enfant joueur – playful child – Spielkind | dailyprompt

Gedankenspiel. Ich spiele täglich Gedankenspiele. Was wäre, wenn … Ich könnte sie auch Tagträume nennen. Ich gerate in einen Flow. Versinke. Bis mich ein erschrockener Autofahrer mit wildem Hupen warnt, dass ich gerade dabei bin, bei Rot die Straße zu queren. Beispielsweise. Ich könnte sie auch „Kopfkino” nennen. Dann muss ich mich selbst zur Besinnung rufen. Mich auf den nächsten Schritt im Hier und Jetzt besinnen.

Ich war, bin und bleibe ein Spielkind. Wenn ich etwas Neues habe, muss ich alles sofort ausprobieren. Auch die Sachen, von denen ich keine Ahnung habe. Unsere Abteilungssekretärin bekam lange vor dem ersten PC eine Speicher-Schreibmaschine. Sie konnte Textbausteine abspeichern. Sie hatte viele standardisierte Texte zu schreiben. Der Speicherstand war hoch. Bis sie mich um Hilfe bat. Danach war der Speicher leer. Alles auf Anfang. Sie bat mich nicht wieder um Hilfe. …

Gedankenspiele
Brettspiele Kartenspiele
tägliche Spielzeit

… Erst vorletzte Woche wollte ich ein Update für mein Smartphone per Sideload installieren (Verbindung PC <=> Smartphone). Am Ende habe ich mein Smartphone auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.

Ansonsten spiele ich unregelmäßig verschiedene Kartenspiele oder Brettspiele wie Malefiz, Vier gewinnt, Mensch ärgere dich nicht, Mühle, Kniffel, Spiel des Lebens, Monopoly und Halma. Einmal im Monat bin ich Kindersitter und liege dann auf dem Boden und spiele mit einem Playmobil-Haus oder einer Playmobil-Eisenbahn. Oder denke mir mit den Utensilien, die auf dem Tisch stehen Rollenspiele aus. Im Sommer spiele ich gerne Minigolf. Bowling spiele ich auch.

Auch der Dailyprompt ist oft Spielzeit. So erfinde ich beispielsweise eine Sportart, gründe ein Sportteam und gebe ihm Farbe und ein Maskottchen (s. 29.12.). Doch das gehört eher zu den Gedankenspielen.

Spielzeit ist die Zeit, in der ich den Alltag vergesse und in andere Welten eintauche. Idealerweise gerate ich dabei in einen Flow und tauche entspannt und glücklich wieder auf.

Täglicher Schreibanreiz
Spielst du in deinem täglichen Leben? Was bedeutet „Spielzeit“ für dich?

Do you play in your daily life? What says “playtime” to you? | Spielst du in deinem Alltag? Was bedeutet „Spielzeit” für dich?

Ein Klick auf die Grafik erklärt die Lizenz.

Krisenvorsorge im Alltag. |

Der Artikel betont die Wichtigkeit der Krisenvorsorge im eigenen Zuhause. Insbesondere wird die Vorbereitung von Notfallrucksäcken empfohlen, um auf unerwartete Ereignisse wie Naturkatastrophen oder andere Notfälle angemessen reagieren zu können.

Der Artikel thematisiert die Bedeutung der Krisenvorsorge im Alltag und die Notwendigkeit, sich auf Notfälle wie Unwetter oder Stromausfälle vorzubereiten. Bundesinnenminister Dobrindt hat vorgeschlagen, junge Menschen in Schulen über Krisenfälle aufzuklären. Dieser Vorschlag wird als sinnvoll erachtet. Zudem wird die Wichtigkeit eines Notfallrucksacks betont, der essentielle Dinge für ein bis zwei Tage enthalten sollte – inklusive Vorräte für Haustiere.

»Katastrophenschutz für Zuhause: Die besten Vorbereitungen – Ein Gespräch mit dem Teenager, eine Nachricht vom Bundesinnenminister und ein Blogartikel, der schon lange in der Schublade liegt, sind der Grund für diesen Beitrag.«, 02.11.2025, https://brigantiskosmos.com/2025/11/02/katastrophenschutz-fur-zuhause-die-besten-vorbereitungen/

Das Event vom Recht zu töten.  |  Citation.

Nicht nur 007 nimmt sich die Lizenz zum Töten. Immer neue Spiele pflanzen Tod und Töten als Kinderspiele in unseren scheinbar friedlichen Alltag. Doch die Spiele der Kinder finden als Nachrichten ihre Fortsetzung für die Erwachsenen.

