🎙 Wie „wir“ mit Wasser umgehen.

Im Gespräch mit Stephan Lorenz geht es um die Frage, wem das Wasser gehört und wie es in Zukunft verteilt werden könnte. Er betont, dass Wasser ein lebenswichtiger Stoff ist, der in Deutschland zwar bisher reichlich vorhanden war, durch den Klimawandel und andere Faktoren jedoch zunehmend knapp werden könnte.

Lorenz erklärt, dass Wasserknappheit nicht nur ein physisches, sondern auch ein wirtschaftliches und regulatorisches Problem ist. Er weist darauf hin, dass die Gesellschaft bereits ein gewisses Bewusstsein für Wasserprobleme entwickelt hat – besonders seit den heißen Jahren ab 2018 –, und dass politische Strategien zur Wasserbewirtschaftung eingeführt wurden. Zudem gibt es Diskussionen über die Nutzung und den Schutz von Wasserressourcen.

Lorenz beschreibt, dass viele verschiedene Akteure – wie Landwirtschaft, Industrie und Zivilgesellschaft – an der Wassernutzung beteiligt sind, was die Situation kompliziert macht. Auf individueller Ebene zeigen Umfragen, dass die Menschen unterschiedliche Gewohnheiten im Umgang mit Wasser haben. Diese sind oft weniger vom Preis als vielmehr von Gewohnheiten und Sauberkeitsvorstellungen geprägt.

Lorenz betont, dass sich die Gesellschaft an eine mögliche Wasserknappheit anpassen muss, obwohl Wasser in Deutschland bisher eine Selbstverständlichkeit war. Es gibt Möglichkeiten, Wasser besser zu nutzen und zu schützen, um die Verfügbarkeit zu erhöhen.


Aus dem Interview „Wem gehört das Wasser? Die Konflikte der Zukunft. Stephan Lorenz, Soziologe“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –19.07.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/07/19/wem_gehoert_das_wasser_die_konflikte_der_zukunft_stephan_dlf_20260719_0737_4f492a26.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/wem-gehoert-das-wasser-die-konflikte-der-zukunft-stephan-lorenz-soziologe-100.html

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Bundeskanzler Merz ignoriert die drängenden Probleme des Klimawandels und der Verkehrspolitik. |

Der Artikel argumentiert, dass der Klimawandel und die unzureichende Verkehrspolitik die eigentlichen Herausforderungen für das Stadtbild in Deutschland darstellen, während die Bedenken des Bundeskanzlers bezüglich Migranten von diesen dringenden Problemen ablenken.

In dem Artikel wird Bundeskanzler Friedrich Merz dafür kritisiert, dass er sich auf Ausländer ohne Aufenthaltsgenehmigung als Belastung für das Stadtbild fokussiert, während er die drängenden Probleme des Klimawandels und der Verkehrspolitik ignoriert. Es wird argumentiert, dass die Versiegelung von Flächen und der steigende Autoverkehr, die sich durch den Klimawandel noch verschärfen, viel gravierendere Auswirkungen auf die Lebensqualität in Städten haben. Der Autor fordert eine Verkehrswende sowie den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, um eine gesunde und nachhaltige Umwelt für zukünftige Generationen zu gewährleisten.

»Nicht Migranten belasten das Stadtbild, sondern der Klimawandel – Bundeskanzler Friedrich Merz und seine Frau Charlotte haben drei Kinder, davon zwei Töchter und sieben Enkelkinder. Der Bundeskanzler hat ein Problem mit Ausländern, die hierzulande ohne Aufenthaltsgenehmigung leben.«, 25.10.2025, https://www.sonnenseite.com/de/franz-alt/kommentare-interviews/nicht-migranten-belasten-das-stadtbild-sondern-der-klimawandel/