🎙 Landlust trifft Landflucht.

In dieser Rundfunksendung mit dem Titel „Leben auf dem Land – Wer geht, wer bleibt, wer kommt?” wird die Situation im ländlichen Raum Deutschlands beleuchtet. Oft heißt es, dass junge Menschen wegziehen und ältere Menschen bleiben. Die Realität ist jedoch komplexer.

Ein wichtiger Punkt ist beispielsweise die Infrastruktur mit Schulen und Supermärkten. Es gibt große regionale Unterschiede. So gibt es einige ländliche Gebiete mit nur wenigen Menschen, während andere Orte nahe an großen Städten liegen und daher nicht als ländlich gelten.

Junge Menschen, insbesondere Frauen, ziehen häufig in die Städte, da es dort mehr Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten gibt. Familien mit Kindern hingegen ziehen oft aufs Land, um ein Haus mit Garten zu haben. Ältere Menschen bleiben meist dort, wo sie schon leben, einige ziehen jedoch in schöne Urlaubsgebiete, um ihren Lebensabend zu verbringen.

Der Artikel beschreibt zudem, dass insgesamt mehr Menschen nach Deutschland aufs Land ziehen als wegziehen. Insbesondere Familien und Menschen, die im Homeoffice arbeiten, suchen nach ländlichen Lebensräumen, die oft günstiger sind als in der Stadt.

Ein Beispiel aus Sachsen-Anhalt zeigt, dass in einem kleinen Dorf wie Schleberoda Gemeinschaft und Miteinander eine große Rolle spielen. Die Dorfbewohner engagieren sich, um das Dorf lebendig zu halten, wodurch neue Menschen angelockt werden.

Zusammenfassend zeigt diese Rundfunksendung, dass das Leben auf dem Land von vielen Faktoren abhängt, darunter Infrastruktur, Lebensqualität und soziale Strukturen.


Podcastfolge „Leben auf dem Land – Wer geht, wer bleibt, wer kommt?“ vom –16.07.2026– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/07/16/leben_auf_dem_land_wer_geht_wer_bleibt_wer_kommt_dlf_20260716_2010_4f158524.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/leben-auf-dem-land-wer-geht-wer-bleibt-wer-kommt-102.html

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🎙 Überalterung, Abwanderung, Extremismus: Die bittere Realität in Sachsen-Anhalt

Das Gespräch behandelt den Aufstieg der AfD (Alternative für Deutschland) in Ostdeutschland, insbesondere in Sachsen-Anhalt, sowie die damit verbundenen faschistischen Gefahren. Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk erklärt, dass die AfD möglicherweise die absolute Mehrheit in Sachsen-Anhalt erreichen könnte, was zuvor als unwahrscheinlich galt. Er sieht die Wurzeln des Erfolgs der AfD in der Geschichte der DDR und darin, dass viele Menschen die Vergangenheit verharmlosen.

Kowalczuk warnt, dass Faschismus keine bloße Meinung ist, sondern eine ernsthafte Bedrohung darstellt. Er kritisiert, dass viele AfD-Wähler nicht erkennen, dass sie damit eine faschistische Haltung unterstützen. Er betont, dass die Verklärung der DDR und der SED-Diktatur gefährlich ist, da sie die Grundlage für einen neuen Faschismus legen könnte.

Zudem spricht er über die Herausforderungen, vor denen Sachsen-Anhalt steht, wie die Überalterung der Bevölkerung und den Verlust von Einwohnern. Kowalczuk macht deutlich, dass die Probleme in der Region nicht durch die Wahl der AfD gelöst werden, sondern sich sogar noch verschärfen könnten. Er appelliert an die Menschen, positive Narrative über die Gegenwart zu entwickeln und sich für Demokratie und Freiheit einzusetzen.

Insgesamt ist das Gespräch ein Weckruf, sich aktiv gegen Extremismus und für die Werte der Demokratie einzusetzen – besonders in unsicheren Zeiten.


Aus dem Interview „„Faschismus ist keine Meinung“ – Der Osten und die AfD. Ilko-Sascha Kowalczuk“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –09.08.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/08/09/faschismus_ist_keine_meinung_der_osten_und_die_afd_ilko_dlf_20260809_0736_527a05a7.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/faschismus-ist-keine-meinung-der-osten-und-die-afd-ilko-sascha-kowalczuk-100.html

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🎙 Vergiss die Bucket-List für die Rente! Warum das Leben jetzt stattfindet.

In ihrem Vortrag behandelt Julia Fischer die Biologie des Alterns und die aus der Forschung an Affen gewonnenen Erkenntnisse.

Fischer hebt hervor, dass das Altern sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Dimensionen hat – insbesondere im Kontext des demografischen Wandels, der eine größere Zahl älterer Menschen in der Gesellschaft mit sich bringt. Sie diskutiert die evolutionären Gründe für das Altern und erklärt, dass Organismen in der Regel zunächst in Wachstum und Fortpflanzung investieren, was langfristig zu Alterungsprozessen führt.

Ein zentrales Thema ist die kognitive Leistung im Alter. Fischer unterscheidet dabei zwischen fluider Intelligenz, die abnimmt, und kristalliner Intelligenz, die stabil bleibt oder sich sogar verbessert.

Des Weiteren thematisiert sie die Veränderung sozialer Netzwerke im Alter. Ältere Menschen haben tendenziell weniger soziale Interaktionen, zeigen aber dennoch ein gleichbleibendes Interesse an sozialen Informationen.

Fischer stellt verschiedene Theorien über das soziale Verhalten älterer Menschen vor. Ein Beispiel ist die sozio-emotionale Selektivitätstheorie. Diese besagt, dass Menschen sich mit zunehmendem Alter auf wertvolle Beziehungen konzentrieren. In ihrer Forschung mit Affen zeigt sie, dass diese Tiere im Alter zwar weniger sozial aktiv sind, aber weiterhin Interesse an sozialen Informationen haben. Die Risikobereitschaft nimmt im Alter nicht unbedingt ab, was darauf hindeutet, dass ältere Affen in bestimmten Situationen risikofreudiger sein können.

Zusammenfassend zeigt der Vortrag, dass das Altern komplexe biologische, kognitive und soziale Aspekte umfasst und dass die Forschung an Affen wertvolle Einblicke in diese Prozesse bietet.


Podcastfolge „Die Biologie des Alterns – Von Affen übers Leben lernen“ vom –05.09.2025– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2025/09/05/deutschlandfunknova_die_biologie_des_alterns_20250905_d950b1a7.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/die-biologie-des-alterns-von-affen-uebers-leben-lernen

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