🎙 Warum die WHO beim Thema Alkohol Alarm schlägt.

Das Interview behandelt die gesundheitlichen Vorteile von Abstinenz bzw. einer Reduzierung des Alkoholkonsums. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagt, dass es keine unbedenkliche Menge Alkohol gibt und der Verzicht auf Alkohol die beste Möglichkeit ist, Gesundheitsrisiken zu vermeiden.

Professor Falk Kiefer erklärt, dass Alkohol viele Teile des Körpers schädigt, darunter Gehirn, Herz und Immunsystem. Wenn Menschen weniger Alkohol trinken, können sie einige positive Effekte bemerken: Sie schlafen besser, denken klarer und das Risiko für psychische Erkrankungen sinkt. Langfristig kann auch das Risiko für Demenz sinken.

Die Leber, die für den Abbau von Alkohol zuständig ist, kann sich erholen, wenn man weniger trinkt. Eine Fettleber kann sich zurückbilden, fortgeschrittene Schäden wie Narbenbildung sind jedoch irreversibel.

Alkohol erhöht außerdem das Risiko für verschiedene Krebsarten. Weniger Alkohol zu trinken kann helfen, dieses Risiko zu senken. Insgesamt zeigt der Artikel, dass jede Reduktion des Alkoholkonsums gesundheitliche Vorteile mit sich bringt.


Aus dem Interview „Alkohol: Welche Gesundheitsprobleme lassen sich durch Abstinenz bessern?“ der Deutschlandfunk-Sendung „Sprechstunde“ vom –30.06.2026-.


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🎙 Zwei von drei Frauen wissen es nicht, weshalb PMOS so oft unentdeckt bleibt.

In dem Interview geht es um die Gesundheit von Frauen im Zusammenhang mit Diabetes, Gewicht und dem Menstruationszyklus. Es wird erläutert, dass nicht immer gynäkologische Probleme die Ursache für Unfruchtbarkeit oder Zyklusstörungen sind. Oft spielt auch der Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Übergewicht und Diabetes können den Hormonhaushalt von Frauen beeinflussen und somit den Zyklus sowie die Chancen auf eine Schwangerschaft beeinträchtigen.

Ein zentrales Thema ist das polyendokrine metabolische Ovarialsyndrom (PMOS), auch bekannt als PCO-Syndrom. Diese Erkrankung wird häufig nicht rechtzeitig erkannt, da viele Frauen nicht diagnostiziert werden. Schätzungen zufolge erhalten zwei von drei betroffenen Frauen keine Diagnose und es kann bis zu zwei Jahre dauern, bis sie behandelt werden.

Die Behandlung von PMOS ist individuell und hängt von den Beschwerden der Patientin ab. Frauen mit dieser Erkrankung haben ein höheres Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten. Daher sind eine frühzeitige Diagnose und Behandlung wichtig, um langfristige Gesundheitsprobleme zu vermeiden.

Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass viele medizinische Studien hauptsächlich an Männern durchgeführt wurden, was zu einem Wissensmangel über die speziellen Bedürfnisse von Frauen führt. Insulinpumpen, die zur Behandlung von Diabetes verwendet werden, berücksichtigen die Unterschiede im weiblichen Zyklus nicht, was die Blutzuckersteuerung erschwert.

Frauen, die vermuten, dass sie an PMOS leiden könnten, sollten den Mut aufbringen, das Thema anzusprechen, da es sich um eine häufige Hormonstörung handelt. Es ist wichtig, dass Ärzte verschiedener Fachrichtungen zusammenarbeiten, um eine ganzheitliche Behandlung zu gewährleisten.


Aus dem Interview „Frauengesundheit: Diabetes, Gewicht und Zyklus: Int. Susanne Reger-Tan“ der Deutschlandfunk-Sendung „Sprechstunde“ vom –07.07.2026-.


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🎙 Lebensstil-Dissonanz: Warum gesunde Entscheidungen so schwerfallen.

In diesem Interview wird das Konzept der Lebensstil-Dissonanz behandelt.

Es beschreibt, warum Menschen trotz des Wissens um gesunde Lebensweisen oft ungesunde Entscheidungen treffen. Professorin Daniela Berg erklärt, dass dies weniger mit Willensschwäche zu tun hat, sondern vielmehr mit neurobiologischen Mechanismen im Gehirn.

Insbesondere konkurrieren dabei das Dopaminsystem und der präfrontale Kortex miteinander. Während das Dopaminsystem kurzfristige, angenehme Entscheidungen belohnt, ist der präfrontale Kortex für langfristige Planung zuständig, was zu einem Konflikt führen kann.

Zudem wird betont, dass Gewohnheiten in der Kindheit geprägt werden und dass es schwierig ist, diese im Erwachsenenalter zu ändern.

Um gesunde Gewohnheiten zu etablieren, sind demnach kleine Schritte, häufige Wiederholungen und positive Verstärkung entscheidend, da das Gehirn auf Belohnungen reagiert und Routinen bevorzugt.


Aus dem Interview „Lebensstil-Dissonanz: Was hält uns davon ab, gesund zu leben? Int. Daniela Berg“ der Deutschlandfunk-Sendung „Sprechstunde“ vom –19.05.2026-.


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