🎙 Das Alter ist nur im Kopf: Ein Gespräch über Reife, Respekt und Lebenswege

In dieser Podcast-Folge spricht Mario Neumann mit Rifat Cetinkaya. Rifat ist ein junger Mann türkischer Herkunft, der in Deutschland geboren wurde. Im Gespräch erzählt er von seiner Identität, seiner Ausbildung zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement und seinem Interesse an Parfüms.

Er beschreibt, dass er stolz auf seine Herkunft ist, aber auch eine starke Verbindung zu Deutschland hat. Er spricht über seine Erfahrungen mit Wahlen und erklärt, warum er nicht wählt: Er fühlt sich von den Politikern nicht gut vertreten. Darüber hinaus erzählt er von seiner Leidenschaft für Kampfsport und davon, wie er Events zu dieser Sportart organisiert.

Ein weiterer wichtiger Punkt im Interview ist Rifats Hobby, Parfüms zu mischen. Er möchte Menschen, die sich teure Düfte nicht leisten können, die Möglichkeit geben, eigene, günstigere Parfüms zu kreieren. Er hat bereits erste Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt und plant, nach seiner Ausbildung ein eigenes Geschäft zu eröffnen.

Zudem spricht Rifat über seine Familie und seine Kindheit und darüber, wie ihn verschiedene Erfahrungen geprägt haben. Er betont, wie wichtig es ist, für Gerechtigkeit einzutreten und anderen zu helfen, wenn sie in Not sind.

Insgesamt vermittelt das Gespräch ein Bild von Rifat als einem ehrgeizigen, nachdenklichen und kreativen jungen Mann, der seine Träume verfolgt und Wert auf seine kulturellen Wurzeln legt.


Aus der Podcastfolge „Sein Hobby: Erfolgreich werden“ vom –20.01.2025– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -22.01.2027-).


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📰 Tote Intelligenz gibt es nicht: Der gefährliche Fetisch der KI

In ihrem Artikel behandelt Carola Hesse-Marx die Frage, ob Maschinen wirklich intelligent sein können. Die Autorin argumentiert, dass der Begriff „Künstliche Intelligenz” irreführend ist, da er Technik fälschlicherweise als intelligent darstellt. Dies sieht sie als problematisch an, da es die Vorstellung von Intelligenz, die immer mit Leben verbunden ist, verwässert. Ihrer Meinung nach gibt es keine leblosen oder toten Intelligenzen.

Hesse-Marx warnt davor, dass Menschen durch den Einfluss von Technik ihre eigene Identität verlieren könnten. Sie beschreibt, dass es zu einer Vermischung zwischen Mensch und Maschine kommen kann, was psychische Angst vor dem Verlust der eigenen Persönlichkeit auslösen kann. Dies könnte dazu führen, dass Menschen zu bloßen „Befehlsempfängern“ ihrer eigenen Werkzeuge werden.

Die Autorin kritisiert auch die Machtansprüche bestimmter Menschen, die Technik als Mittel zur Kontrolle und Herrschaft über das Leben nutzen. Sie stellt fest, dass der Unterschied zwischen lebendigen und leblosen Systemen oft nicht erkannt wird und dass viele Menschen den kreativen Prozess des Lebens nicht mehr wertschätzen.

Insgesamt warnt der Artikel vor den Gefahren einer übermäßigen Technisierung und der möglichen Entfremdung des Menschen von seiner eigenen Identität.

Carola Hesse-Marx | Psychologie Heute | 13.08.2026 | Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 9/2026: „Technik wird als intelligent bezeichnet“ | https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/artikel-detailansicht/45148-die-gefaehrliche-fantasie-von-der-intelligenten-maschine.html

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🎙 Wissenschaft humorvoll erklärt: Von Krebs-Magneten, KI-Katzen und Waschmaschinen.

In der Podcastfolge „Hörsaal goes Science Slam“ wurden drei Vorträge zu aktuellen wissenschaftlichen Themen präsentiert: „Nanomedizin”, „Künstliche Intelligenz (KI)” und „Mikroplastik”.

Nanomedizin – Verena Schulze:

Sie erklärte den Begriff der Nanomedizin, die sich mit der Anwendung von Nanotechnologie in der Medizin beschäftigt.

Sie erläuterte, dass Nanopartikel (10⁻⁹ Meter) bereits in Alltagsprodukten wie Sonnencreme und Corona-Tests verwendet werden.

Schulze stellte den Lotuseffekt vor, mit dem sich wasserabweisende Oberflächen schaffen lassen, die beispielsweise Wände vor Urin schützen können.

Sie sprach über ihre eigene Forschung zu Eisenoxid-Nanopartikeln, die in der Krebsdiagnose eingesetzt werden. Diese Partikel können Krebszellen anziehen und durch Magnetfelder isoliert werden.

