💬 Die Revolte der Kupfermünzen. Warum Kleingeld die letzte Bastion gegen totale Beschleunigung ist.

» […] Mit Transaktionen vermittels Bargeldes entstehen Pausen im rigiden konsumistischen Betriebsablauf, die sinnlos und quälend wirken mögen, in Wahrheit aber eine Bastion des Widerstands gegen die Alleinherrschaft der Akzeleration [Beschleunigung] bilden.

Die Dame, die an der Supermarktkasse ihr Portemonnaie aus der Tasche zieht und in aller Seelenruhe darin herumkramt, um den exakten Betrag in kleinstmöglichen Münzen zu bezahlen, sie ist eine Widerstandskämpferin.

Der Herr im Imbiss, dessentwegen die Bedienung genervt aufschnaubt, weil er seine Ramennudeln mit einem 100-Euro-Schein bezahlt, auch er leistet Widerstand. […] «

  • Jörg Scheller in „Konsumkritik: Bargeld“ aus PSYCHOLOGIE HEUTE 04/2026, Seite 7

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