Das Interview behandelt die Debatte über Leihmutterschaft in Deutschland, die verboten ist, und erörtert alternative Möglichkeiten, um eine Familie zu gründen, wie etwa Pflege- und Adoptivfamilien. Ramona Westhof spricht mit Rainer Rettinger, dem Geschäftsführer eines Vereins für Pflege- und Adoptivfamilien.
Rettinger erklärt, dass es viele Gründe gibt, warum Menschen Pflegekinder aufnehmen möchten. Einige haben bereits eigene Kinder und möchten ihr Zuhause erweitern, andere sind kinderlos und suchen nach einer Möglichkeit, ein Kind in ihre Familie aufzunehmen. Es gibt auch Familien mit pädagogischem oder psychologischem Hintergrund, die traumatisierten Kindern helfen möchten.
Um ein Pflegekind aufnehmen zu können, müssen Interessierte bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie etwa eine sichere finanzielle Situation und ausreichend Platz im Zuhause. Sowohl verheiratete als auch unverheiratete Paare sowie Alleinstehende können sich bewerben.
Der Unterschied zwischen Pflege und Adoption wird ebenfalls erläutert. Bei einer Adoption haben die Eltern das volle Sorgerecht, während Pflegeeltern oft mit Rückkehranträgen der leiblichen Eltern konfrontiert werden. Pflegefamilien erhalten monatliches Pflegegeld, was bei einer Adoption entfällt. Dafür bietet Adoption mehr rechtliche Sicherheit.
Rettinger spricht auch die Unterstützung an, die Pflegefamilien von den Jugendämtern erhalten. Während einige Familien gute Unterstützung erfahren, kämpfen andere mit unzureichender Hilfe. Eine Umfrage zeigt, dass etwa 37 % der Pflegefamilien zufrieden sind, eine erhebliche Anzahl wird jedoch nicht ausreichend unterstützt.
Abschließend beschreibt Rettinger positive Erfahrungen von Pflegeeltern, die mit viel Liebe und Fürsorge für ihre Pflegekinder sorgen und sie als Teil ihrer Familie betrachten.
Aus dem Interview „Debatte um Leihmutterschaft – Adoption und Pflegeelternschaft als Alternative“ der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Studio 9“ vom –23.07.2026-.
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Im Gespräch mit Stephan Lorenz geht es um die Frage, wem das Wasser gehört und wie es in Zukunft verteilt werden könnte. Er betont, dass Wasser ein lebenswichtiger Stoff ist, der in Deutschland zwar bisher reichlich vorhanden war, durch den Klimawandel und andere Faktoren jedoch zunehmend knapp werden könnte.
Lorenz erklärt, dass Wasserknappheit nicht nur ein physisches, sondern auch ein wirtschaftliches und regulatorisches Problem ist. Er weist darauf hin, dass die Gesellschaft bereits ein gewisses Bewusstsein für Wasserprobleme entwickelt hat – besonders seit den heißen Jahren ab 2018 –, und dass politische Strategien zur Wasserbewirtschaftung eingeführt wurden. Zudem gibt es Diskussionen über die Nutzung und den Schutz von Wasserressourcen.
Lorenz beschreibt, dass viele verschiedene Akteure – wie Landwirtschaft, Industrie und Zivilgesellschaft – an der Wassernutzung beteiligt sind, was die Situation kompliziert macht. Auf individueller Ebene zeigen Umfragen, dass die Menschen unterschiedliche Gewohnheiten im Umgang mit Wasser haben. Diese sind oft weniger vom Preis als vielmehr von Gewohnheiten und Sauberkeitsvorstellungen geprägt.
Lorenz betont, dass sich die Gesellschaft an eine mögliche Wasserknappheit anpassen muss, obwohl Wasser in Deutschland bisher eine Selbstverständlichkeit war. Es gibt Möglichkeiten, Wasser besser zu nutzen und zu schützen, um die Verfügbarkeit zu erhöhen.
Aus dem Interview „Wem gehört das Wasser? Die Konflikte der Zukunft. Stephan Lorenz, Soziologe“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –19.07.2026-.
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eigene Recherche: Betrachtet man die ökologischen, sozialen und strukturellen Folgen, so steht die Kreuzfahrtindustrie in krassem Widerspruch zu einer nachhaltigen und fairen Art des Reisens.
