📰 Neu: Podcast über sexuellen Missbrauch durch Lehrer.

In dem Interview geht es um den neuen Podcast „Die Lieblingsschülerin“, in dem drei Frauen über ihre Erfahrungen mit sexueller Gewalt in der Schule berichten. Die Journalistin Britta Rotsch ist selbst betroffen und möchte herausfinden, warum solche Übergriffe von Lehrkräften oft unbemerkt bleiben.


Deutschlandfunk Kultur InterviewMeToo-Fall Schule: Wenn Lehrer Schülerinnen missbrauchen – Julia Bamberg interviewt die Journalistin Britta Rotsch über ihren Podcast „Die Lieblingsschülerin“ – 26.02.2026 – Webseite des Interviews in neuem Tab: https://www.deutschlandfunkkultur.de/metoo-fall-schule-wenn-lehrer-schuelerinnen-missbrauchen-100.htmlInterview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/02/26/metoo_fall_schule_wenn_lehrer_schuelerinnen_missbrauchen_drk_20260226_0740_07b3596a.mp3


Im Podcast erzählen die Frauen, die zum Zeitpunkt der Belästigungen 15 Jahre alt waren, von ihren verwirrenden Gefühlen. Einerseits fühlten sie sich geschmeichelt, andererseits waren sie von der Aufmerksamkeit, die sie von den Lehrern erhielten, überfordert. Deutlich wird, dass viele Schüler*innen in schwierigen persönlichen Situationen sind, wodurch sie anfälliger für solche Übergriffe werden.

Rotsch beschreibt, dass Lehrerinnen oft schrittweise vorgehen: Zunächst bauen sie Vertrauen auf und senden dann immer sexualisiertere Nachrichten. Dies führt dazu, dass die Schülerinnen verwirrt sind und oft nicht wissen, wie sie reagieren sollen. Es wird betont, dass es sich dabei nicht um eine gesunde Beziehung handelt, sondern um Machtmissbrauch.

Die Konsequenzen für die Lehrer:innen sind oft gering: Sie werden manchmal einfach an eine andere Schule versetzt, ohne bestraft zu werden. Viele Betroffene schweigen aus Angst vor den Folgen für ihre Zukunft.

Der Podcast konzentriert sich auf weibliche Betroffene, da die Mehrheit der Fälle von männlichen Lehrern begangen wird. Es wird auch darauf hingewiesen, dass emotionaler und sexueller Missbrauch an Schulen ein größeres Problem darstellen, mit dem sich weiterhin befasst wird.


Webseite des Podcasts „Die Lieblingsschülerin“: https://www.deutschlandfunk.de/die-lieblingsschuelerin-100.html


„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

• Sklavinnenmarkt • käufliches Geschlecht • unvorstellbares Leid • sexualisierte Gewalt an Kindern/Jugendlichen •

„Mitten in unserer Gesellschaft besteht ein Sklavinnenmarkt“, erklärte sie. „Frauen aus den Armenhäusern Europas“ würden in der Prostitution „geschlagen, sie müssen sich ins Gesicht spucken lassen und auf den Knien vor ihren Freiern rumrutschen“. Den deutschen Sonderweg, Prostitution zu einem „Beruf wie jeder andere“ zu erklären, befand Julia Klöckner für gescheitert. „Wir beobachten in Deutschland seit mehr als zwei Jahrzehnten, dass wir Prostituierte mit unserer Gesetzgebung eben nicht ausreichend schützen. Ganz im Gegenteil: Deutschland ist der Puff Europas!“

Julia Klöckner, Bundestagspräsidentin

Zuvor hatte Alice Schwarzer in ihrer Eröffnungsrede aus der UN-Konvention zur Bekämpfung des Menschenhandels von 1949 zitiert:„Prostitution und das sie begleitende Übel des Menschenhandels sind mit der Würde und dem Wert der menschlichen Person unvereinbar“. Und zwar unabhängig von der „Einwilligung“ der Person. Ebenso solle „jede Person bestraft werden, die ein Bordell unterhält“. Das war vor 76 Jahren. Schwarzer erklärte: „Wenn wir eine wahre Gleichberechtigung in der Gesellschaft wollen, werden wir die niemals kriegen, solange es Prostitution gibt – solange Frauen das käufliche Geschlecht sind.“ Deshalb, brauche es die Bestrafung der Freier, die andere Länder wie Schweden, Irland oder Frankreich längst eingeführt haben. „Warum? Weil sie den Markt überhaupt erst schaffen.“

Alice Schwarzer

„Ich habe unvorstellbares Leid gesehen: Frauen, die blutig geschlagen, verletzt, zerbrochen waren. Und fast alle haben schon in der Kindheit Gewalt erlebt. Diese Geschichten sind keine Krimis. Es sind Tragödien – mitten unter uns“, erklärte die sichtlich bewegte Cathrin Schauer-Kelpin. Und versicherte: „Ich bleibe empört über ein System, das Armut, Gewalt und Missbrauch mit schönen Worten zudeckt! Ich bleibe empört über Strukturen, die Frauenkörper zur Ware machen – und das ‚sexuelle Selbstbestimmung‘ nennen! Ich bleibe empört, wenn Politik und Gesellschaft wegsehen!“

Cathrin Schauer-Kelpin, eine der beiden Preisträgerinnen, Schutzhaus an der tschechischen Grenze & Verein KARO

