🎙 „My home is my castle“ – aber wie groß muss die Burg eigentlich sein?

In der Podcastfolge wird das Paradoxon beleuchtet, dass die durchschnittliche Wohnfläche pro Person in Deutschland trotz akuten Wohnraummangels stetig steigt, da viele Einzelpersonen in für sie zu großen Wohnungen verbleiben.

Eine Wohnpsychologin führt diesen Trend auf mediale Einflüsse, das Bedürfnis nach Selbstdarstellung sowie psychologische Hürden wie den „Besitztumseffekt“ und die Angst vor Veränderung zurück. Praxisbeispiele wie Tiny Houses zeigen jedoch, dass ein reduzierter Lebensstil, der sich auf das Wesentliche konzentriert und durch smarte Grundrisse umgesetzt wird, die Lebenszufriedenheit und Nachhaltigkeit steigern kann.

ForschungsExpertinnen fordern daher politische Anreize wie den Wegfall der Grunderwerbssteuer beim Verkleinern, um das „Downshifting“ attraktiver zu machen.

Abschließend wird betont, dass flexiblere Bauweisen und ein attraktiver öffentlicher Raum entscheidend sind, um den privaten Flächenverbrauch ohne Wohlstandsverlust zu senken.

Stell dir vor, du müsstest dich morgen auf die Hälfte deiner aktuellen Quadratmeter verkleinern – welches Teil könntest du auf keinen Fall aussortieren?


Podcastfolge „Wohnungsnot: Wie viel Platz brauchen wir wirklich?“ vom –05.12.2024– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2024/12/05/wohnungsnot_warum_wir_menschen_immer_mehr_wohnraum_fuer_uns_dlf_20241205_2010_693f325a.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/wohnungsnot-warum-wir-menschen-immer-mehr-wohnraum-fuer-uns-wollen-dlf-693f325a-100.html

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

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