Die meisten Schiffe fahren nach wie vor mit giftigem Schweröl, einem zähflüssigen Abfallprodukt der Ölindustrie. Strenge Abgasregelungen mit Partikelfiltern oder Katalysatoren, wie sie auf der Straße längst Standard sind, fehlen auf See oft völlig. Dadurch stoßen die Schiffe immense Mengen an Schwefeloxiden, Stickoxiden und Rußpartikeln aus – auch direkt in Häfen oder sensiblen Ökosystemen.
Eine Kreuzfahrt ist extrem energieintensiv, da das Schiff einer schwimmenden Kleinstadt gleicht, in der rund um die Uhr Strom für Antrieb, Klimaanlagen, Buffets und Unterhaltung erzeugt werden muss. Der CO₂-Ausstoß pro Person und Tag liegt oft deutlich über dem einer ohnehin klimaschädlichen Flugreise.
Der ständige Konsum und die All-inclusive-Strukturen an Bord produzieren zudem gigantische Müllberge. Dazu fallen täglich riesige Mengen Abwasser an. Selbst wenn dieses an Bord aufbereitet wird, gelangen oft noch Rückstände ins Meer und belasten das marine Ökosystem.
Kaum ein Kreuzfahrtschiff ist in seinem Heimatland registriert. Stattdessen fahren sie unter den Flaggen von Ländern wie Panama, Malta oder den Bahamas (Ausflaggung). Der Grund: So lassen sich strenge europäische Arbeits- und Umweltvorschriften völlig legal umgehen.
Für die Crew, besonders in den Bereichen Reinigung, Küche und Service, bedeutet das harte Arbeit unter fragwürdigen Bedingungen. Arbeitstage von 10 bis 14 Stunden über viele Monate hinweg ohne einen einzigen freien Tag sind keine Seltenheit. Die Bezahlung für diese körperlich fordernde Arbeit ist oft minimal und die soziale Absicherung de facto kaum vorhanden (prekäre Verträge).
Wenn ein Schiff anlegt, strömen in kürzester Zeit Tausende von Menschen in kleine Küstenorte. Das führt zu verstopften Gassen, überlasteter Infrastruktur und massivem Stress für die Einheimischen. Venedig hat große Schiffe inzwischen aus dem Zentrum verbannt, da die Stadt buchstäblich erdrückt wurde (Kollaps der Hafenstädte).
Die lokale Wirtschaft hat erschreckend wenig von den Menschenmassen (kaum wirtschaftlicher Nutzen). Durch attraktive All-inclusive-Angebote schlafen und essen die Reisenden an Bord. Selbst Ausflüge werden direkt über die Reederei gebucht. Das Geld bleibt fast vollständig im System des Kreuzfahrtkonzerns, während die besuchten Städte auf den Kosten für die Infrastruktur und die Müllentsorgung sitzen bleiben.
Kreuzfahrten sind hochgradig durchorganisiert. Feste Liegezeiten und Essenszeiten diktieren den Rhythmus. Anstatt die eigene Zeit frei einzuteilen, verbringt man viel Zeit mit Warten und Schlangestehen in der Masse (fremdbestimmte Taktung).
Oft geht es nur darum, möglichst viele Orte in kurzer Zeit „abzuhaken”. Echte Ruhe, das spontane Entdecken eines Ortes oder der tatsächliche Kontakt zur Kultur und den Menschen vor Ort bleiben bei Landgängen von wenigen Stunden völlig auf der Strecke (oberflächlicher Konsum).
Radiobeitrag: Das Gespräch beschreibt den anhaltenden Boom von Hochseekreuzfahrten trotz aktueller Herausforderungen wie Klimakrise und politische Krisen. Im Jahr 2025 haben 1,51 Millionen Menschen eine Kreuzfahrt ab deutschen Häfen gebucht, was einen neuen Rekord darstellt.
Matthias Morr, Kreuzfahrttester und YouTuber, erklärt, dass es zwei Gruppen von Menschen gibt: diejenigen, die Kreuzfahrten lieben, und diejenigen, die sie ablehnen, ohne sie ausprobiert zu haben. Viele, die Kreuzfahrten mögen, schätzen den hohen Standard von Essen und Unterhaltung an Bord, der oft besser ist als an Land, da die Schiffe mehr Personal beschäftigen können.
Der Vorteil von Kreuzfahrten ist, dass man mit einem Koffer mehrere Reiseziele entdecken kann, was besonders für ältere Menschen bequem ist. Allerdings sind die Preise für Ausflüge an Land oft höher, wenn man sie über die Reederei bucht.
