kritischen Blogger beispielsweise von der EU und Deutschland sanktioniert und es wird versucht, ihre berufliche und finanzielle Existenz zu vernichten.

Für eine Demokratie ist Meinungsvielfalt überlebenswichtig, denn erst aus der Vielfalt unterschiedlicher Meinungen kann man sich eine eigene Meinung bilden. Es braucht einen breiten Diskursraum.

Und Bildung kommt bekanntlich nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.

Ich blogge also, um Informationen, Gedanken und Meinungen, die ich selbst beim Lesen und Hören aufgeschnappt habe und die ich für allgemein interessant halte, zu teilen.