Mir kommt als Erstes der Flow-Zustand in den Sinn. Dieser Zustand, in dem ich mich produktiv hingeben kann. Ich bin dann über einen längeren Zeitraum hinweg höchst konzentriert, und wenn dieser Zustand endet, bin ich zutiefst zufrieden. In meinem Berufsleben habe ich diesen Zustand oft erreicht, wenn ich etwas analysieren musste oder einen Ist- und einen Soll-Zustand beschrieb oder eine Schritt-für-Schritt-Anleitung verfasste. Auch beim Schreiben der Daily Prompts oder fiktiver Geschichten komme ich in diesen Flow.
Ähnlich geht es mir, wenn ich emotional oder geistig versunken bin, beispielsweise wenn ich Musik höre, ein Buch oder eine Zeitschrift lese. Wenn ich das in der Öffentlichkeit tue, wache ich irgendwann aus diesem Zustand auf und wundere mich, was um mich herum los ist und wie laut es eigentlich ist.
Ein besonderes Erlebnis ist es, wenn ich mich in den Augen eines anderen Menschen verliere und sozusagen durch ihre Augen in ihre Seele blicken kann. Es ist schön, wenn es auf Gegenseitigkeit beruht. Bereits beim Betrachten eines Fotos kann ich mich in den abgebildeten Augen verlieren.
Ab und zu passiert es mir, dass ich mich beim Scrollen durch Facebook oder Instagram verliere, weil mir der Algorithmus Reels am Stück präsentiert, die mich faszinieren.
What activities do you lose yourself in? | In welchen Aktivitäten verlierst du dich?
„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

