🎙 „Ich wollte nackt im Regen tanzen.“ – So besiegte Sarah nach zehn Jahren ihre Zwangsstörung.

In dem Interview berichtet Sarah von ihrer zehnjährigen Leidenszeit mit einer schweren Zwangsstörung und Emetophobie.

Durch extreme Reinlichkeitsrituale und soziale Isolation kam ihr Alltag fast vollständig zum Erliegen. Was schleichend in der Schulzeit begann, entwickelte sich über Jahre zu einem massiven Kontrollzwang, aufgrund dessen sie ihre Wohnung schließlich kaum noch verlassen konnte.

Am absoluten Tiefpunkt erkannte sie durch den Gedanken an Suizid paradoxerweise ihre eigene Entscheidungsfreiheit wieder und entschied sich für eine radikale Therapie. Mithilfe eines viertägigen, intensiven Behandlungskonzepts stellte sie sich in einer Klinik ihren größten Ängsten und konnte die Zwänge durch gezielte Konfrontation erfolgreich überwinden.

Heute führt Sarah ein geheiltes Leben und genießt die neu gewonnene Freiheit, nicht mehr perfekt funktionieren zu müssen.


Aus der Podcastfolge „Alles voller Keime – mein zwanghaftes Leben“ vom –08.03.2026– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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• Abtreibung • Dankbarkeit • Demütigung • Garten • Gewalt • Glück • Haus • Hunde • Überfall •

In der Podcastfolge „Wie sich diese 54-Jährige aus häuslicher Gewalt befreit hat” vom 15.05.2024 (verfügbar bis 20.06.2026) des Radio-Bremen-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten” wird die bewegende Geschichte von Britta Schiller-Renner erzählt. Die 54-Jährige hat schwere Zeiten in ihrem Leben durchlebt. In dem Podcast berichtet sie von ihrer gewalttätigen Ehe mit einem drogenabhängigen US-Amerikaner, der sie geschlagen und gedemütigt hat. Diese Beziehung war sehr traumatisch für sie, insbesondere, als sie schwanger wurde und eine Abtreibung vornehmen lassen musste, da sie sich in dieser Situation kein Kind wünschen konnte.

Zusätzlich erlitt sie einen schockierenden Überfall in der Tankstelle, in der sie arbeitete. Zwei Männer griffen sie mit einem Messer an, doch sie konnte knapp entkommen. Diese Erlebnisse haben sie stark geprägt, aber sie hat es geschafft, sich aus diesen dunklen Zeiten zu befreien.

Vor 17 Jahren lernte sie ihren jetzigen Mann kennen, mit dem sie glücklich ist und sich sicher fühlt. Gemeinsam teilen sie die Leidenschaft für große Hunde und die Dekoration ihres Hauses und Gartens. Britta ist dankbar für ihr neues Leben und die positiven Veränderungen, die sie erfahren hat. Sie betont, dass man trotz schwieriger Erfahrungen kein schlechter Mensch werden sollte, und spricht offen über die Herausforderungen, die sie überwunden hat.

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Hier vor schrecke ich am meisten zurück, fürchte ich mich mich am meisten:

Am meisten schrecke ich davor zurück, sich schnell bewegende Insekten, Spinnen, Schlangen und Skorpione (nicht das Sternzeichen) in die Hand zu nehmen. Um meine Furcht zu verlieren, wäre eine Expositionstherapie nötig. Für die Diagnose ICD-10 F40.2 reicht diese Furcht jedoch nicht aus, da ich weder in eine Schockstarre falle, noch Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern oder Atemnot bekomme. Lediglich ein starkes Vermeidungsverhalten zeige ich.

Ansonsten schrecke ich vor nichts zurück. Was nötig ist, wird gemacht oder ich lasse es machen.

Doch: ich werde mich im Freibad nicht vom Zehn-Meter-Sprungturm in die Tiefe stürzen. Damit ich mich überwinde, ins Wasser zu springen, müsste ich erstens in dieser Höhe zum Stehen kommen und zweitens müssten mich schnell bewegende Insekten, Spinnen, Schlangen oder Skorpione (nicht das Sternzeichen) jagen. Dann würde ich wahrscheinlich in eine Schockstarre fallen und Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern und Atemnot bekommen. Mit starkem Vermeidungsverhalten käme ich nicht weiter.

Täglicher Schreibanreiz
Vor welcher Sache schreckst du am meisten zurück? Was wäre nötig, damit du dich überwindest, es zu tun?

What’s the thing you’re most scared to do? What would it take to get you to do it?  |  Was ist das, wovor du dich am meisten fürchtest? Was müsste passieren, damit du es tust?

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