🎙 „Da gibt es noch etwas anderes“: Der Mut, alles hinter sich zu lassen.

Cornelia Wallner-Frisée hat mit ihren Kindern ein neues Leben in Tansania begonnen. Ein Urlaub dort hat alles verändert. Ursprünglich plante sie gemeinsam mit ihrem Lebenspartner, in Deutschland eine Naturheilpraxis zu eröffnen. Doch während eines Besuchs bei ihrer Mutter, die bereits eine Krankenstation in Tansania aufgebaut hatte, fasste sie den Entschluss, mit ihren Kindern nach Afrika zu ziehen und ebenfalls eine medizinische Einrichtung zu gründen.

Trotz vieler Bedenken von außen, etwa hinsichtlich der Sicherheit für ihre Kinder, vertraute sie darauf, dass diese Entscheidung richtig sei. In Tansania baute sie gemeinsam mit ihrer Mutter eine Klinik auf, die heute viele Menschen versorgt und wichtige medizinische Dienstleistungen anbietet.

Cornelia beschreibt, wie es ist, in der Wildnis zu leben, mit der Natur und den Menschen um sie herum. Ihre Kinder wachsen in einer Umgebung auf, die ihnen viele Freiheiten bietet, und sie lernen, mit anderen Kulturen umzugehen. Cornelia hat eine enge Verbindung zu ihrer Umgebung und sieht die positiven Aspekte des Lebens dort, auch wenn es Herausforderungen gibt.

Zusammenfassend hat Cornelia ihr Leben radikal verändert, um in Tansania einen positiven Einfluss auszuüben, eine medizinische Versorgung für die lokale Bevölkerung aufzubauen und ihren Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen.


Aus der Podcastfolge „Mit meinen Kindern in der Wildnis Tansanias – Cornelia Wallner-Frisée“ vom –28.07.2024– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/nachtcafe/podcast/mit-meinen-kindern-in-der-wildnis-tansanias-cornelia-wallner-frisee.m.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/nachtcafe/mit-meinen-kindern-in-der-wildnis-tansanias-cornelia-wallner-frisee-100.html

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

🎙 »Und ich stehe jetzt nach meiner Beobachtung vor dem nächsten großen, großen Krieg. Und das macht mich krank.«

Der 84-jährige Architekt Nikolaus Pink, dessen Familie während des Zweiten Weltkriegs vertrieben wurde, hat eine leidenschaftliche Sicht auf Frieden, die stark von seinen Kindheitserlebnissen geprägt ist.

Er ist der Meinung, dass der ukrainische Präsident Selenskyj lieber den Dialog suchen sollte, um Frieden zu erreichen, anstatt Waffen zu fordern. Er sieht in den Menschen, auch in den Russen, keine Feinde.

Pink hat das kostengünstige und umweltfreundliche Baukonzept des Erdhügelhauses entwickelt und eine Vielzahl von Gebäuden in Deutschland entworfen. Trotz seiner Erfolge als Architekt machen ihm der drohende Krieg und die militärische Aufrüstung in Deutschland große Sorgen.

Er träumt von einem Mahnmal aus zerstörten Waffen, das die Menschen täglich an die Schrecken des Krieges erinnern soll.

Was er machen würde, wenn, wie man so sagt, der Russe vor der Tür steht?

»Was der Zelensky hätte machen sollen. Ich bringe den Blumen. Für mich sind die Russen keine Feinde, sind Menschen wie du und ich. Und für mich sind überhaupt alle Menschen gleich. Mandela, Gandhi, das sind solche Politiker, in denen ich erkenne, dass die verstandesmäßig das Problem gelöst haben und nicht aus diesem Konglomerat Kapital, Medien, Machtgier.«

8. Mai 1945:

»Wie der erste Sommertag ist es uns vorgekommen. Zwischen Paderborn und Erwitte. Aus entfernten Dörfern hörte man so leise Glöckchen klingeln. Und auf einmal eine große Glocke und wir wussten nicht, was das bedeutete. Plötzlich tauchten Soldaten auf. Engländer, Franzosen und später sogar Russen. Die lachten und tanzten und umarmten sich. Es gab sogar welche, die haben uns Schokolade gegeben, den Kindern. Meine Eltern sagten dann, jetzt ist Frieden.

Und ich stehe jetzt nach meiner Beobachtung vor dem nächsten großen, großen Krieg. Und das macht mich krank.«


Aus der Podcastfolge „Er wäre gerne Friedensstifter“ vom –28.10.2025– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -29.10.2027-).