Zum Abschluss der Präsentation betonte Schulze, dass die Nanotechnologie bedeutende Fortschritte in der Medizin ermöglichen kann.

Künstliche Intelligenz – Luca Neuperti:

Luca Neuperti untersuchte die Kommunikationsfähigkeit von KI, insbesondere von Chatbots:

Er stellte die Kommunikationsakkumulationstheorie vor, die beschreibt, wie Menschen in Gesprächen automatisch ihre Kommunikationsstile anpassen.

Neuperti verglich dies mit der Funktionsweise von Chatbots, die Worte in mathematische Vektoren umwandeln, um sie zu verarbeiten.

Er argumentierte, dass Chatbots nicht die gleiche Anpassungsfähigkeit wie Menschen besitzen. Dies könnte zu einem Problem werden, da sich Menschen potenziell an die vorgegebene Kommunikationsweise der KI anpassen könnten.

Der Vortrag endete mit der Aufforderung, die Interaktion mit Chatbots kritisch zu hinterfragen und die Verantwortung in der Entwicklung von KI zu betonen.

Mikroplastik – Dominik Kaczmarek:

Er thematisierte Mikroplastik, das durch das Waschen von synthetischen Textilien in die Umwelt gelangt.

Er erläuterte die verschiedenen Formen von Plastik (Makro-, Mikro- und Nanoplastik) und deren Verbreitung in der Umwelt und im menschlichen Körper.

Kaczmarek stellte seine Forschung vor, in der er die Mikroplastikemissionen beim Waschen von Kleidung untersuchte. Er erklärte den Sinnerschen Waschkreis, der die Waschleistung durch Zeit, Temperatur, Mechanik und Chemie definiert.

Er präsentierte die Methodik seiner Experimente zur Messung der Mikroplastikemissionen und hob die Bedeutung dieser Forschung für den Umweltschutz hervor.

Zusammenfassend zeigen die Vorträge, wie innovative Technologien und interdisziplinäre Ansätze in der modernen Wissenschaft genutzt werden, um bedeutende gesellschaftliche Herausforderungen in Bereichen wie der Medizin, der Kommunikation oder dem Umweltschutz anzugehen.


Podcastfolge „Nanomedizin, Chatbots, Mikroplastik – Hörsaal goes Science Slam“ vom –28.11.2025– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2025/11/28/deutschlandfunknova_nanomedizin_chatbots_20251128_6fbd6f01.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/buehne-frei-fuer-junge-forschende-nanomedizin-chatbots-mikroplastik-hoersaal-goes-science-slam

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🎙 Die KI als Kolleg:in: So arbeiten Redaktionen heute mit Sprachmodellen.

Der Vortrag behandelt die Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) im Journalismus sowie die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen. Jessica Kunert, eine Expertin auf diesem Gebiet, argumentiert, dass KI eine wichtige Technologie ist, die den Journalismus verändern kann, jedoch auch neue ethische Fragen aufwirft.

Zu Beginn wird betont, dass Vertrauen die grundlegende Währung im Journalismus ist. Kunert erklärt, dass KI zwar viele Aufgaben erleichtern kann, aber auch Risiken birgt, beispielsweise die Verbreitung von Falschinformationen in Form von Fake News und Deepfakes. Sie gibt einen historischen Überblick über die Entwicklung des Datenjournalismus und hebt fünf Phasen hervor, die zur heutigen KI-Technologie führten.

Die verschiedenen Phasen umfassen:

– Computer-Assisted Reporting in den 1960er Jahren, als Journalisten begannen, Computer für die Datenanalyse zu nutzen.

– Data-Driven Journalism in den 2000er Jahren, als größere Datenmengen durch das Internet zugänglich wurden.

– Datenjournalismus, der sich auf die visuelle Aufbereitung und das Storytelling von Daten konzentriert.

– Computational Journalism, bei dem soziale Wissenschaftsmethoden und Technologien kombiniert werden.

– Künstliche Intelligenz integriert und weiterentwickelt alle vorherigen Technologien.

Kunert beschreibt, wie KI genutzt werden kann, um Berichte automatisch zu erstellen, insbesondere in Bereichen wie Sport oder Wetter, in denen Daten in standardisierten Formaten vorliegen. Dies ermöglicht es Journalisten, sich auf tiefere Recherchen zu konzentrieren, während Routineaufgaben automatisiert werden.

Es werden auch die Herausforderungen angesprochen, die mit der Nutzung von KI verbunden sind, wie die Notwendigkeit qualitativ hochwertiger Daten und die Gefahr von Fehlern in KI-generierten Inhalten. Kunert warnt, dass Journalisten technische Fähigkeiten entwickeln müssen, um mit KI effektiv arbeiten zu können.

