📅❓ Liebe & Frieden.

Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass die Menschen, dass die Menschheit diese Lücke zwischen Reiz und Reaktion erkennt und innehält, bevor sie dem Impuls nachgeben: der Gier, dem maßlosen Verlangen, der Lust, der Begierde. Vermutlich würde dies bereits genügen, um die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte mit Leben zu erfüllen. Kein Kain müsste einen Abel mehr erschlagen. Friede und Liebe wären deutlich sichtbar und auffallend präsent.

Ich weiß, dass ich das wahrscheinlich nicht mehr erleben werde.

Den fortschreitenden Impulskontrollverlust allerdings schon.

Täglicher Schreibanreiz
Was würdest du in der Zukunft total gern sehen, obwohl du weißt, dass du es wahrscheinlich nicht mehr erleben wirst?

What’s something you’d love to see in the future, but know you probably won’t live to witness?  |  Was würdest du dir für die Zukunft wünschen, von dem du aber weißt, dass du es wahrscheinlich nicht mehr erleben wirst?

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

Sex ohne Nähe: Die neue Leere

»Die Pornofizierung der Gesellschaft. In einer Zeit, in der Sexualität allgegenwärtig ist, hat sich die Beziehung zum eigenen Körper, zur Lust und zum Gegenüber verändert. Die Schwelle zur Erregung steigt – während die Fähigkeit zur echten, emotional verankerten Nähe sinkt. Sexualität wird in diesem Kontext oft entkoppelt von Beziehung, Vertrauen und Intimität. Das Gegenüber wird nicht mehr als Mensch mit eigenem Erleben wahrgenommen, sondern zum Objekt einer inszenierten Bedürfnisbefriedigung. Die Folge: Die eigene Sexualität verarmt.«

~ M. H., Psychotherapeutin

EMMA Nr. 5 (382), Seite 96, Leserinnenbrief zum Artikel „Sex: Frust oder Lust? – 50 Jahre kleiner Unterschied (4/25)“

https://www.emma.de