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://rbprogressivedl-a.akamaihd.net/clips/zt/welt/qh/Qhhzqnffjq/Qhhzqnffjq_audio_128k_stereo.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.bremenzwei.de/audios/eine-stunde-reden-nikolaus-pink-102.html

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

🎙 Gert Heidenreich reflektiert über Deutschland und Identität.

Der Sendungsbeitrag handelt von Gert Heidenreich, einem bekannten deutschen Hörspielsprecher, Autor und Journalisten. Heidenreich blickt auf eine lange Karriere in der deutschen Medienlandschaft zurück und hat viele bedeutende Werke wie Goethes „Faust” und Tolkiens „Der Herr der Ringe” vertont.

Im Sendungsbeitrag reflektiert Heidenreich über seine Erfahrungen und Gedanken zu Deutschland. Er erinnert sich beispielsweise daran, wie er als Jugendlicher an einer Demonstration gegen die Notstandsgesetze in München teilnahm. Diese Erfahrung prägte sein Gefühl für Identität und Verantwortung in einem Land, das noch immer unter den Nachwirkungen des Krieges litt.

Er beschreibt, wie ihn seine Kindheit in einem zerstörten Deutschland beeinflusste und dass viele seiner Generation mit einem Trauma aufwuchsen. Heidenreich spricht auch über die Herausforderungen, mit denen das Land in den 1960er Jahren konfrontiert war, als ehemalige Nazis in vielen wichtigen Positionen saßen. Dies führte zur 68er-Bewegung, die versuchte, Deutschland geistig zu verändern.

Heidenreich hat ein komplexes Verhältnis zum Begriff „Heimat”, da er sowohl in Deutschland als auch in Frankreich lebt. Er hat viel von der Welt gesehen und ist der Meinung, dass das Gefühl von Heimat oft individuell ist und von persönlichen Erfahrungen abhängt.

Er betont die Wichtigkeit, soziale Spannungen in der Gesellschaft zu erkennen, und dass Demokratie ein stetiger Prozess ist, der gepflegt werden muss. Zudem wünscht er sich, dass der Fokus im deutschen Bildungssystem stärker auf den Geisteswissenschaften liegt.


Aus dem Interview „Denk ich an Deutschland: der Hörspielsprecher Gert Heidenreich“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –24.05.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/05/24/denk_ich_an_deutschland_der_hoerspielsprecher_gert_dlf_20260524_0821_92d534ef.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/denk-ich-an-deutschland-der-hoerspielsprecher-gert-heidenreich-100.html

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

🎙 Fußball hat Nejla Akans Leben positiv verändert.

Im Alter von sechs Jahren flüchtete Nejla Akan mit ihrer kurdischen Familie aus der Türkei nach Deutschland.

In ihrer neuen Heimat erlebte sie Diskriminierung und Ausgrenzung. Durch das Fußballspielen fand sie jedoch eine neue Heimat und das Selbstbewusstsein, um sich in der Gesellschaft und im Bildungssystem durchzusetzen.

Heute ist sie Deutsch- und Sportlehrerin, leitet eine Mädchenfußball-AG und bietet damit anderen Mädchen die Chancen, die sie selbst als Kind vermisste. Trotz der Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert war, und der Verantwortung, die sie für ihre Familie übernehmen musste, schloss sie das Abitur mit guten Noten ab.

Nun möchte sie anderen helfen, ihre eigenen Ziele zu erreichen.

Ihr Weg zeigt, wie wichtig Unterstützung und Chancengleichheit für Menschen mit Migrationshintergrund sind.


Aus der Podcastfolge „Dem Fußball verdanke ich mein Leben – Nejla Akan“ vom –22.09.2024– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/nachtcafe/podcast/nachtcafe-podcast-nejla-akan.m.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/nachtcafe/nachtcafe-podcast-nejla-akan-100.html

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

🎙 Eine hohe Inflation gefährdet den sozialen und demokratischen Zusammenhalt.

In ihrem Sendungsbeitrag thematisiert Britta Fecke, wie die Inflation in Deutschland den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet.

Insbesondere die steigenden Preise für Energie und Lebensmittel belasten die ärmsten Bevölkerungsschichten, wodurch auch die Mittelschicht zunehmend in Armut abrutscht. Der Soziologe Prof. Olaf Groh-Samberg warnt, dass diese sozioökonomische Ungleichheit den Zusammenhalt der Gesellschaft gefährdet und möglicherweise auch den demokratischen Verfall beschleunigt.

