🎙 Schleichende Symptome: Woran man Parkinson frühzeitig erkennt

Der Mediziner James Parkinson (1755–1824) legte im Jahr 1817 mit seiner präzisen Beschreibung der „Schüttellähmung“ den wissenschaftlichen Grundstein für das Verständnis der nach ihm benannten, heute als Morbus Parkinson bekannten neurodegenerativen Erkrankung.

Die Krankheit entsteht durch einen Dopaminmangel im Gehirn und äußert sich zunächst durch motorische Symptome wie Steifheit sowie nicht-motorische Vorboten wie Riechstörungen oder Erschöpfung. Obwohl Parkinson bis heute nicht heilbar ist, ermöglichen frühzeitige medikamentöse Therapien und spezialisierte Behandlungen eine deutliche Linderung der Beschwerden und verzögern den Fortschritt der Symptome.

Betroffene wie Katrin Wersing zeigen durch ihr sportliches Engagement beim Tischtennis und ihren Podcast, wie wichtig ein aktiver und mutiger Umgang mit der Diagnose für die Lebensqualität ist.

Während die Forschung an neuen Antikörpertherapien arbeitet, bleibt die genaue ärztliche Beobachtung – ganz im Sinne des Pioniers Parkinson – das maßgebliche Instrument der Diagnostik.


Aus der Podcastfolge „Entdecker der „Schüttellähmung“: James Parkinson“ vom –11.04.2025– des WDR-Podcasts „WDR Zeitzeichen„.


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🎙 Pionierarbeit bei -40 Grad: Neun Frauen gegen das ewige Eis (und die Skepsis der Männer).

Im Jahr 1990 überwinterten neun Frauen mit dem Team der Neumayer-Station erstmals unter extremen Bedingungen in der Antarktis.

Die Pionierinnen um die Geophysikerinnen Monika Sobiesiak und Estella Weigelt mussten sich zuvor gegen massive Vorbehalte des Alfred-Wegener-Instituts durchsetzen. Das Institut hatte eine rein weibliche Besatzung inklusive technischer Fachkräfte zur Bedingung gemacht.

Während der 15-monatigen Isolation leisteten sie anspruchsvolle wissenschaftliche Arbeit und wurden aus der Ferne Zeuginnen des Mauerfalls und der deutschen Wiedervereinigung. Trotz der harten Bedingungen, wie monatelanger Dunkelheit und extremer Kälte, bewies das Team seine fachliche und psychische Belastbarkeit.

Mit dieser historischen Leistung beendeten sie die Ära der rein männlichen Expeditionen und ebneten den Weg für die heute standardmäßigen gemischten Überwinterungsteams in der Polarforschung.


Aus der Podcastfolge „Kalte Einöde: Erstmals überwintern neun Frauen in der Antarktis“ vom –11.12.2025– des WDR-Podcasts „WDR Zeitzeichen„.


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🎙 Der Mann, der den Nil bändigen wollte und dabei das Licht entdeckte.

Alhazen wurde um 965 in Basra geboren, arbeitete in Kairo und ist für seine bahnbrechenden Forschungen im Bereich der Optik bekannt. Nachdem er in einen Konflikt mit dem Kalifen geraten war, kam er in Hausarrest, den er zur Durchführung von Experimenten über Licht und Sehen nutzte. In seinem Hauptwerk „Buch der Optik” dokumentierte er seine Erkenntnisse und entwickelte die erste Camera obscura, welche das Verständnis von Licht und Sicht revolutionierte. Trotz seines Einflusses auf die moderne Experimentalphysik gerieten Alhazens Leben und Werk weitgehend in Vergessenheit.


Aus der Podcastfolge „Er verstand das Sehen: Alhazen, der vergessene Wissenschaftler“ vom 21.09.2025 des WDR-Podcasts „WDR Zeitzeichen„.


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