🎙 Warum emotionales Essen kein Kontrollverlust, sondern ein Kontrollversuch ist.

In dieser Podcast-Folge wird die Geschichte von Kilian erzählt, der unter Binge-Eating leidet. Das bedeutet, dass er in kurzen Zeiträumen große Mengen an Essen konsumiert. Diese Essstörung steht in engem Zusammenhang mit seinen Selbstzweifeln und Depressionen, die auf traumatische Erfahrungen in seiner Kindheit zurückzuführen sind, insbesondere auf eine schwierige Beziehung zu seiner Großmutter, die ihn emotional verletzt hat.

Kilian erzählt, dass er sich oft selbst hasst und mit seinem Übergewicht unzufrieden ist. Er hat das Essen als Trostmittel entdeckt, um mit seinen negativen Gefühlen umzugehen. Das Problem ist jedoch, dass dieser kurzfristige Trost nach dem Essen oft in noch stärkere Selbstabwertung und Scham umschlägt, wodurch ein Teufelskreis entsteht.

Im Gespräch wird deutlich, dass Kilians innere Kritikerstimme, die ihn ständig herabsetzt, eine Art Schutzmechanismus ist. Sie versucht, ihn vor weiteren Verletzungen zu bewahren – allerdings auf eine sehr destruktive Weise. Um aus diesem Kreislauf auszubrechen, wird ihm geraten, mehr Selbstmitgefühl zu entwickeln und die wahren Bedürfnisse hinter seinem Essverhalten zu erkennen.

Zusammenfassend zeigt diese Podcastfolge, dass Kilians Kampf mit Binge-Eating und seinem Selbstwertgefühl tief in seiner Kindheit verwurzelt ist. Er muss lernen, sich selbst zu akzeptieren und liebevoller mit sich umzugehen, um seine Probleme langfristig zu überwinden.


Podcastfolge „Binge-Eating ist meine Flucht vor mir selbst – wie komme ich da raus?“ vom –05.07.2026– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ais.audiorella.com/podcasts/1748-stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl/248774-new-episode.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://plus.rtl.de/stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl-p_13938/audio/binge-eating-ist-meine-flucht-vor-mir-selbst-wie-komme-ich-da-raus-c_2038879

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🎙 Zwei von drei Frauen wissen es nicht, weshalb PMOS so oft unentdeckt bleibt.

In dem Interview geht es um die Gesundheit von Frauen im Zusammenhang mit Diabetes, Gewicht und dem Menstruationszyklus. Es wird erläutert, dass nicht immer gynäkologische Probleme die Ursache für Unfruchtbarkeit oder Zyklusstörungen sind. Oft spielt auch der Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Übergewicht und Diabetes können den Hormonhaushalt von Frauen beeinflussen und somit den Zyklus sowie die Chancen auf eine Schwangerschaft beeinträchtigen.

Ein zentrales Thema ist das polyendokrine metabolische Ovarialsyndrom (PMOS), auch bekannt als PCO-Syndrom. Diese Erkrankung wird häufig nicht rechtzeitig erkannt, da viele Frauen nicht diagnostiziert werden. Schätzungen zufolge erhalten zwei von drei betroffenen Frauen keine Diagnose und es kann bis zu zwei Jahre dauern, bis sie behandelt werden.

Die Behandlung von PMOS ist individuell und hängt von den Beschwerden der Patientin ab. Frauen mit dieser Erkrankung haben ein höheres Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten. Daher sind eine frühzeitige Diagnose und Behandlung wichtig, um langfristige Gesundheitsprobleme zu vermeiden.

Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass viele medizinische Studien hauptsächlich an Männern durchgeführt wurden, was zu einem Wissensmangel über die speziellen Bedürfnisse von Frauen führt. Insulinpumpen, die zur Behandlung von Diabetes verwendet werden, berücksichtigen die Unterschiede im weiblichen Zyklus nicht, was die Blutzuckersteuerung erschwert.

Frauen, die vermuten, dass sie an PMOS leiden könnten, sollten den Mut aufbringen, das Thema anzusprechen, da es sich um eine häufige Hormonstörung handelt. Es ist wichtig, dass Ärzte verschiedener Fachrichtungen zusammenarbeiten, um eine ganzheitliche Behandlung zu gewährleisten.


