🎙 Die Erlaubnis, einfach „ich” zu sein. Wege aus dem Beziehungsdruck

In dem Gespräch geht es um Timon, einen 43-jährigen Mann, der an einer bipolaren Störung leidet und Probleme in seinen Beziehungen hat. Im Gespräch mit Stefanie Stahl berichtet er von seinen Erfahrungen und den Herausforderungen, die diese psychische Erkrankung mit sich bringt.

Timon erklärt, dass er manische Phasen, in denen er sehr energiegeladen und euphorisch ist, und depressive Phasen, in denen er sich zurückzieht und wertlos fühlt, erlebt. Diese Stimmungsschwankungen beeinflussen seine Beziehungen, da er oft das Bedürfnis hat, sich zurückzuziehen, wenn es ihm schlecht geht. Er hat bereits drei Ehen und mehrere Beziehungen hinter sich, die aufgrund seiner Erkrankung gescheitert sind.

Stefanie Stahl erläutert, dass es sich bei der bipolaren Störung nicht um normale Stimmungsschwankungen handelt, sondern um extreme Schwankungen, die das Leben stark belasten können. Zudem diskutieren sie, wie Timons Kindheit, in der ein hoher Leistungsdruck herrschte, seine Sicht auf Beziehungen und sein Selbstwertgefühl geprägt hat. Timon hat das Gefühl, in Beziehungen immer „performen“ zu müssen, um geliebt zu werden, und er hat Angst vor Ablehnung, wenn er Schwächen zeigt.

Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist, dass Timon lernen muss, sich selbst zu akzeptieren – mit all seinen Schwächen und den Phasen seiner Erkrankung. Stefanie betont, wie wichtig echte Verbindung und Unterstützung in Beziehungen sind, um mit psychischen Herausforderungen besser umzugehen. Timon wünscht sich, dass seine Partnerin ihn in schwierigen Zeiten unterstützt und ihm Mut macht, er selbst zu sein, ohne dass er sich ständig unter Druck setzen muss.

Insgesamt zeigt das Gespräch, wie psychische Erkrankungen das Beziehungsleben beeinflussen können und dass das Streben nach echter Verbindung und Akzeptanz für die Heilung entscheidend ist.


Podcastfolge „Meine Bipolare Störung belastet meine Beziehungen – oder bin ich einfach bindungsängstlich?“ vom –21.06.2026– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ais.audiorella.com/podcasts/1748-stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl/247696-meine-bipolare-stoerung-belastet-meine-beziehungen-oder-bin-ich-einfach-bindungsaengstlich.mp3

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🎙 … die Interessen und die Wünsche und die Sehnsüchte seiner Bürger.

Der Beitrag handelt von dem deutschen Liedermacher Reinhard Mey, der darin über seine Gedanken und Gefühle zu Deutschland reflektiert. Er erzählt von seiner Kindheit und seiner ersten Reise nach Frankreich, bei der er Heimweh nach seiner Familie hatte. Mey beschreibt, wie wichtig ihm die deutsche Sprache ist, obwohl sie kompliziert ist, und wie sehr er sie schätzt.

Er zieht auch Vergleiche zwischen Deutschland und anderen Ländern, insbesondere Frankreich und Dänemark. Dabei bemerkt er, dass die Deutschen oft neidisch sind und hämisch miteinander umgehen, was er als unangenehm empfindet. Mey spricht über die Veränderungen in der Gesellschaft und dass er das Gefühl hat, die Menschen seien rauer und weniger freundlich zueinander geworden.

Trotz dieser Probleme sieht er auch positive Aspekte in Deutschland und betont, dass es viele Dinge gibt, die besser sind als früher. Er wünscht sich eine Regierung, die sich mehr um die Bedürfnisse der Bürger kümmert. Insgesamt plädiert er für mehr Freundlichkeit und Verständnis im Umgang miteinander.


Aus dem Beitrag „Denk ich an Deutschland: der Liedermacher Reinhard Mey“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –12.07.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/07/12/denk_ich_an_deutschland_der_liedermacher_reinhard_mey_dlf_20260712_0822_8e4af81a.mp3

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