Der Artikel bespricht den Experimentalfilm „Die Welt braucht mehr Zauberer – Mare’s Nest“ von Ben Rivers. Das Werk verzichtet bewusst auf konventionelle Erzählstrukturen und Handlungslogiken. Stattdessen begleitet er das junge Mädchen Moon auf einer assoziativen Reise durch eine postapokalyptische Welt, in der nur noch Kinder zu überleben scheinen. Diese treten jedoch wie „alte Seelen“ auf und bewahren das Wissen und die Mythen der vergangenen Menschheit.
Der Film reflektiert Themen wie den Klimawandel durch aneinandergereihte, oft rätselhafte und bruchstückhafte Szenen. Dabei liefert er keine klaren Antworten und entzieht sich absichtlich einer eindeutigen Interpretation, um stattdessen durch seine poetische, unzugängliche Bildsprache und seine Atmosphäre zu wirken.
epd film, 06.08.2026, arte-Mediathek: »Die Welt braucht mehr Zauberer« von Sascha Westphal
Im Gespräch „Heilung durch Kreativität: Kann Kunst unsere Psyche retten?” wird erörtert, wie Kunst und Kreativität der psychischen Gesundheit zuträglich sein können. Die Psychologin Stefanie Stahl und der Psychologe Lukas Klaschinski diskutieren mit der Künstlerin Elisa Klinkenberg über den Zusammenhang zwischen Kunst und Psyche.
Ausgangspunkt ist die Idee, dass kreative Fähigkeiten oft mit emotionalen Herausforderungen verbunden sind. Klinkenberg erzählt, wie sie nach einem Wendepunkt in ihrer sportlichen Karriere zur Kunst fand und wie ihr kreatives Schaffen ihr dabei hilft, mit ihren Gefühlen umzugehen. Sie beschreibt, dass sie beim Malen in einen „Flow-Zustand“ gerät, in dem sie alles um sich herum vergisst und hochkonzentriert ist.
Stahl und Klaschinski erläutern, dass Kunsttherapie eine wertvolle Methode sein kann, um innere Emotionen auszudrücken, die oft schwer in Worte zu fassen sind. Sie betonen, dass kreative Prozesse dabei helfen können, Emotionen zu verarbeiten und das Selbstwertgefühl zu steigern. Studien zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen und Kreativität geben könnte, was auf gemeinsame genetische Grundlagen hindeutet.
Im Gespräch wird auch die Bedeutung der Kunsttherapie hervorgehoben. Diese ist in vielen Ländern anerkannt, wird in Deutschland jedoch noch nicht vollständig von den Krankenkassen unterstützt. Klinkenberg und Stahl diskutieren verschiedene Methoden der Kunsttherapie, die dabei helfen können, innere Konflikte sichtbar zu machen und zu verarbeiten.
Zusammenfassend zeigt dieses Gespräch, dass Kunst nicht nur eine Form des Ausdrucks ist, sondern auch eine therapeutische Wirkung haben kann, indem sie Menschen dabei hilft, ihre Emotionen zu verstehen und zu bewältigen.
Podcastfolge „Heilung durch Kreativität: Kann Kunst unsere Psyche retten? mit Elisa Klinkenberg“ vom –28.08.2024– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.
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In dem Gespräch „Vom Rebell zum Bildhauer“ spricht Mario Neumann mit dem Künstler Rainer Weber. Für einen Podcast führt Mario Neumann Interviews mit zufälligen Passanten in Bremen, ohne vorher Informationen über sie zu recherchieren. In diesem Gespräch erzählt Rainer Weber von seinem Werdegang und seiner Arbeit als Bildhauer.
Er spricht über seine Vergangenheit als rebellischer Jugendlicher, der in der Schule Schwierigkeiten hatte und oft gegen Autoritäten ankämpfte. Er wuchs in einer von seiner Familie betriebenen Bäckerei auf und hatte eine eher unkonventionelle Erziehung. Der frühe Tod seiner Mutter hatte einen großen Einfluss auf sein Leben. Trotz dieser Herausforderungen fand er seinen Weg zur Kunst und wurde schließlich Bildhauer.
Ein zentrales Thema in Webers Arbeit ist die Verbindung von Kunst mit sozialen und politischen Fragen. Er beschreibt ein aktuelles Kunstprojekt, bei dem er eine Installation rund um die Reiterstatue von Otto von Bismarck in Bremen geschaffen hat. Dabei geht es ihm darum, die historische Figur und ihre Rolle in der Kolonialpolitik zu hinterfragen.
Rainer Weber erzählt auch von seinen künstlerischen Projekten, die oft interaktive Elemente beinhalten, sowie von seiner Leidenschaft für Fußball, die erst später in seinem Leben entstand. Er reflektiert über seine Familie, seine Kinder und seine Begeisterung für neue Technologien wie Photovoltaikanlagen.
Insgesamt vermittelt der Artikel einen Einblick in das Leben und die Gedanken eines Künstlers, der seine rebellische Vergangenheit in kreative und gesellschaftskritische Kunst umwandelt.
Aus der Podcastfolge „Vom Rebell zum Bildhauer“ vom –16.10.2024– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -23.11.2026-).
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Clint Eastwood ist ein berühmter amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Produzent. Er wurde am 31. Mai 1930 in San Francisco geboren. Er wuchs in armen Verhältnissen auf, da seine Eltern als Wanderarbeiter durch Kalifornien zogen. Ein Freund riet ihm, es in Hollywood zu versuchen, was ihm schließlich auch gelang.
Aus der Podcastfolge „Filmikone Clint Eastwood: Western, Waffen, Widersprüche“ vom 31.05.2025 des WDR-Podcasts „WDR Zeitzeichen„.
Seine Karriere begann mit der Serie „Rawhide” (Tausend Meilen Staub), in der er sechs Jahre lang einen Cowboy spielte. Später wurde er durch seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Sergio Leone und seine Rollen in Italo-Western bekannt, sowie durch seine berühmte Rolle als „Dirty Harry”, einem radikalen Polizisten.
Eastwood drehte im Laufe seiner Karriere viele verschiedene Filme, darunter auch emotionale Geschichten wie „Die Brücken am Fluss” und „Million Dollar Baby”, die ihm mehrere Oscars einbrachten. Er ist für seinen ruhigen Stil am Set und seine Fähigkeit bekannt, seinen Schauspielern Raum zu geben, um ihre Kunst zu zeigen.
Obwohl er oft als Macho angesehen wird, zeigt Eastwood in seinen Filmen auch komplexe, verletzliche Charaktere. Politisch betrachtet vertritt er sowohl konservative als auch progressive Ansichten und hat sich zu verschiedenen Themen geäußert, darunter Abtreibung und Waffengesetze.
Mit 94 Jahren brachte er kürzlich seinen neuesten Film „Juror #2” heraus, der sein letzter sein könnte, obwohl Eastwood selbst sagt, dass er weiterhin lerne und Spaß am Filmemachen habe.
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