Er hebt hervor, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt oft unterschiedlich interpretiert wird und eine klare Differenzierung zwischen demokratischem und nationalistischem Verständnis notwendig ist.

Um den demokratischen Zusammenhalt zu stärken, müssen die Interessen der unteren Einkommensgruppen in den politischen Prozess einbezogen werden. Dies gelingt jedoch derzeit kaum.


Aus dem Interview „Warum die Inflation den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet; Groh-Samberg“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –25.05.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/05/25/warum_die_inflation_den_gesellschaftlichen_zusammenhalt_dlf_20260525_0812_abec1fc2.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/warum-die-inflation-den-gesellschaftlichen-zusammenhalt-gefaehrdet-groh-samberg-100.html

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

🎙 Eigentumselite: Wissen, Macht und soziale Strukturen.

In diesem Vortrag geht es um die Forschung von Isabell Stamm zur Eigentumselite in Deutschland.

Diese umfasst Familien mit einem Vermögen von über 100 Millionen Euro. Stamm führte Interviews mit diesen Familien und analysierte deren Eigentumsstrukturen sowie das innerhalb dieser Elite weitergegebene Wissen.

Sie betont, dass die soziale Position dieser Familien nicht nur durch finanzielles, sondern auch durch kulturelles und soziales Kapital geprägt ist. Dabei spielt das Verständnis von Eigentumsbeziehungen eine zentrale Rolle.

Die Eigentumselite nutzt spezifische Strategien zur Vermögenssicherung und -vermehrung über Generationen hinweg. Dadurch entwickelt sie eine sogenannte Eigentumskompetenz, die es ihr ermöglicht, ihre sozialen Bindungen und Machtstrukturen aufrechtzuerhalten.

Der Vortrag schließt mit der Erkenntnis, dass die Eigentumselite nicht nur durch ihr Vermögen, sondern auch durch ihre Praktiken und das damit verbundene Wissen als Klasse definiert wird.


Podcastfolge „Making Class – Das Wissen schwer reicher Familien“ vom –08.01.2026– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/01/08/deutschlandfunknova_making_class_das_wissen_20260108_28ca61aa.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/making-class-das-wissen-schwer-reicher-familien

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

🎙 Von Bautzen bis Kabul: Zwei Frauen, zwei Umbrüche und der gleiche Mut.

In dieser Podcastfolge wird am Beispiel von Ludmilla (DDR-Wende) und Subeyda (Flucht aus Afghanistan) beleuchtet, wie Menschen radikale Systemwechsel durch persönlichen Mut und enorme Resilienz bewältigen.

Während Ludmilla den Sprung aus der Verwaltung in die Selbstständigkeit als Landschaftsarchitektin wagte, kämpfte Subeyda in Deutschland mit massiven Bildungsbarrieren, finanzieller Not während der Pandemie und teils empathieloser Bürokratie. Beide Biografien verdeutlichen, dass neben einer klaren Vision vor allem private Unterstützungsnetzwerke den entscheidenden Unterschied machen, wenn staatliche Integrationsmaßnahmen oder Arbeitsmarktprogramme versagen.

Aus wissenschaftlicher Perspektive sind starre Behördenstrukturen und mangelnde Empathie oft die größten Hürden für ein erfolgreiches Ankommen.

Letztlich zeigt die Folge, dass eine gelungene Veränderung sowohl Eigeninitiative als auch eine gesellschaftliche Haltung erfordert, die Menschen als Bereicherung und nicht als Belastung begreift.


Podcastfolge „Veränderung meistern (2/4): Neue Freiheit und Zukunftsängste“ vom –26.02.2026– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/03/05/veraenderung_meistern_24_neue_freiheit_und_zukunftsaengste_dlf_20260305_2010_036ecd74.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/veraenderung-meistern-2-4-neue-freiheit-und-zukunftsaengste-100.html

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

💬 »wer einen Posten übernimmt, übernimmt Verantwortung, und zwar für die ganze Gesellschaft«

»Ich glaube, dass sich die Deutschen sehr deutlich in zwei Richtungen entwickeln. Leider.

Ich hätte auch vor einiger Zeit noch gesagt, Deutschland ist ein privilegiertes Land, in dem es uns doch so gut geht. Und ich habe Hemmungen, das inzwischen zu sagen, weil ich gar nicht mehr von den Deutschen reden kann und wie es uns geht. Die soziale Schere wird immer größer und die Verbindung zwischen diesen beiden Gruppen verliert sich.