Morr spricht auch über Gesundheitsrisiken auf Kreuzfahrtschiffen wie Erkältungen und Noroviren und kritisiert, dass viele Passagiere nicht ausreichend auf Hygiene achten.
Ein weiterer Punkt ist, dass immer mehr junge Menschen Kreuzfahrten für sich entdecken, da die Reedereien Angebote speziell für Familien und jüngere Reisende entwickelt haben. Dadurch werden Kreuzfahrten heute nicht mehr nur als Urlaub für ältere Menschen angesehen.
Insgesamt zeigt der Artikel, dass trotz einiger Bedenken viele Menschen Kreuzfahrten als attraktive Urlaubsform betrachten.
Aus dem Interview „Trotz Klima, Krieg und Krisen – Kreuzfahrten boomen“ der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Studio 9“ vom –14.07.2026-.
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Der Deutschlandfunk-Kultur-Beitrag „Wie wir als Gesellschaft das Sterben lernen müssen“ enthält ein Interview mit dem Palliativmediziner Gian Domenico Borasio. Er beschäftigt sich mit dem Thema Sterben und der Begleitung Sterbender. Im Folgenden sind die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
Borasio kritisiert den aktuellen Trend zur Longevity, der seiner Meinung nach eine Verdrängung oder Tabuisierung des Todes darstellt. Er sieht Parallelen zu vergangenen Jahrzehnten, in denen die medizinische Hybris dazu führte, dass schwerkranke und sterbende Patienten vernachlässigt wurden.
Obwohl die Gesellschaft im Durchschnitt älter wird, betont Borasio, dass es wichtig ist, dies mit einer hohen Lebensqualität zu verbinden. Die Herausforderungen im Pflegebereich sind jedoch groß, da es einen Anstieg an pflegebedürftigen älteren Menschen geben wird, während die notwendigen Pflegeeinrichtungen und -kräfte fehlen.
Borasio schlägt vor, dass sich die Gesellschaft stärker um die Pflege und Unterstützung Bedürftiger kümmern sollte, indem sie „sorgende Gemeinschaften“ bildet. Dies würde eine bessere gegenseitige Unterstützung ermöglichen.
Das [wir immer länger leben] ist im Prinzip was Gutes, vor allem wenn wir mit einer guten Lebensqualität älter werden und wenn wir die Zeit, die uns geschenkt wird, mit einer guten Lebensqualität auch leben können.
Und das hängt natürlich von den äußeren Umständen ab. Das hängt davon ab, wie die Gesellschaft es uns ermöglicht, unsere letzten Lebensjahre zu leben. Und da gibt es natürlich eine große Gefahr, denn diejenigen Einrichtungen, die notwendig wären, die alten Pflegeheime und die Pflegekräfte, die man bräuchte, die wird es in Zukunft nicht mehr geben, weil es ein Tsunami von hochaltrigen, gebrechlichen Pflegebedürftigen und großteils auch dementen Patienten auf uns, auf unsere Gesellschaft zukommt.
Und da ist die einzige Lösung, die ich sehe, tatsächlich die Vergesellschaftung der Care-Arbeit durch das, was man sorgende Gemeinschaften nennt, also Caring Communities, wo sich alle um alle kümmern, nicht nur um Alte und Sterbende, sondern auch um Mütter mit alleinerziehenden Kindern, um behinderte Menschen.
Da müssen wir wieder dazu kommen, dass sich die Menschen umeinander kümmern, damit auch später sie eine Chance haben, dass man sich um sie kümmert, wenn sie denn eben soweit sind.
Denn wenn wir erwarten, dass der Staat das für uns löst, dann werden wir Schiffbruch erleiden.
Borasio hebt hervor, dass es in Deutschland Fortschritte in der Palliativmedizin gegeben hat, wie die flächendeckende Verfügbarkeit von ambulanten Palliativteams. Dennoch gibt es Bedenken hinsichtlich der Ökonomisierung des Gesundheitssystems, die zu einer Zweiklassengesellschaft führen könnte, in der einige Patienten über-, andere unterversorgt werden.
Oft unterscheiden sich die Prioritäten der Patienten am Lebensende von den Annahmen der Ärzte. Borasio betont die Notwendigkeit, die Wünsche und Bedürfnisse der Patienten zu hören und zu respektieren, statt sie als Kostenfaktoren zu betrachten.
