Im Gespräch wird die mangelhafte Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland thematisiert. Diese fordert einen Paradigmenwechsel von bloßer Fürsorge hin zu echter gleichberechtigter Teilhabe.
Susanne Groworsch von der Monitoringstelle kritisiert dabei insbesondere die weiterhin bestehenden „Sonderwelten“ wie Förderschulen und Werkstätten, die Menschen mit Behinderung systematisch von der Gesellschaft separieren. Während Länder wie Italien oder skandinavische Staaten als Vorbilder für inklusive Bildung dienen, verhindern in Deutschland verhärtete Strukturen und ein starker Fokus auf Leistungsfähigkeit messbare Fortschritte.
Die Expertin warnt zudem davor, die für die Inklusion notwendigen Mittel aufgrund von Sparzwängen zu kürzen, da es sich hierbei um grundlegende Menschenrechte und nicht um freiwillige Sozialleistungen handelt. Insgesamt zeigt das Interview, dass die Dynamik der Umsetzung in Deutschland deutlich nachgelassen hat und weiterhin große Barrieren in der Politik und in den Köpfen der Menschen bestehen.
Aus dem Interview „Gesellschaft und Gleichheit: Zum Stand der Inklusion.“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –05.04.2026-.
Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/04/05/gesellschaft_und_gleichheit_zum_stand_der_inklusion_susann_dlf_20260405_0715_47283482.mp3
Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/gesellschaft-und-gleichheit-zum-stand-der-inklusion-susann-kroworsch-juristin-100.html
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