Die frohe Botschaft von Ostern ist nicht, dass wir eine neue Welt finden, sondern dass wir die alte Welt mit neuen Augen sehen lernen. Wir erfahren, dass das Dunkel zwar mächtig scheint, aber am Ende dem Licht weichen muss. In dieser Hoffnung können wir heute mutig vorangehen und für das Gute einstehen.
» […] Die alte Welt mit ihren Gewissheiten ist zumindest in der westlichen Hemisphäre nicht mehr existent, und dennoch sitzen Experten, die die Prognosen ihres Untergangs als böse Verschwörungstheorien in den Wind schlugen, wieder in den Sesseln ihrer korrupten Wichtigkeit. Ihre Expertise lässt sich durchaus auf das ungeheure Ausmaß ihrer Impertinenz zurückführen. Oder welcher Mensch, der noch halbwegs bei Verstand ist und durch seine Erziehung ein Maß an Redlichkeit mitbringt, käme auf die Idee, sich als außenpolitischer Experte titulieren zu lassen, der nie ein Amt in diesem Bereich hatte, der nie in anderen Ländern gelebt hätte und der internationale Organisationen nur vom Namen kennt? Genau. Niemand. Aber von dieser Sorte wimmelt es in einer weltfremden, aber gerade darin professionalisierten Medienwelt. Und dieses Phänomen ist seit Corona bestens bekannt. Auch da spielte sich so manche Schlunze als Epidemiologe auf. Und bei den „Kennern“ Russlands ist es ähnlich. Sie kennen weder die jüngere Geschichte des Landes noch dessen kulturelle Vielfalt und die aus beidem abzuleitenden Interessen. […] «
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