🎙 Die unsichtbare Not: Wie schon eine Frage nach dem Befinden den Unterschied macht

„Ich würde mir wünschen, dass man nicht so ignoriert wird […] Ein Gespräch tut es toll.“

In dieser Radiosendung geht es um die zunehmende Sichtbarkeit der Drogenszene in Städten wie Düsseldorf und die Reaktionen der Passanten darauf. Viele Menschen fühlen sich unwohl, wenn sie Drogenabhängigen begegnen, und neigen dazu, wegzuschauen, anstatt zu helfen. Dies geschieht oft aus Angst oder Unbehagen, aber auch, weil viele der Meinung sind, dass Drogenabhängige selbst schuld an ihrer Situation sind.

Um zu verstehen, warum wir oft nicht helfen, sprechen die Autoren mit Drogenabhängigen, Sozialarbeitern und Psychologen. Ein Grund ist, dass wir uns von diesen Menschen emotional distanzieren, da sie uns fremd erscheinen. Empathie ist zwar eine menschliche Fähigkeit, kann aber durch Ekel oder Angst unterdrückt werden. Zudem gibt es in der Gesellschaft einen Mangel an empathischen Vorbildern, sodass weniger Menschen bereit sind, zu helfen.

In dieser Radiosendung wird dazu aufgerufen, mehr Empathie zu zeigen und sich aktiv mit den Problemen von Drogenabhängigen auseinanderzusetzen, anstatt wegzuschauen. Gespräche und kleine Gesten der Hilfe könnten viel bewirken.


Podcastfolge „Drogenszene – Wegschauen ist oft ein Selbstschutz“ vom –09.10.2025– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2025/10/09/drogenszene_und_verwahrlosung_warum_wir_wegschauen_dlf_20251009_2010_09f30fa3.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/drogenszene-und-verwahrlosung-warum-wir-wegschauen-100.html

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🎙 Das Matthäus-Prinzip: Warum die soziale Schere kein Zufall, sondern politisches Versagen ist.

In der Podcastfolge mit Christoph Butterwegge wird die Frage nach sozialer Gerechtigkeit und Armut in Deutschland erörtert. Butterwegge betont, dass Ungerechtigkeit zu gesellschaftlicher Spaltung führt und Chancengleichheit ein zentrales Ziel sein sollte. Er unterscheidet zwischen absoluter und relativer Armut und hebt hervor, dass selbst in einem wohlhabenden Land wie Deutschland mehr als eine Million Menschen obdachlos sind. Zudem identifiziert er die wachsende soziale Ungleichheit als Hauptproblem, das sich negativ auf verschiedene Lebensbereiche, einschließlich Gesundheit und Bildung, auswirkt. Abschließend kritisiert Butterwegge, dass die Politik die wahren Ursachen der Ungleichheit oft ignoriere und stattdessen eine verharmlosende Sichtweise auf Armut und Reichtum propagiere.


Aus der Podcastfolge „Armut NEU DENKEN mit Christoph Butterwegge“ vom –31.03.2026– des Podcasts „NEU DENKEN„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://audio.podigee-cdn.net/2416177-m-d391b905b0017ca488a1b4fb7b37c5bd.mp3

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