Ein weiteres zentrales Thema sind ethische Fragen, insbesondere in Bezug auf Datensicherheit und die Neutralität von Daten. Kunert betont, dass Daten stets die Werte ihrer Schöpfer widerspiegeln und dass es im Journalismus wichtig ist, diese Aspekte zu berücksichtigen.

Zusammenfassend zeigt der Vortrag, dass KI im Journalismus Potenzial, aber auch Herausforderungen mit sich bringt. Journalisten müssen sich anpassen und neue Fähigkeiten erlernen, um die Vorteile der Technologie zu nutzen und gleichzeitig ethische Standards zu wahren.


Podcastfolge „Journalismus: Welche Fragen sich beim Einsatz von KI stellen“ vom –11.11.2025– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


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📅❓ Keine Nostalgie: Mein Blick auf alte und neue Technik

Ich gehe meine Biografie durch und suche nach veralteter Technik, die ich vermisse. Ich befrage sogenannte Künstliche Intelligenzen nach veralteter Technik.

Es gibt einige veraltete Technik. Doch keine davon vermisse ich.

Ich bin von der technischen Entwicklung fasziniert und sie geht mir nicht schnell genug.

Der Vorteil veralteter Technik war oft, dass sie mir Geduld abverlangte und mein Leben entschleunigte. Wenn ich will, kann ich auch die heutige Technik so verwenden, dass ich entschleunigt lebe und mich nicht durch ihre Rasanz unter Druck setzen lasse.

Tägliche Schreibanregung
Welche veraltete Technik vermisst du am meisten – und warum?

Which outdated technology do you miss the most, and why?  |  Welche veraltete Technologie vermisst du am meisten, und warum?

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🎙 Die eine Partei sagt A, die andere Partei sagt B – und heraus kommt 0.

Zusammenfassung | Objektive Fakten:

Viele Unternehmen in Deutschland fragen sich, wo die Fachkräfte sind, denn der Arbeitsmarkt befindet sich im Umbruch.

Die Gesellschaft altert, Berufsbilder verändern sich und Künstliche Intelligenz (KI) wird in immer mehr Bereichen integriert.

Enzo Weber ist Forschungsbereichsleiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und hat Prognosen zur Arbeitsmarktsituation erstellt.

2026 wird die Anzahl der Arbeitskräfte in Deutschland zum ersten Mal geringer sein als im Vorjahr.

Dieser Rückgang ist auf die Alterung der Babyboomer-Generation und eine geringere Zuwanderung zurückzuführen.

Zwar hat die Erwerbsquote von Frauen zugenommen, jedoch arbeiten viele von ihnen in Teilzeit.

In der Altersgruppe der 30- bis 40-Jährigen ist der Gender-Pay-Gap besonders ausgeprägt.

Der Fachkräftemangel betrifft vor allem Berufe mit beruflicher Ausbildung, insbesondere im Handwerk und in der Industrie.

Es gibt einen Anstieg der Arbeitslosigkeit, insbesondere unter Fachkräften in technischen Berufen.

Um den Strukturwandel im Arbeitsmarkt zu bewältigen, wird die Notwendigkeit zur Weiterbildung und Qualifizierung betont.

Meinungen des Autors:

Der Autor glaubt, dass die Diskussion über Fachkräfte und Arbeitszeiten zu statisch ist und mehr Flexibilität benötigt.

Er argumentiert, dass Deutschland nicht durch mehr Arbeit, sondern durch bessere berufliche Entwicklung reicher werden kann.

Es wird angemerkt, dass der Fachkräftemangel nicht nur ein Problem der Quantität, sondern auch der Qualität der Ausbildung ist.

Der Autor sieht Potenziale in der besseren Integration von Frauen, älteren Arbeitnehmern und Zugewanderten in den Arbeitsmarkt.

Zwar sei der Kündigungsschutz wichtig, jedoch sei auch Flexibilität im Arbeitsmarkt notwendig, um neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Der Autor kritisiert die aktuelle wirtschaftspolitische Unsicherheit in Deutschland und fordert eine klare Ausrichtung für Investitionen und Innovationen.

Er betont, dass eine Erneuerung der Industrie notwendig ist und Deutschland seine Stärke in technischen Berufen bewahren sollte.

Der Autor sieht die Notwendigkeit, den Stolz auf die industrielle Vergangenheit Deutschlands zu nutzen, um eine positive Zukunft zu gestalten.

Kritisiert wird, dass die Diskussion über KI oft negativ geführt wird, ohne die Chancen zu erkennen, die diese Technologie bieten könnte.


Aus der Podcastfolge „Fachkräfte NEU DENKEN mit Enzo Weber“ vom –02.06.2026– des Podcasts „NEU DENKEN„.


Webseite der Folge in neuem Tab lesen, Episode abspielen/hören und/oder Transkript lesen: https://neu-denken-podcast.podigee.io/s5e3-fachkrafte-neu-denken-mit-enzo-weber

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