Und das halte ich für sehr gefährlich, vor allem weil der Reichtum unter anderem da ist, wo die politischen Entscheider sind.

Und was mich wirklich richtig wütend macht, ist, dass die politische Führung ihre Verantwortung nicht mehr wahrnimmt.

Also wer einen Posten übernimmt, übernimmt Verantwortung, und zwar für die ganze Gesellschaft. Und inzwischen kommt es mir vor wie so ein moderner Feudalismus, dass es da so eine Elite gibt, die ihre Macht nicht für die Gemeinschaft ausnutzt, sondern die Entscheidung so trifft, dass es ihnen besser geht.

Und ich glaube, das spüren die Leute im Land und dieses Gefühl der Ungerechtigkeit, das ist, glaube ich, etwas, was sehr gefährlich ist.«

~ Stephanie Schneider, deutsche Schriftstellerin, Autorin für Kinderbücher, 03.05.2026, Deutschlandfunk, Information und Musik, Denk ich an Deutschland: die Kinderbuchautorin Stephanie Schneider

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

🎙 Physikalisch machbar, ökonomisch fragwürdig: Armin Grunwald über die Zukunft der Kernkraft.

Anlässlich des 40. Jahrestags der Tschernobyl-Katastrophe analysiert der Physiker und Philosoph Armin Grunwald den Wandel des deutschen Verhältnisses zur Kernenergie – von der einstigen Ablehnung bis hin zu den aktuellen Wiedereinstiegsdebatten.

Er führt die laut einer Umfrage aus dem Jahr 2025 steigende Zustimmung zur Atomkraft darauf zurück, dass Katastrophenerinnerungen mit der Zeit verblassen und aktuelle politische Prioritäten in den Vordergrund rücken.

Trotz der theoretischen Machbarkeit steht er der Nutzung neuer Reaktoren skeptisch gegenüber, da diese ökonomisch kaum mit erneuerbaren Energien konkurrieren können und belastbare Daten zur Marktreife kleinerer Reaktoren fehlen.

Grunwald betont zudem, dass die Atomkraft aufgrund langer Entwicklungszeiten keine kurzfristige Lösung für die gegenwärtige Energiekrise darstellt.

Abschließend bewertet er die damalige Reaktion der Bundesrepublik Deutschland auf den GAU als gelungenes Beispiel für staatliche Vorsorge und einen reifen gesellschaftlichen Diskurs im Umgang mit unerwarteten Krisen.


Aus dem Interview „40 Jahre Tschernobyl und die Folgen für Deutschland“ der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Studio 9“ vom –23.04.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/04/23/40_jahre_tschernobyl_und_die_folgen_fuer_deutschland_drk_20260423_0740_d0ded923.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunkkultur.de/40-jahre-tschernobyl-und-die-folgen-fuer-deutschland-100.html

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

🎙 Winterblues und Schlafmangel: Wann sind Supplemente sinnvoll – und wann nicht?

In dieser Podcast-Folge wird die Bedeutung von Vitamin D für die Knochengesundheit und das Immunsystem thematisiert.

Dabei wird betont, dass der Körper den Großteil seines Bedarfs durch Sonnenlicht selbst deckt. Zwar zeigen Studien Zusammenhänge zwischen einem niedrigen Spiegel und Schlafproblemen oder dem „Winterblues“, eine eindeutige heilende Wirkung durch Supplemente ist jedoch wissenschaftlich bisher nicht belegt.

Zwar erreichen viele Menschen in Deutschland nicht die optimalen Werte, ein echter klinischer Mangel ist jedoch selten. Deshalb kritisieren Experten die geltenden Normwerte teilweise als zu hoch angesetzt.

Vor der unkontrollierten Einnahme hoher Dosen wird gewarnt, da eine Überversorgung Risiken wie Nierensteine birgt. Die empfohlene Obergrenze für Nahrungsergänzungsmittel liegt bei 800 IE täglich.

Abschließend raten die Expertinnen, bei Schlafstörungen zunächst ein Blutbild beim Arzt machen zu lassen, anstatt blind zu supplementieren, da oft andere Faktoren wie Stress eine größere Rolle spielen.


Podcastfolge „Schlaf-Wach-Rhythmus: Ist Vitamin D wichtig für guten Schlaf?“ vom –18.11.2025– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Über Schlafen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2025/11/18/deutschlandfunknova_vitamin_d_wichtig_fuer_20251118_5410f173.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/schlaf-wach-rhythmus-vitamin-d-ist-wichtig-fuer-guten-schlaf

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.