Borasio ist optimistisch, dass es viele in der Medizin gibt, die sich um die Patienten kümmern und ihnen zuhören. Er fordert jedoch politische Veränderungen, um finanzielle Fehlanreize im Gesundheitssystem zu beseitigen.
Insgesamt plädiert der Palliativmediziner für einen bewussteren und empathischeren Umgang mit dem Sterben in der Gesellschaft, bei dem die Bedürfnisse der Patienten im Mittelpunkt stehen.
Aus dem Interview „Wie wir als Gesellschaft das Sterben lernen müssen“ der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Studio 9“ vom –08.07.2026-.
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Der Beitrag handelt von dem deutschen Liedermacher Reinhard Mey, der darin über seine Gedanken und Gefühle zu Deutschland reflektiert. Er erzählt von seiner Kindheit und seiner ersten Reise nach Frankreich, bei der er Heimweh nach seiner Familie hatte. Mey beschreibt, wie wichtig ihm die deutsche Sprache ist, obwohl sie kompliziert ist, und wie sehr er sie schätzt.
Er zieht auch Vergleiche zwischen Deutschland und anderen Ländern, insbesondere Frankreich und Dänemark. Dabei bemerkt er, dass die Deutschen oft neidisch sind und hämisch miteinander umgehen, was er als unangenehm empfindet. Mey spricht über die Veränderungen in der Gesellschaft und dass er das Gefühl hat, die Menschen seien rauer und weniger freundlich zueinander geworden.
Trotz dieser Probleme sieht er auch positive Aspekte in Deutschland und betont, dass es viele Dinge gibt, die besser sind als früher. Er wünscht sich eine Regierung, die sich mehr um die Bedürfnisse der Bürger kümmert. Insgesamt plädiert er für mehr Freundlichkeit und Verständnis im Umgang miteinander.
Aus dem Beitrag „Denk ich an Deutschland: der Liedermacher Reinhard Mey“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –12.07.2026-.
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Die Sommeruniversität für Frauen an der Freien Universität Berlin wurde 1976, also vor 50 Jahren, gegründet, da Frauen an Hochschulen damals stark benachteiligt waren. Eine Gruppe von Dozentinnen wollte einen Raum schaffen, in dem Frauen über ihre Erfahrungen und die Herausforderungen sprechen konnten, mit denen sie konfrontiert waren.
Ilse Lenz, eine der Mitorganisatorinnen, erinnert sich, dass die erste Sommeruniversität ein Ort war, an dem Frauen neue Ideen diskutieren konnten, beispielsweise über die Rolle von Haus- und Care-Arbeit in der Gesellschaft. Die Veranstaltungen waren offen für Frauen aus verschiedenen Berufen, nicht nur aus der Wissenschaft.
Vor 50 Jahren waren die meisten Lehrenden Männer und Frauen hatten nur wenig Einfluss. Die Sommeruniversität trug dazu bei, dies zu ändern, indem sie genderspezifische Forschung an die Universitäten brachte und Frauen ermutigte, ihre Stimme zu erheben.
Auch heute gibt es noch Herausforderungen in der Geschlechterforschung, insbesondere im Hinblick auf Beziehungen zwischen Menschen und deren gleichberechtigte Gestaltung. Trotz der Fortschritte bleibt noch viel zu tun, um die Gleichstellung der Geschlechter weiter voranzubringen.
Aus dem Interview „Männer verboten – 50 Jahre ‚Sommeruniversität für Frauen‘ in Berlin“ der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Studio 9“ vom –07.07.2026-.
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In dem Interview geht es um die Gesundheit von Frauen im Zusammenhang mit Diabetes, Gewicht und dem Menstruationszyklus. Es wird erläutert, dass nicht immer gynäkologische Probleme die Ursache für Unfruchtbarkeit oder Zyklusstörungen sind. Oft spielt auch der Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Übergewicht und Diabetes können den Hormonhaushalt von Frauen beeinflussen und somit den Zyklus sowie die Chancen auf eine Schwangerschaft beeinträchtigen.
Ein zentrales Thema ist das polyendokrine metabolische Ovarialsyndrom (PMOS), auch bekannt als PCO-Syndrom. Diese Erkrankung wird häufig nicht rechtzeitig erkannt, da viele Frauen nicht diagnostiziert werden. Schätzungen zufolge erhalten zwei von drei betroffenen Frauen keine Diagnose und es kann bis zu zwei Jahre dauern, bis sie behandelt werden.
