🎙 Wachstum ist kein Selbstzweck: Warum wir endlich über echten Wohlstand sprechen müssen

In dieser Podcastfolge werden die aktuellen Diskussionen über Wirtschaftswachstum und dessen Bedeutung für die Gesellschaft behandelt. Der Autor Achim Truger ist Wirtschaftswissenschaftler, berät die Politik und thematisiert die Kritik am traditionellen Wachstumskonzept.


Aus der Podcastfolge „Wachstum NEU DENKEN mit Achim Truger“ vom 14.10.2025 des Podcasts „NEU DENKEN„.


Truger und die Moderatorin Maja Göpel bemängeln, dass die Debatten über Wirtschaftswachstum oft oberflächlich und vorhersehbar sind. Sie argumentieren, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Maßstab für Erfolg nicht alle wichtigen Aspekte des Wohlstands erfasst. Insbesondere kritisieren sie, dass Umweltzerstörung, soziale Ungleichheit und unbezahlte Arbeit nicht berücksichtigt werden.

Truger betont, dass Wachstum in der Vergangenheit zwar wichtig war, um den Lebensstandard zu heben, die negativen Folgen wie die Zerstörung natürlicher Ressourcen und das Ungleichgewicht in der Verteilung des Wohlstands jedoch nicht ignoriert werden dürfen. Er fordert ein Umdenken: Anstelle von blindem Wachstum sollten soziale und ökologische Ziele im Vordergrund stehen.

Die Podcastfolge leuchtet auch die Herausforderungen, die durch wirtschaftliche Krisen entstehen, und wie Ängste in dieser Situation oft genutzt werden, um soziale Kürzungen zu rechtfertigen. Truger plädiert für eine differenzierte Diskussion darüber, wie Wohlstand definiert werden kann und welche Rolle Wachstum dabei spielt. Er betont, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse der Menschen und eine nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt zu stellen, statt sich nur auf quantitative Wachstumszahlen zu konzentrieren.

Insgesamt fordert der Artikel ein Umdenken in der Wirtschaftspolitik, um eine gerechtere und nachhaltigere Gesellschaft zu schaffen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://audio.podigee-cdn.net/2104869-m-3f431d7e67dcf4c14bad20b65628fbcf.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://neu-denken-podcast.podigee.io/s1e1-wachstum-neu-denken-mit-achim-truger

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unausweichlich

» […] Und wie wir wissen, die ökologischen Themen geraten zunehmend in den Hintergrund. Weil wir uns in einer Schockstarre befinden. Die ökologischen Krisen verschwinden ja nicht. Im Gegenteil, sie nehmen zu. Die Ökologiekrise unterscheidet sich ja von anderen sozialen Krisen, politischen Krisen zum Beispiel, dass wir sie nicht aufschieben können. Die Erderwärmung wird kommen. Die Globalvermüllung nimmt zu und wird irgendwann kippen. Artensterben nimmt zu und wird auch irgendwann mal uns auf die Füße fallen. Und es ist wichtig, dass wir möglichst schnell reagieren. […] «

~ Tilo Wesche [https://uol.de/philosophie/prof-dr-tilo-wesche], Klimawandel und Rohstoffrennen – Wem gehört die Natur?, 18.01.2026, https://www.deutschlandfunk.de/klimawandel-und-rohstoffrennen-wem-gehoert-die-natur-tilo-wesche-philosoph-100.html

Der Artikel behandelt die Diskussion über die Rechte der Natur im Kontext des Klimawandels und der Rohstoffnutzung, die unter anderem von dem Philosophen Thilo Wesche angeführt wird. Es wird aufgezeigt, dass immer mehr lokale Gemeinschaften und Gerichte der Ansicht sind, dass die Natur eigene Eigentumsrechte haben sollte. In einigen Ländern, wie beispielsweise Neuseeland und Ecuador, wurde diese Ansicht bereits umgesetzt. Der Artikel hebt hervor, dass die Anerkennung dieser Rechte dazu beitragen könnte, eine nachhaltigere Nutzung natürlicher Ressourcen zu gewährleisten und ökonomische Interessen hinter ökologische Belange zu stellen. Abschließend wird betont, dass eine gesetzliche Verankerung dieser Rechte notwendig ist, um den Herausforderungen des Klimawandels wirksam zu begegnen.

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