„Da draußen wird immer noch von ‚freiwilliger Sexarbeit‘ gesprochen. Aber die meisten Frauen, die mir begegneten, hatten bereits als Kinder oder Jugendliche sexualisierte Gewalt erlebt.“ Sie forderte: „Wir brauchen den Mut, das Sexkaufverbot auch in Deutschland umzusetzen!“ Als Laudatorin von Sabine Constabel setzte Bundestagspräsidentin Klöckner nahtlos an: „Wir müssen den Sexkauf hierzulande endlich auch verbieten!“

Sabine Constabel, eine der beiden Preisträgerinnen, Prostituierten-Café La Strada mitten in der Stuttgarter Rotlicht-Meile & Vorsitzende von „Sisters – für den Ausstieg aus der Prostitution“

Alle Zitate: vom 04.11.2025 bei der Verleihung des HeldinnenAwards der Alice-Schwarzer-Stiftung, zitiert nach „Prostitution es geht voran!“ in EMMA Januar/Februar 2026, https://www.emma.de/artikel/prostitution-es-geht-voran-342211

„Wir haben ein Prostituiertenschutzgesetz – und das ist gescheitert. Ziel war, dass die Prostituierten sich anmelden, dass sie sogar Zugang zur Sozialversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung bekommen. Tatsache ist, dass nur 10 bis 15 Prozent der Frauen behördlich gemeldet sind. Das heißt, der Rest arbeitet auch jetzt schon im Verborgenen und ist den Zuhältern und Freiern schutzlos ausgeliefert“, klagt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion. Und in Richtung der Pro-Prostitutionslobby sandte sie eine klare Botschaft: „Die zehn Prozent, die es freiwillig tun, rechtfertigen nicht, dass wir die 90 Prozent im Stich lassen.“

Anja Weisgerber (CSU) im ARD-Morgenmagazin, 05.11.2025, zitiert nach „Prostitution es geht voran!“ in EMMA Januar/Februar 2026, https://www.emma.de/artikel/prostitution-es-geht-voran-342211

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Ohne Anklage und ohne Gerichtsbeschluss

Die EU hat Sanktionen gegen europäische Bürger verhängt, die als „Sprachrohr für prorussische Propaganda“ gelten. Dies wird als Rückfall in mittelalterliche Praktiken angesehen, da die Betroffenen ohne Anklage und Gerichtsbeschluss bestraft werden. Diese seit 2025 auch EU-Bürger betreffenden Maßnahmen umfassen das Einfrieren von Vermögen und Einreiseverbote und schränken die Meinungsfreiheit stark ein. Bereits betroffen sind Kritiker der EU-Politik wie die Journalisten Thomas Röper, Alina Lipp und Jacques Baud. Die rechtlichen Grundlagen dieser Sanktionen sind vage und nicht strafrechtlich definiert. Während die EU-Regierungen in einem als autokratisch empfundenen Verfahren über die Strafen entscheiden, bleibt die Empörung über diese Entwicklungen gering. Eine klare rechtliche Grundlage besteht nicht.

Restriktive Maßnahmen“ von Paul Schreyer, multipolar, 13.01.2026, https://multipolar-magazin.de/artikel/restriktive-massnahmen

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Zögerst oder wartest du, werden sie auch dich angreifen. | Readably.

Dunkle Intelligenz: Gefahr im Verborgenen | Der Artikel beschreibt das Konzept der „dunklen Intelligenz“, die sich in schädlichem Verhalten äußert, das absichtlich oder unabsichtlich auf toxische Ziele ausgerichtet ist. Diese Form der Intelligenz ist oft schwer zu erkennen, da die Personen, die sie besitzen, nicht als intelligent wahrgenommen werden und ihre schädlichen Absichten gut verbergen können. Um gegen dunkle Intelligenz vorzugehen, sind moralische Klarheit, Mut und die Schaffung von Allianzen entscheidender als reine Intelligenz oder ein hoher IQ.
https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/artikel-detailansicht/44459-entscheidend-ist-wie-jemand-seine-intelligenz-einsetzt.html

»Intelligenz ist nicht immer positiv: Dunkle Intelligenz zielt auf Macht, Manipulation und Schaden – und wird oft viel zu spät erkannt«

Intelligenz wird oft als positive Eigenschaft angesehen, was jedoch ein Irrtum ist.

Entscheidend ist nicht die Menge an Intelligenz, sondern ihre Anwendung.

„Dunkle Intelligenz” zielt auf schädliche oder toxische Ziele ab.

Sie zeigt sich im Verhalten von Diktatoren, toxischen Vorgesetzten, missbrauchenden Partnern und Macht missbrauchende Autoritäten.

Dunkle Intelligenz bleibt oft unbemerkt, ähnlich wie unsichtbare Luftverschmutzung.

Sie lässt sich nicht gut mit IQ-Tests messen, da diese Personen oft als wenig intelligent wahrgenommen werden.

Dennoch kann dunkle Intelligenz mächtig sein und Autokratien errichten.

Aggressives Verhalten wie Mobbing wird zur Kontrolle anderer eingesetzt.

Anhänger werden durch ein Gefühl der Zugehörigkeit belohnt, während moralisch handelnde Personen bestraft werden.

Die Unterschätzung dunkler Intelligenz ist gefährlich. Sie erfordert moralische Klarheit, Mut und Widerstandskraft, um sie zu bekämpfen.

Entscheidend sind schnelles Handeln und das Finden von Verbündeten, um nicht selbst Opfer zu werden.

10.09.2025