Aus dem Interview „Frauengesundheit: Diabetes, Gewicht und Zyklus: Int. Susanne Reger-Tan“ der Deutschlandfunk-Sendung „Sprechstunde“ vom –07.07.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/07/07/frauengesundheit_diabetes_gewicht_und_zyklus_int_susanne_dlf_20260707_1036_bb15f178.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/frauengesundheit-diabetes-gewicht-und-zyklus-int-susanne-reger-tan-100.html

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🎙 Überleben in der Nachtschicht: Strategien für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

In dieser Podcastfolge geht es um die Auswirkungen von Schichtarbeit, insbesondere von Nachtschichten, auf Schlaf und Gesundheit.

Jan, von Beruf Zerspanungsmechaniker, berichtet von seinen Erfahrungen mit dem Arbeiten im Dreischichtsystem, das ihn sowohl körperlich als auch psychisch belastet. Er erzählt, dass er in der Nachtschicht nur schwer genug Schlaf bekommt, da er tagsüber nur wenige Stunden schlafen kann und dabei oft unruhig ist.

Schichtarbeit kann negative Folgen für die Gesundheit haben. Dazu zählen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und sogar einige Krebsarten. Die innere Uhr des Körpers ist auf einen Tag-Nacht-Rhythmus eingestellt und Schichtarbeit kann zu einem Zustand führen, der dem Jetlag ähnelt. Dies beeinträchtigt die Konzentration und Leistungsfähigkeit.

Die Expertin Dr. Christine Blume gibt Tipps, wie man besser mit Schichtarbeit umgehen kann. Dazu gehört, den Schlaf vor der Nachtschicht zu planen, die Schlafumgebung abzudunkeln und regelmäßige Rituale zu entwickeln. Arbeitgeber sollten Schichtpläne so gestalten, dass sie weniger belastend sind, beispielsweise durch kürzere Wechselintervalle zwischen den Schichten.

Abschließend wird diskutiert, ob das Tragen einer Sonnenbrille nach der Nachtschicht dabei hilft, den Schlaf zu verbessern. Die Forschung hierzu ist jedoch noch nicht eindeutig.

Die Podcastfolge endet mit der Betonung, wie wichtig es ist, Strategien zu entwickeln, um die negativen Auswirkungen von Schichtarbeit zu minimieren.


Podcastfolge „Schichtarbeit – Wie schlafen wir, wenn wir nachts arbeiten?“ vom –21.05.2024– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Über Schlafen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2025/08/05/deutschlandfunknova_schichtarbeit_wie_20250805_ea42bc6e.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/schichtarbeit-wie-schlafen-wir-wenn-wir-nachts-arbeiten

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🎙 „Entmenschlichung auf offener Straße“ – Über das Leben mit starkem Übergewicht

In diesem Gespräch berichtet die 26-jährige Lea Yagan über ihre Esssucht und deren tiefgreifende Verknüpfung mit psychischen Diagnosen wie ADHS, Depressionen und einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung.

Eindrücklich schildert sie, wie sie seit ihrer Kindheit Essen als Überlebensstrategie und Ersatz für fehlende Glückshormone nutzt, während sie gleichzeitig gegen gesellschaftliche Stigmatisierung und körperliche Einschränkungen kämpft. Trotz ihrer schwierigen Lage, in der sie derzeit Unterstützung durch eine Wohnassistenz und einen Betreuer erhält, reflektiert sie ihre Situation bemerkenswert sachlich.

Sie erkennt, dass Heilung nur über die psychische Aufarbeitung und nicht über bloße Disziplin möglich ist. Lea betont dabei den Wert ihrer Sensibilität und ihren Wunsch, sich trotz negativer Erfahrungen den Blick für das Positive in Menschen zu bewahren.

Das Gespräch endet mit ihrem vorsichtigen Ausblick auf eine selbstbestimmtere Zukunft, in der sie ihre Leidenschaft für das Schreiben vielleicht in einem eigenen Buch verwirklichen kann.


Aus der Podcastfolge „Wenn Essen zur Sucht wird“ vom –20.08.2025– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -30.08.2027-).


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://rbprogressivedl-a.akamaihd.net/clips/156/156579/156579_00604298_audio_stereo.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.bremenzwei.de/audios/eine-stunde-reden-lea-yagan-100.html

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