Die Behandlung von PMOS ist individuell und hängt von den Beschwerden der Patientin ab. Frauen mit dieser Erkrankung haben ein höheres Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten. Daher sind eine frühzeitige Diagnose und Behandlung wichtig, um langfristige Gesundheitsprobleme zu vermeiden.
Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass viele medizinische Studien hauptsächlich an Männern durchgeführt wurden, was zu einem Wissensmangel über die speziellen Bedürfnisse von Frauen führt. Insulinpumpen, die zur Behandlung von Diabetes verwendet werden, berücksichtigen die Unterschiede im weiblichen Zyklus nicht, was die Blutzuckersteuerung erschwert.
Frauen, die vermuten, dass sie an PMOS leiden könnten, sollten den Mut aufbringen, das Thema anzusprechen, da es sich um eine häufige Hormonstörung handelt. Es ist wichtig, dass Ärzte verschiedener Fachrichtungen zusammenarbeiten, um eine ganzheitliche Behandlung zu gewährleisten.
Aus dem Interview „Frauengesundheit: Diabetes, Gewicht und Zyklus: Int. Susanne Reger-Tan“ der Deutschlandfunk-Sendung „Sprechstunde“ vom –07.07.2026-.
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Längere Hitzeperioden führen oft zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten.
Da wir nachts schlechter schlafen, sind wir tagsüber reizbarer. Das kann zu mehr Konflikten im Alltag führen, beispielsweise zu aggressiverem Verhalten im Straßenverkehr oder zu mehr Fouls beim Sport.
Wenn es sehr heiß ist, suchen deutlich mehr Menschen psychiatrische Notaufnahmen auf. Hitze kann bestehende psychische Erkrankungen verschlimmern und auch neue auslösen.
Die genauen Ursachen werden noch erforscht. Es wird jedoch vermutet, dass Hitze starken Stress bedeutet, leichte Entzündungen im Gehirn auslöst und die schützende Blut-Hirn-Schranke schwächt, sodass Giftstoffe leichter ins Gehirn gelangen.
Neben den klassischen Tipps, wie viel zu trinken und Schatten zu suchen, ist der Aufenthalt in der Natur besonders wichtig. Zeit im Grünen oder im Wald kühlt nicht nur den Körper, sondern stärkt auch die Psyche nachweislich.
Es hilft, sich in kühleren Zeiten eine innere Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegen Stress aufzubauen. Das gelingt am besten durch regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung und gute soziale Kontakte.
Aus dem Interview „Wie wirkt sich Hitze auf die Psyche aus? Interview Sebastian Karl“ der Deutschlandfunk-Sendung „Sprechstunde“ vom –23.06.2026-.
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In dieser Podcastfolge berichtet die Autorin von einer persönlichen Erfahrung mit Eseln und thematisiert gleichzeitig deren schwierige Lebenssituation weltweit.
Die Autorin erinnert sich an eine Begegnung mit einem Esel in Irland, die sie tief berührt hat. Sie beschreibt, wie sie einen Esel an einer Steinmauer traf, der ihr ruhig und gelassen begegnete. Diese Begegnung gab ihr ein Gefühl von Ruhe und Verbundenheit. Später besuchte sie einen Lebenshof für Esel, auf dem viele Tiere aus schlechter Haltung ein besseres Leben gefunden haben.
In der Podcastfolge wird hervorgehoben, dass Esel oft unter schlechten Bedingungen leben, insbesondere in ärmeren Regionen, wo sie als Transportmittel eingesetzt werden. Viele Esel leiden unter Verletzungen und schlechter Pflege, da ihre Besitzer ihnen oft nicht die notwendige medizinische Versorgung zukommen lassen können.
Die Organisation „RespekTiere“ setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Esel ein, indem sie medizinische Hilfe leistet und die Halter über die richtige Pflege informiert. Die Autorin ermutigt die Hörer:innen, dieses Projekt zu unterstützen, um den Eseln zu helfen.
Am Ende der Folge wird betont, wie wichtig es ist, Esel zu begegnen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Dies bringt nicht nur den Tieren, sondern auch den Menschen Freude und Ruhe.
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»Nun steht im neuen Wasserbericht der UNO, die Welt verbrauche heute schon mehr Süßwasser aus Flüssen, Seen, Gletschern und Grundwasserleitern, als die Natur durch Niederschläge wieder auffüllen kann.«
Aus dem Interview „Zunehmende Dürren – Wie leben im Zeitalter des „Wasserbankrotts“?“ der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Studio 9“ vom –17.06.2026-.
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