🎙 Schlaue Hörer, starre Rufer: Das faszinierende Kommunikationsrätsel der Primaten

In dieser Vorlesung wird die Kommunikation von Affen, insbesondere der südlichen Grünmeerkatze, thematisiert. Diese weist durch spezifische Alarmrufe auf Raubtiere hin. Julia Fischer von der Universität Göttingen erklärt, dass Sprache kein einzelnes Merkmal, sondern ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Komponenten ist, das auch bei Affen beobachtet werden kann. Ihre Forschung zeigt, dass Affen differenzierte Rufe verwenden, um auf unterschiedliche Bedrohungen hinzuweisen, und dass diese Rufe eine evolutionär festgelegte Beziehung zu den entsprechenden Gefahren haben. Abschließend wird betont, dass die Sprachfähigkeit beim Menschen einzigartig ist, da sie eine kumulative Evolution und die Fähigkeit zum Erlernen neuer Sprachen umfasst, was bei Tieren nicht in gleichem Maße beobachtet werden kann.


Podcastfolge „Vorsicht, Leopard! Wie Affen sich verständigen“ vom 04.09.2025 aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2025/09/04/deutschlandfunknova_vorsicht_leopard_wie_20250904_48322474.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/primatenforschung-vorsicht-leopard-wie-affen-sich-verstaendigen

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📅❓ Manifest?

Die Frage, welche Tiere sich als Haustiere eignen und welche nicht, ist heikel. Ihre Beantwortung spaltet die Menschen.

Tiere haben nicht meiner Unterhaltung bzw. Belustigung zu dienen. Sie sind auch nicht zur Schau zu stellen, denn ich bin der Meinung, dass kein Zoo der Welt den Tieren ein freies Leben bieten kann.

Tiere haben auch nicht meiner Ernährung zu dienen, da sich der Mensch vollwertig rein pflanzlich ernähren kann.

Exkurs: »Bald werden zehn Milliarden Menschen nur ernährt werden können, wenn sich die Menschheit pflanzlich ernährt. Bereits heute sind ca. 2,3 Milliarden Menschen täglich von Ernährungsunsicherheit betroffen. Täglich sterben ca. 24.000 Menschen an den Folgen von Hunger und Unterernährung, das heißt ca. alle vier bis zehn Sekunden ein Mensch. Mehr als 8.000 Kinder sterben täglich an hungerbedingten Ursachen.«

Nutztiere sind keine Haustiere, sie sind nicht einmal Nutztiere. Sie sind Lebewesen wie ich, die leben wollen – inmitten von Leben, das leben will.

Aus unterschiedlichen Gründen hat der Mensch die Pflicht, für Tiere Reservate zu schaffen, in denen sie frei und ungestört leben können. Allenfalls dürfen wir uns ihnen zur Schau stellen.

Für mich kommen nur die seit unzähligen Generationen domestizierten Tiere als Haustiere infrage, die die unmittelbare Nähe von Tier und Mensch suchen und ertragen und deren individueller Bewegungsdrang nicht eingegrenzt wird. Für mich bleiben da nur Hund und Katze übrig. Dabei hat der Mensch die Bedürfnisse der Tiere zu beachten und zu erfüllen.

Täglicher Schreibanreiz
Welche Tiere eignen sich am besten/schlechtesten als Haustiere?

What animals make the best/worst pets?  |  Welche Tiere eignen sich am besten bzw. am wenigsten als Haustiere?

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Was von der Woche übrig blieb. | 202551

ADHS häufiger im Erwachsenenalter diagnostiziert: Interview Alexandra Philipsen

Das Interview behandelt die zunehmende Diagnose von ADHS im Erwachsenenalter. So ist die Inzidenz neuer Diagnosen in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 8,6 auf 25,7 pro 10.000 Personen gestiegen. Professorin Alexandra Philipsen bewertet diese Entwicklung positiv, da ADHS bei Erwachsenen lange übersehen wurde. Sie schätzt die tatsächliche Prävalenz auf etwa 2,5 Prozent, während die administrativen Diagnosen zuvor nur bei 0,4 Prozent lagen. Ein Grund für die erhöhte Diagnosehäufigkeit ist das gestiegene Bewusstsein bei Fachleuten und Betroffenen. Gleichzeitig werden Frauen oft später diagnostiziert, da sie weniger auffällige Symptome zeigen. Trotz der verbesserten Diagnostik bestehen jedoch lange Wartezeiten für therapeutische Maßnahmen, was auf Mängel im Versorgungssystem hinweist. 16.12.2025 https://www.deutschlandfunk.de/adhs-wird-haeufiger-im-erwachsenenalter-diagostiziert-int-alexandra-philipsen-100.html

Wie gut wirkt Tiefenhirnstimulation gegen Stottern? Interview Katrin Neumann

Das Interview behandelt die Anwendung der Tiefenhirnstimulation zur Behandlung von schwerem Stottern, das sowohl psychische als auch neurologische Ursachen hat. Ein neuer Behandlungsansatz wurde an einem Patienten getestet, der trotz langjähriger Therapie weiterhin stark betroffen war. Die Behandlung führte zu einer Reduktion der Stotterhäufigkeit um etwa 45 Prozent und zu einer Verbesserung der Lebensqualität um 38 Prozent. Da die Methode jedoch invasiv ist und nicht für alle Patienten geeignet, sind weitere Studien notwendig, um geeignete Kandidaten und optimale Stimulationsparameter zu identifizieren. Der Behandlungserfolg zeigt, dass die Tiefenhirnstimulation eine vielversprechende Option für Patienten mit schwerem Stottern darstellen könnte. 16.12.2025 https://www.deutschlandfunk.de/wie-gut-wirkt-tiefenhirnstimulation-gegen-stottern-int-katrin-neumann-100.html

Stress macht Fleisch schlechter – trotzdem töten Schlachthöfe nicht stressfrei!

