🎙 Von Bautzen bis Kabul: Zwei Frauen, zwei Umbrüche und der gleiche Mut.

In dieser Podcastfolge wird am Beispiel von Ludmilla (DDR-Wende) und Subeyda (Flucht aus Afghanistan) beleuchtet, wie Menschen radikale Systemwechsel durch persönlichen Mut und enorme Resilienz bewältigen.

Während Ludmilla den Sprung aus der Verwaltung in die Selbstständigkeit als Landschaftsarchitektin wagte, kämpfte Subeyda in Deutschland mit massiven Bildungsbarrieren, finanzieller Not während der Pandemie und teils empathieloser Bürokratie. Beide Biografien verdeutlichen, dass neben einer klaren Vision vor allem private Unterstützungsnetzwerke den entscheidenden Unterschied machen, wenn staatliche Integrationsmaßnahmen oder Arbeitsmarktprogramme versagen.

Aus wissenschaftlicher Perspektive sind starre Behördenstrukturen und mangelnde Empathie oft die größten Hürden für ein erfolgreiches Ankommen.

Letztlich zeigt die Folge, dass eine gelungene Veränderung sowohl Eigeninitiative als auch eine gesellschaftliche Haltung erfordert, die Menschen als Bereicherung und nicht als Belastung begreift.


Podcastfolge „Veränderung meistern (2/4): Neue Freiheit und Zukunftsängste“ vom –26.02.2026– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/03/05/veraenderung_meistern_24_neue_freiheit_und_zukunftsaengste_dlf_20260305_2010_036ecd74.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/veraenderung-meistern-2-4-neue-freiheit-und-zukunftsaengste-100.html

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

Das Schweigen.

Der sogenannte „Dinah-Bericht” dokumentiert die systematische sexuelle Gewalt, die die Hamas am 7. Oktober 2023 gegen Frauen in Israel verübt hat, und zeigt das erschreckende Ausmaß dieser Verbrechen. Die Ergebnisse basieren auf Zeugenaussagen, forensischem Material und Berichten von Ersthelfern. Sie belegen, dass sexuelle Gewalt als Teil einer umfassenden Kampagne zur Entmenschlichung eingesetzt wurde. Der Bericht kritisiert das Schweigen internationaler Organisationen und Feministinnen zu diesen Gräueltaten, welches als tiefgreifendes moralisches Versagen angesehen wird.

Der Artikel „7. Oktober 2023: Gegen das Schweigen” von Annika Ross befasst sich mit dem Dinah-Bericht. Dieser dokumentiert die systematische sexuelle Gewalt gegen Frauen, die die Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel verübt hat.

Der 84-seitige Bericht mit dem Titel „Auf der Suche nach Gerechtigkeit: Der 7. Oktober und darüber hinaus” beschreibt, wie die Hamas sexuelle Gewalt als Teil einer umfassenden Kampagne zur Demütigung und Entmenschlichung des israelischen Volkes einsetzte.

Er basiert auf Aussagen von 15 Geiseln, Überlebenden, Augenzeugen sowie medizinischem Personal und dokumentiert grausame Taten, darunter Vergewaltigungen, Verstümmelungen und Morde an Frauen, die an verschiedenen Orten, einschließlich des Nova-Musikfestivals und militärischer Stützpunkte, stattfanden.

Der Bericht kritisiert, dass Organisationen wie „UN Women“ und internationale Menschenrechtsgruppen die Taten der Hamas nicht ausreichend verurteilt haben. Es wird darauf hingewiesen, dass sexualisierte Gewalt gegen israelische Frauen weniger deutlich verurteilt wurde als vergleichbare Verbrechen in anderen Kontexten.

Die Herausgeberin des Berichts, Ruth Halperin-Kadari, bezeichnet das Schweigen von Feministinnen weltweit als tiefgreifendes moralisches Versagen.

Der Artikel endet mit einem Appell, die letzten Geiseln freizulassen und die Aufmerksamkeit auf die sexuellen Gewaltverbrechen zu lenken, die im Rahmen des Hamas-Übergriffs begangen wurden.

Insgesamt zeigt der Artikel die erschreckenden Ausmaße der Gewalt gegen Frauen während des Überfalls und fordert eine stärkere öffentliche und politische Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen.

https://www.emma.de/artikel/7-oktober-2023-gegen-das-schweigen-342007

Unselbstständig.  |  Citation.

» […] Biedermeierstuhl und Bademantel sind die Requisiten des Selbstmords der Mutter, jener Frau, die als „Prinzessin“ aufwuchs, süß, niedlich, empfindsam und empfindlich ist und Liebling ihres Vaters. Im Erwachsenenleben, wo die Mechanismen der verwöhnten Zarten auf Ver­sagen hinweisen und keinen Anklang unter den straffen Nachkriegsdeutschen finden, wird sie in die Defensive driften. […] Das Buch „erschütternd“ zu nennen, ist passend und gleichzeitig ungenügend. Bettina Flitners Roman „Meine Mutter“ ist im besten Sinne eine beeindruckende Recherche ohne moralische, ohne anklagende Überheblichkeit. „Meine Mutter“ ist das subtile Portrait einer Frau, die nicht gelernt hatte, selbstständig zu leben. […] «

~ Verena Auffermann in EMMA Nr. 5 (382) September/Okotber 2025 auf Seite 67/69 über Bettina Flitners neues Buch „Meine Mutter“, Roman (Kiepenheuer & Witsch, 24 EUR).

https://www.emma.de/artikel/eine-tochter-auf-den-spuren-der-mutter-341953