🎙 Strukturwandel von oben? Warum echte Bürgerbeteiligung oft auf der Strecke bleibt.

In dieser Radiosendung von Bettina Köster geht es um den Strukturwandel im Leipziger Süden und die Perspektiven der dort lebenden Menschen. Im Folgenden sind die zentralen Punkte zusammengefasst:

Der Leipziger Süden hat sich von einem Gebiet des Braunkohleabbaus zu einem Ort mit Erholungsgebieten und Seen gewandelt. Dieser Wandel wird durch technologische Fortschritte, Globalisierung und demografische Veränderungen geprägt.

Eine Studie, auf die sich der Artikel stützt, untersucht, wie die Bewohner des Leipziger Südens den Strukturwandel erleben und inwieweit sie an den Veränderungen beteiligt werden. Es wird festgestellt, dass Partizipation nicht für alle möglich ist und sich viele Menschen nicht einbezogen fühlen.

In Zwenkau äußern die Bewohner eine gewisse Zufriedenheit mit den Veränderungen, auch wenn sie nicht immer das Gefühl haben, mitbestimmen zu können. In Neukieritzsch hingegen berichten die Menschen von einem Mangel an Mitspracherecht und unzureichender Information über Veränderungen in ihrer Region.

Landrat Henrik Reichen betont die Wichtigkeit der Einbeziehung der Bürger und spricht über die Herausforderungen, die Transparenz und Informationspflicht mit sich bringen. Es ist wichtig, dass die Menschen aktiv an der Entwicklung ihrer Region teilnehmen.

Der Wirtschaftsgeograf Benjamin Clement hebt hervor, dass es Wandelagenten braucht, die sich für Veränderungen einsetzen. Das können lokale Politiker, Vereinsmitglieder oder engagierte Bürger sein, die die Gemeinschaft aktiv mitgestalten.

Zum Abschluss der Radiosendung wird auf ähnliche Herausforderungen im Ruhrgebiet verwiesen, wo migrantische Unternehmer ebenfalls Schwierigkeiten haben, sich in die Gesellschaft zu integrieren und ihre Stimmen in der breiteren Gemeinschaft zu Gehör zu bringen.

Insgesamt wird deutlich, dass die Perspektiven der Menschen in Zeiten des Wandels von großer Bedeutung sind, um eine inklusive und nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten.


Podcastfolge „Strukturwandel – Darum sind die Perspektiven der Menschen so wichtig“ vom –11.09.2025– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2025/09/11/strukturwandel_warum_die_perspektiven_der_menschen_so_dlf_20250911_2010_758e997f.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/strukturwandel-warum-die-perspektiven-der-menschen-so-wichtig-sind-100.html

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📅❓ Systemgastronomie und Schnellrestaurants machen der guten Küche den Garaus.

Neuwied ist die Stadt der Döner, der Systemgastronomie und der industriellen Bäckereiketten. Diese haben in den letzten Jahren die besten Restaurants verdrängt. Es gibt hier keinen Lieblingsitaliener, keinen Lieblingsasiaten und keinen Lieblingsgriechen mehr. Das liegt auch, aber nicht allein, daran, dass sie keine Angebote für Menschen machen, die sich ausschließlich pflanzlich ernähren.

Im Umkreis von 20 bis 40 Kilometern findet man hingegen gute Restaurants, bei denen man spürt und schmeckt, dass die Chefköchin oder der Chefkoch zusammen mit ihren Teams mit viel Liebe kocht. Qualität und Personaleinsatz haben ihren Preis. Und wo die Kaufkraft fehlt, fehlen die guten Restaurants. So wie in Neuwied. Den letzten hervorragenden Italiener hat die Stadt vermutlich zum letzten Jahresende aus einer städtischen Immobilie herausgeekelt. Kochkünstler haben halt oft ihren eigenen Kopf, Rückgrat oder einen Dickkopf. So etwas ertragen rückgratlose Politiker:innen selten. Da sind keine Kompromisse möglich.

Ein paar Kilometer rheinaufwärts gibt es ein Hotel, das ein Herz für ALLE Esser und Esserinnen hat. Es gibt eine oft wechselnde Speisekarte für Allesesser und Pflanzenesser. Und alles wird mit ausgesprochen viel Liebe gekocht und zubereitet. Mir wurde erzählt, dass die Chefköchin aus den USA stammt und mit einem Deutschen verheiratet ist, der sich rein pflanzlich ernährt. Sie selbst ist keine Veganerin, kocht aber aus Liebe für ihn pflanzlich. Als Restaurantgast darf ich davon profitieren. Vierteljährlich gibt es sonntags ein der Jahreszeit entsprechendes Menü für Allesesser und Veganer mit Weinbegleitung. Ebenso zu „Rhein in Flammen”. Bei der Reservierung werden Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten erfragt und entsprechend berücksichtigt.

Hier in meiner Gegend ist das das beste Restaurant.

Tägliche Schreibanregung
Welches ist das beste Restaurant in deiner Stadt?

Which is the best restaurant in your city?  |  Welches ist das beste Restaurant in deiner Stadt?

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🎙 Vom Heimweh zum Heimathafen: Die Geschichte hinter den Paletten

Johannes Becker ist Unternehmer und hat sich auf das Recycling von Paletten spezialisiert. Er stammt ursprünglich aus Kasachstan und kam im Alter von 16 Jahren nach Deutschland. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wie Heimweh und Rassismus fand er in Bremen ein neues Zuhause, in dem er sich wohlfühlte.


Aus der Podcastfolge „Wie dieser Unternehmer der mauen Auftragslage trotzt“ vom 17.09.2024 (Online bis: 18. September 2026) des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten„.


Er begann seine Karriere in der Gastronomie, arbeitete dann in verschiedenen Jobs und gründete schließlich sein eigenes Unternehmen. Mit nur 200 Euro startete er und baute sein Unternehmen über die Jahre auf. Momentan hat er jedoch große Sorgen, da die Auftragslage in seiner Branche schlecht ist. Trotz dieser Schwierigkeiten denkt er nicht daran, aufzugeben, und hofft, dass sich die Situation bald verbessert.

In diesem Podcast erzählt er von seiner beruflichen Reise, von seinen persönlichen Herausforderungen und von der Unterstützung seiner Familie. Er ist stolz auf das, was er erreicht hat, und betrachtet seine Firma als Teil seines Lebens. Er betont die Wichtigkeit von harter Arbeit und Durchhaltevermögen, um in schwierigen Zeiten erfolgreich zu bleiben.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://rbprogressivedl-a.akamaihd.net/clips/142/142881/142881_00560449_audio_stereo.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.bremenzwei.de/audios/eine-stunde-reden-johannes-becker-100.html

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