Der Artikel beschreibt, wie sich Stress bei Tieren negativ auf die Qualität ihres Fleisches auswirkt. Obwohl Stress bei der Schlachtung offiziell vermieden werden sollte, sind gängige Praktiken wie die CO₂-Betäubung von Schweinen mit erheblichem Stress und Leiden verbunden. Dies entlarvt die Vorstellung einer stressfreien Schlachtung als Mythos. Zudem wird kritisiert, dass Schlachthöfe nur wenig Transparenz bieten und sich gegen Aufnahmen wehren, die die Realität zeigen. Letztlich wird deutlich, dass die Unterschiede im Tierwohl zwischen Bio- und konventionell gehaltenen Tieren oft geringer sind als von vielen Verbrauchern angenommen. 12.12.2025 https://vegpool.de/magazin/stress-adrenalin-fleisch-mythos.html

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Lichtverschmutzung ist ein weiterer Faktor der Klimaerwärmung. |

Eine Studie der Cranfield University zeigt, dass Lichtverschmutzung durch nächtliche Beleuchtung den CO₂-Ausstoß von Pflanzen und anderen Organismen erhöht und somit den Klimawandel verstärkt. Der Grund: Pflanzen können bei künstlichem Licht keine Photosynthese betreiben.

»Studie: Lichtverschmutzung wirkt sich auf CO2-Ausstoß von Pflanzen und damit auf das Weltklima aus – Die so genannte Lichtverschmutzung hat laut Forschenden der Cranfield Uni in England Auswirkungen auf das Weltklima. Ihre Feststellung: Wenn nachts künstliches Licht leuchtet, stoßen Pflanzen, Bakterien und Tiere mehr Kohlenstoffdioxid aus als im Dunkeln. Gleichzeitig können Pflanzen mit dem künstlichen Licht keine Photosynthese betreiben, also kein CO2 aus der Luft verbrauchen. Demnach führt nächtliche Beleuchtung zu mehr CO2 in der Atmosphäre, was den Klimawandel zusätzlich anheizt.«, 13.11.2025, https://www.deutschlandfunk.de/studie-lichtverschmutzung-wirkt-sich-auf-co2-ausstoss-von-pflanzen-und-damit-auf-das-weltklima-aus-102.html

Was essen wir und was tun wir Tieren dafür an? |

Wenn Sie ein Stück weitergehen, sehen Sie aus dem Tiefgeschoss ein aufragendes Dinosaurier-Skelett und fragen sich: „Sind wir jetzt im Naturkundemuseum?” Doch dann entpuppt es sich als vergrößertes Masthuhn. Zwanzigmal vergrößert. Es ist nur ausgestellt, weil man einen CT-Scan machen konnte, bei dem die Deformationen der Knochen sichtbar wurden. Das Kunstwerk heißt „Monument for 308” und stammt von Andreas Greiner. Und das ist so wahnsinnig, weil es das Monument des Anthropozäns ist, so wie es ist, denn dieses Huhn kennt niemand. Es hat nur diese Nummer, aber es wird zu Millionen produziert und wir essen es. Man muss sich wirklich fragen: Was essen wir und was tun wir Tieren dafür an?

Anlässlich des 130. Jahrestags der Entdeckung des Röntgenbildes durch Wilhelm Conrad Röntgen widmet sich die Ausstellung in der Völklinger Hütte dessen Einfluss auf Kunst, Medizin und gesellschaftliche Machtverhältnisse.

Die Ausstellung „X. Die Macht des Röntgenblicks“ in der Völklinger Hütte feiert den 130. Jahrestag der Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen. Die Ausstellung zeigt, wie diese Technologie Kunst, Medizin und das Menschenbild verändert hat. Kurator Ralf Beil betont, dass die Ausstellung neben den wissenschaftlichen Aspekten auch gesellschaftliche Themen wie Machtverhältnisse und Sichtbarkeit beleuchtet. Dabei werden verschiedene Kunstwerke und Installationen eingesetzt. Ziel der Ausstellung ist es, das Publikum zum Nachdenken über die tiefere Bedeutung von Röntgenbildern und deren Einfluss auf unsere Wahrnehmung anzuregen.

»Völklinger Hütte: X.RAY. Die Macht des Röntgenblicks – Heute vor 130 Jahren macht Röntgen das Unsichtbare sichtbar. Eine große Schau in der Völklinger Hütte im Saarland zeigt, wie diese Entdeckung Kunst, Medizin und Menschenbild verändert.«, 08.11.2025, https://www.deutschlandfunkkultur.de/voelklinger-huette-x-ray-die-macht-des-roentgenblicks-100.html

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