In Gaza findet der Tod als Liveshow Eingang ins Leben der westlichen Wertegemeinschaft. Wie Feuerwerk können Israelis das Sterben in Gaza beobachten. Eine Freundin beschrieb diese neue Form des Tourismus: Man kann von erhöhten Podesten nach Gaza schauen, fotografieren, den Sieg genießen, applaudieren. Diese absurde Vorstellung, ein Event vom Recht zu töten, muss uns Menschen fragen lassen: Sind wir der Menschlichkeit fähig? Ist die Fähigkeit zur Empathie auf dem Weg in den eigenen skrupellosen Narzissmus verlorengegangen?

Der Vernichtungsfeldzug gegen die Palästinenser ist der bestdokumentierte Genozid der Geschichte.

~ Gabriele Gysi, 21.06.2025, Friedensdemo, Berlin, https://www.gabriele-gysi.de/news-details/eine-lizenz-zum-toeten

GABRIELE GYSI ist Schauspielerin, Regisseurin und Autorin.
Sie wurde 1946 in Berlin als Tochter der kommunistisch-jüdischen Verleger Klaus und Irene Gysi geboren.
Sie besuchte die Staatliche Schauspielschule Berlin. Anschließend wurde sie an die Volksbühne Berlin engagiert.
1984 verließ sie die DDR und wechselte das Engagement ans Stadttheater Bochum. Nach Tätigkeiten an verschiedenen Theatern und Schauspielschulen kehrte sie 2006 als Assistentin der Intendanz und später als Chefdramaturgin an die Volksbühne Berlin zurück.
Seit 2010 lebt sie als freischaffende Künstlerin in Berlin.

Wohnungslos. | Readably.

Zum Tag der Wohnungslosen – Vom Leben auf der Straße | Der Artikel thematisiert die alarmierende Zunahme von Wohnungslosigkeit in Deutschland. Schätzungsweise leben derzeit 50.000 Menschen auf der Straße und über 600.000 sind wohnungslos. Als Hauptursachen werden die Privatisierung des Wohnungsmarktes, steigende Miet- und Energiekosten sowie unzureichende staatliche Hilfsmaßnahmen genannt. Zudem wird die gesellschaftliche Stigmatisierung obdachloser Menschen thematisiert, die oft als lästig empfunden werden und bei denen die individuellen Schicksale in der öffentlichen Wahrnehmung keine Beachtung finden.

»Doch diese düsteren Zahlen sind nur die Spitze des Eisbergs. Denn darin nicht erfasst sind Asylbewerber in Sammelunterkünften sowie die vermutlich ziemlich hohe, nicht genau bezifferbare und offensichtlich wachsende Dunkelziffer: Menschen, darunter viele Kinder und Jugendliche, die bei Freunden und Bekannten unterkommen – oder direkt auf der Straße leben.«

Sicherer Wohnraum und menschenwürdiges Wohnen sind unveräußerliche Menschenrechte.

In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Menschen ohne Wohnung in Deutschland gestiegen: Schätzungsweise 50.000 Menschen leben auf der Straße, über 600.000 sind wohnungslos.

Die Dunkelziffer der wohnungslosen Menschen, einschließlich Asylbewerber und Kinder, ist hoch und nicht genau erfasst.

Ursachen der Obdachlosigkeit sind vor allem der privatisierte Wohnungsmarkt, steigende Mieten, der Abbau von Sozialwohnungen und Einkommensarmut.

Ein häufiges Problem sind Zwangsräumungen, durch die viele Menschen ihre Wohnung verlieren, bevor sie die Möglichkeit haben, Hilfe zu erhalten.

Der Staat versagt oft bei der Unterstützung wohnungsloser Menschen, da viele Anträge auf Hilfe abgelehnt werden.

Die Anzahl der Zwangsräumungen hat während der Pandemie nicht abgenommen – trotz versprochener Schutzmaßnahmen.

Wohnungslosen Menschen fehlt es häufig an medizinischer Versorgung, was zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führt.

Ihr Alltag ist geprägt von Überlebenskampf, Diskriminierung und ständiger Angst vor Gewalt.

Menschen auf der Straße werden oft kriminalisiert und aus dem öffentlichen Raum vertrieben, um das Stadtbild zu „schützen“.

Verstorbene wohnungslose Menschen werden als „Unbedachte“ bezeichnet, da sie oft niemanden haben, der um sie trauert oder ihre Lebensleistungen würdigt.

10.09.2025