📰 Die vergessene Tote vom CSD – ein Plädoyer gegen das Verdrängen

Der Artikel behandelt den Fall von Abdul Ballout, einem 21-jährigen Mann aus Berlin, der am 25. Juli 2026 einen Anschlag verübt hat, bei dem eine Person getötet und über 30 weitere verletzt wurden. Ballout, der in einem von extremistischen Ansichten geprägten Umfeld aufgewachsen ist, wurde als potenzieller islamistischer Attentäter eingestuft. Er hatte bereits in der Vergangenheit versucht, sich dem IS anzuschließen. Trotz seiner gefährlichen Vorgeschichte erhielt er von einem Gericht ein mildes Urteil. Die Autorin des Artikels, Alice Schwarzer, kritisiert dies als Blauäugigkeit und Versagen der Justiz.

Der Artikel thematisiert auch die Herausforderungen der Integration von Muslimen in Deutschland sowie die Problematik des Kulturrelativismus, der es erschwert, über extremistische Ansichten zu sprechen. Es wird argumentiert, dass die Gesellschaft strenger mit solchen Ansichten umgehen sollte, um sowohl die Allgemeinheit als auch die liberalen Muslime, die unter Fundamentalismus leiden, zu schützen.

Schwarzer fordert ein Umdenken in der Gesellschaft und eine klare Haltung gegen Extremismus – unabhängig von der Herkunft oder Religion der Täter:innen. Sie kritisiert die falsche Toleranz, die es Extremisten ermöglicht, ungestört zu agieren.


Aus „Alice Schwarzer schreibt“ „Islamismus: Der Gefährder-Nachbar“ vom –07.08.2026– „EMMA„.


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📰 Gefahrenabwehr im Jugendstrafrecht: Muss der Staat beim Thema Extremismus umdenken?

In seinem Artikel behandelt Heinrich Schmitz den juristischen Begriff der „Vorbewährung“ im deutschen Jugendstrafrecht und beleuchtet dessen Bedeutung sowie die damit verbundenen Herausforderungen. Die wichtigsten Punkte sind hier zusammengefasst:

Die Vorbewährung ist ein Konzept im Jugendstrafrecht, das es Gerichten ermöglicht, die Entscheidung über die Aussetzung einer Jugendstrafe zur Bewährung um bis zu sechs Monate zu verschieben. Dies gibt dem Jugendlichen die Möglichkeit, sich zu rehabilitieren und zu beweisen, dass er keine weiteren Straftaten begehen wird.

Nach § 61 JGG kann das Gericht die Entscheidung über die Bewährung aufschieben, wenn die Beweise nicht ausreichen, um eine positive Sozialprognose zu rechtfertigen, aber Anzeichen vorliegen, dass sich die Situation des Jugendlichen verbessern könnte.

Das Jugendstrafrecht zielt weniger auf Vergeltung als auf Erziehung und die Chance zur Entwicklung ab. Schmitz argumentiert, dass junge Menschen sich verändern können und nicht alle, die in jungen Jahren Straftaten begehen, dies auch im Erwachsenenalter tun werden.

Der Artikel thematisiert einen konkreten Fall, in dem ein Verdächtiger eines islamistisch motivierten Anschlags aufgrund einer Vorbewährung auf freiem Fuß war. Dies wirft Fragen zur Angemessenheit und Sicherheit solcher Entscheidungen auf.

Richter:innen müssen Prognosen über die zukünftige Entwicklung von Straftäter:innen treffen. Dies ist jedoch keine exakte Wissenschaft. Schmitz betont, dass diese Prognosen oft fehlerhaft sein können und es wichtig ist, richterliche Entscheidungen zu hinterfragen, ohne die Unabhängigkeit der Justiz infrage zu stellen.

Der Artikel kritisiert populistische Forderungen nach der Abschaffung des Jugendstrafrechts für bestimmte Tätergruppen, insbesondere im Bereich des Terrorismus. Er argumentiert, dass das Problem nicht im Jugendstrafrecht selbst liege, sondern in der Anwendung seiner Instrumente.

Der Autor hebt hervor, dass der Rechtsstaat sowohl Chancen bieten als auch die Bürger schützen muss. Diese Balance ist oft herausfordernd und kann in Einzelfällen scheitern, was jedoch nicht die grundsätzliche Idee des Erziehungsstrafrechts infrage stellen sollte.

Insgesamt plädiert Schmitz dafür, die Vorbewährung nicht vorschnell abzulehnen, sondern die Rahmenbedingungen und deren Anwendung kritisch zu hinterfragen, um sowohl den Erziehungsansatz als auch die Sicherheit der Gesellschaft zu gewährleisten.

Vorbewährung von Heinrich Schmitzhttps://thecolumnists.org/2026/08/01/vorbewaehrung/

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🎙 Mit dem Hochzeitskleid im Gepäck: Wie Poesie und Mut Susanne nach Neuseeland führten.

In dieser Podcastfolge wird die Geschichte von Susanne Belarmino erzählt, die im Winter 2020 über Social Media John kennenlernt, einen Mann aus Neuseeland. Sie entwickeln eine virtuelle Beziehung, doch aufgrund von Corona können sie sich erst nach zweieinhalb Jahren persönlich treffen. Susanne plant sogar, ihr Hochzeitskleid für dieses erste Treffen mitzunehmen.


Aus der Podcastfolge „Mit Hochzeitskleid zum ersten Date – Susanne Belarmino“ vom 07.09.2025 des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


Während ihrer Zeit der Fernbeziehung kommunizieren sie viel und bauen eine tiefe Verbindung auf, obwohl sie sich nie persönlich gesehen haben. Susanne kündigt ihren Job und verkauft ihre Wohnung in Berlin, um nach Neuseeland zu ziehen. Trotz der Skepsis von Freunden und Familie bleibt sie entschlossen und plant mit John eine Zukunft.

Im Juli 2022 fliegt sie schließlich nach Neuseeland, wo sie John zum ersten Mal trifft. Die Begegnung ist emotional und fühlt sich für sie wie Nachhausekommen an. Sie heiraten in einer kleinen Zeremonie, die sie selbst organisiert haben. Nun leben sie zusammen in Neuseeland und genießen ihr gemeinsames Leben, wobei sie weiterhin an ihrer Beziehung arbeiten und ihren kreativen Leidenschaften nachgehen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/video/nachtcafe/podcast/mit-hochzeitskleid-zum-ersten-date-susanne-belarmino.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/nachtcafe/mit-hochzeitskleid-zum-ersten-date-susanne-belarmino-100.html

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